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Avocado, wohin das Auge blickt: Die grüne Frucht aus der Familie der Lorbeergewächse hat jetzt offiziell den Status als Superfood erhalten. Und das trotz (oder gerade wegen) ihres hohen Fettgehalts von rund 15 g pro 100 g. Was also hat sich geändert? In allererster Linie die Erkenntnis, dass Fett keine böse Sache ist. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen zur Avocado.

Woher kommt die Avocado?

Ursprünglich kommt die Avocado aus Mittelamerika. In Ländern wie Mexiko oder Guatemala wird die grüne Frucht schon seit über 10.000 Jahren kultiviert und ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel. Ja: Frucht – denn obwohl die Avocado meist für herzhafte Speisen verwendet wird, gehört sie zu den Beeren und ist damit eine Frucht. So wird sie in vielen Ländern Südamerikas und Asiens durchaus als Zutat für Süßspeisen und Eiscreme genutzt.

Wo wird Avocado heute angebaut?

Heute baut man die Avocado auch in den Mittelmeerländern an, vor allem an der andalusischen Küste. An erster Stelle der weltweiten Avocadoproduktion steht aber nach wie vor Mexiko, gefolgt von der Dominikanischen Republik, Kolumbien, Peru und Indonesien.

Die zur Familie der Lorbeergewächse gehörende Frucht wächst am sogenannten Avocado-Baum in trockenen und warmen Gebieten. Insgesamt gibt es heute über 400 unterschiedliche Avocado-Sorten. Zu den in Europa bekanntesten Arten des Avocados-Baums zählen die Avocado Fuerte und die Avocado Hass.

Wie schmecken Avocados?

Der Geschmack der Avocado wird allgemein als nussig beschrieben, die Konsistenz als cremig, manchmal sogar als butterartig. Kein Wunder, schließlich hat die Avocado einen extrem hohen Fettgehalt. Sie ist trotz ihrer vielen Kalorien aber sehr gesund, denn sie enthält zahlreiche ungesättigte Fettsäuren und versorgt den Körper mit Folsäure, Kalium, Eisen, Vitamin C und Vitamin E.

Wie sehen Avocados aus?

Steckbrief Avocado AIS

Die unterschiedlichen Sorten unterscheiden sich äußerlich vor allem durch die Konsistenz und die Farbe ihrer Schale: Die Avocado kann birnenförmig, oval oder auch kugelrund sein. Die Farbe der Schale variiert zwischen grün und schwarz. Während einige Avocado-Sorten eine sehr harte, runzlige Schale haben, zeichnen sich andere durch dünne, weiche Schalen aus, die sich sogar mitessen lassen, wie z. B. die Schale der Avocado Cornichon. Bis auf wenige Ausnahmen haben die meisten Avocado-Sorten einen großen Kern, der in etwa der Größe eines Golfballs entspricht.

Das Fruchtfleisch ist hellgrün bis goldgelb, wird aber beim Öffnen durch den Kontakt mit der Luft schwarz. Verhindern lässt sich die schwarze Färbung, indem man das Fruchtfleisch sofort mit Zitronensaft beträufelt.

Avocados können ein Gewicht von bis zu 2,5 kg erreichen. Die in Deutschland angebotenen Früchte aus tropischen Herkunftsländern wiegen jedoch in der Regel zwischen 500 und 900 g. Eine Ausnahme bildet die dunkle Hass-Avocado: Sie erreicht nur ein Gewicht zwischen 140 und 400 g.

Wie isst man Avocados?

Gegessen wird die Avocado meistens roh, denn kocht man sie, kann das Fruchtfleisch einen bitteren Geschmack annehmen. Die einfachste Möglichkeit, die Avocado zu essen, ist, das Fruchtfleisch leicht gesalzen direkt aus den Hälften zu löffeln. In mittel- und südamerikanischen Ländern werden Avocados zu Brotaufstrichen und Dips (Guacamole), zu Salaten oder kalten Suppen sowie zu Öl verarbeitet. Wer es doch gerne warm mag, kann Avocadohälften im Backofen überbacken.

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