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Butternut-Kürbis: Kürbissuppe

Butternut-Kürbis

Keine Lust auf Hokkaido? Dann greifen Sie beim nächsten Einkauf doch mal zu einem Butternut-Kürbis. Das birnenförmige Gemüse steht dem Hokkaido in nichts nach: Sie können daraus genauso leckere Kürbissuppen oder -currys zubereiten. Probieren Sie es aus!

Kurz-Check Butternut

Er sieht aus wie eine zu groß geratene Birne und sticht aus dem Gemüseregal hervor: Der Butternut ist kaum zu übersehen. Er hat eine hellgelbe, glatte Schale, helloranges Fruchtfleisch und ist oben schmal mit einem dicken, birnenförmigen Ende. Da überrascht es nicht, dass er auch unter der Bezeichnung Birnenkürbis bekannt ist. Der Butternut oder auch Butternuss-Kürbis zählt zu den Moschuskürbissen und stammt ursprünglich aus Amerika. Aufgrund der großen Nachfrage wird er aber mittlerweile in vielen wärmeren Ländern angebaut. Selbst deutschen Butternut findet man im Handel.

Übrigens: Der durchschnittliche Butternut wiegt gut 1,5-2 kg. Diese Größe eignet sich perfekt, um daraus eine Kürbissuppe für 4 Personen zu kochen. Es gibt jedoch auch kleinere Exemplare, die nur rund 200 g wiegen. 

3 gute Gründe, öfter mal einen Butternut-Kürbis zu kaufen

Jede Kürbissorte hat ihre Vorzüge. Wir verraten Ihnen, warum der Butternut toll ist und sich perfekt für die Zubereitung von leckeren Rezepten eignet:

  • Sein buttriges Aroma ist einzigartig.
  • Er hat nur wenig Kerne und damit jede Menge Fruchtfleisch, das man gut verarbeiten kann.
  • Man kann ihn unter optimalen Bedingungen mehrere Monate lagern.

Wann hat der Butternut-Kürbis Saison?

Herbstzeit ist Kürbiszeit. Wie der Hokkaido auch, hat der Butternut in den Herbstmonaten Saison. Von September bis November findet man ihn im Gemüseregal des Supermarkts. 

Einkauf & Lagerung von Butternut-Kürbissen

Butternut-Fans können sich freuen: Die Kürbis-Saison lässt sich mit dem richtigen Wissen leicht verlängern! Kaufen Sie einfach mehrere Kürbisse und lagern Sie sie ein. Kühl und trocken gelagert, können Sie den Butternut einige Monate aufbewahren und so im Januar noch eine Butternut-Kürbis-Suppe oder ein Curry genießen. Damit Sie möglichst lange was vom Gemüse haben, sollten Sie beim Einkauf auf ein paar Dinge achten:

  • Die Schale sollte unversehrt sein.
  • Der Stiel sollte noch am Kürbis sein und frisch aussehen. Ohne Stiel trocknet der Kürbis schnell aus.
  • Der Kürbis sollte nicht länger als 30 cm sein, größere Exemplare sind nicht so aromatisch im Geschmack.
  • Gut zu wissen: Sie können den Butternut-Kürbis einfrieren. Schälen Sie ihn dafür, schneiden Sie ihn in kleine Stücke und blanchieren Sie diese. So zubereitet können Sie ihn gut 1 Jahr einfrieren.

Wie bereitet man Butternut-Kürbis zu?

Beim Butternuss-Kürbis ist der Name Programm: Sein Geschmack ist tatsächlich buttrig-nussig. Er passt deswegen zu den verschiedensten Rezepten. Da sein Fruchtfleisch weich ist und sich gut schneiden lässt, verarbeitet man ihn gern zu Kürbissuppen oder Püree. Sie können das Fruchtfleisch aber auch in Streifen schneiden und den Butternut-Kürbis im Ofen garen. Wer Gäste hat, kann gefüllten Kürbis zubereiten. Das geht beim Butternut-Kürbis aufgrund seiner Birnenform sehr gut. Was viele nicht wissen: Man kann den Kürbis auch roh als Salat essen. Einfach fein raspeln oder in Streifen schneiden und zum Beispiel mit Rucola kombinieren. Sehr große Mengen Kürbis können Sie zudem süß-sauer einlegen oder zu Marmelade verarbeiten.

Wie schält man den Butternut am besten?

Die Schale ist zwar nicht so dick wie bei anderen Kürbissorten, trotzdem sollten Sie den Butternut-Kürbis schälen, bevor Sie ihn für Ihre liebsten Rezepte verarbeiten. Richtig weich wird die Schale beim Kochen nämlich nicht. Das Schälen macht die Zubereitung ein wenig aufwendiger, aber wir verraten Ihnen, wie es ganz leicht geht.

  • Halbieren Sie den Butternut-Kürbis längs in der Mitte.
  • Entfernen Sie die Kerne mit einem Löffel.
  • Schneiden Sie unten am birnenförmigen Ende einen kleinen Deckel ab, damit der Kürbis besser steht. 
  • Stellen Sie den Butternut-Kürbis vor sich hin und entfernen Sie die Schale mit einem scharfen Messer von oben nach unten.

Der Klassiker unter den Butternut-Kürbis-Rezepten: Kürbissuppe

Butternut-Kürbis-Suppe

Für 4 Personen:

800 g Butternut-Kürbis (geschält, entkernt)

500 ml Gemüsebrühe

200 g Kokosmilch

100 ml Orangensaft

2 EL brauner Zucker

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

1 TL Currypaste

1 TL geriebener Ingwer

1 Bund Basilikum

Öl

Salz

Pfeffer

Muskat

geröstete Kürbiskerne

Zubereitung:

Zwiebel und Knoblauch fein hacken. Mit Kürbis, Ingwer und Currypaste in einem Topf mit 4 EL Öl anschwitzen, dann den Zucker dazugeben und leicht karamellisieren.

Brühe angießen und alles zugedeckt ca. 35 Minuten weich dünsten. Suppe pürieren, Kokosmilch und Orangensaft einrühren und aufkochen.

Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Basilikum und eventuell einem Schuss Kokosmilch garnieren.

So gesund ist der Butternut-Kürbis

Er eignet sich nicht nur für die Zubereitung von leckeren Rezepten, er ist auch noch gesund! Im Butternut-Kürbis stecken jede Menge Vitamin C, Magnesium und Calcium. Kleiner Tipp: Werfen Sie die Kürbiskerne nicht weg! Die kann man wunderbar trocknen und sie sind ebenfalls sehr gesund: Sie enthalten reichlich Ballaststoffe, ungesättigte Fettsäuren und Mineralstoffe.

Allerdings: Im Gegensatz zu anderen Kürbissorten ist der Butternut-Kürbis ein wenig kalorienreicher.

Nährwert pro 100 g Butternut-Kürbis
Kalorien 40-45 kcal
Kohlenhydrate 8,3 g
Eiweiß 1,1 g
Fett 0,1 g

 

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