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Hokkaido-Kuerbis

Hokkaido-Kürbis

Der Hokkaido-Kürbis ist ein Klassiker im Herbst und gehört zu den beliebtesten Kürbissorten überhaupt. Kein Wunder, denn er ist ein wahres Multitalent und lässt sich zu vielen Leckereien verarbeiten.

Wann hat Hokkaido-Kürbis Saison?

Im Supermarkt bekommen Sie ihn fast das ganze Jahr über. Aus regionalem Anbau stammt er in der Regel zwischen Ende August und Dezember. Die Hauptsaison ist jedoch von September bis Oktober. Bei guter Lagerung hält sich ein Hokkaido bis zu einem Jahr und kann somit auch in den späteren Wintermonaten noch aus heimischem Anbau stammen.

Woher kommt der Hokkaido-Kürbis?

Der Name lässt es schon vermuten: Der schmackhafte Kürbis stammt ursprünglich aus Japan von der namensgebenden Insel Hokkaido. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts führten die Amerikaner dort den Reisnusskürbis ein, aus dem die Einheimischen dann den Hokkaido züchteten. Auf Japanisch heißt der Kürbis übrigens "Uchiki Kuri". Auch im deutschen Klima gedeiht der Kürbis gut, wird hier aber erst seit ca. 25 Jahren angebaut.

Was macht den Hokkaido-Kürbis so besonders?

Im Vergleich zu seinen Verwandten ist der Hokkaido recht klein und wiegt meist 1-3 kg. Auch für kleine Haushalte passt die Menge somit wunderbar und man muss nicht die ganze Woche Kürbis essen. Außerdem lässt sich der Hokkaido besonders schnell und einfach verarbeiten, da man seine dünne Schale mitessen kann und ihn nicht schälen muss. Sein Geschmack ist leicht süßlich und mild-nussig.

Für welche Rezepte eignet sich der Hokkaido-Kürbis?

Der Hokkaido-Kürbis ist ein wahres Multitalent. Er lässt sich genauso gut im Ofen garen wie auch als Suppe, Brot oder andere Leckerei verarbeiten. Von cremigen Kürbissuppen über Pumpkin Pie bis zu Chili con Kürbis, entdecken Sie hier unsere besten Rezepte mit dem Hokkaido-Kürbis.

Nährwerte Hokkaido-Kürbis (pro 100 g)


Brennwert: 27 kcal
Kohlenhydrate: 5 g
Fett: 0 g
Eiweiß: 1 g
Ballaststoffe: 1 g
Vitamin C: 30 mg

Wie bereitet man Hokkaido richtig zu?

Wenn Sie den Kürbis mit Schale genießen möchten, sollten Sie ihn gründlich unter fließendem, warmem Wasser abwaschen und bürsten. Mit einem Bio-Kürbis sind Sie auf der sicheren Seite, dass die Schale keine Rückstände von Spritzmitteln enthält. Nach dem Waschen schneiden Sie das obere Viertel des Kürbis auf und entfernen mit einem Löffel Fasern und Kerne. Wer mag, kann die Kerne abwaschen und rösten. Nun können Sie den Kürbis füllen, in Spalten schneiden oder für eine Suppe würfeln.

Hokkaido Kürbis zubereiten

Für Suppen können Sie den Kürbis auch einfach halbieren oder dritteln und so leichter die Fasern und die Kerne entfernen.

Kürbissuppe – Der Herbstklassiker

Klassische Hokkaido-Kürbissuppe

Für 6 Personen:

3 Zwiebeln

3 Knoblauchzehen

50 g Ingwer

1.8 kg Hokkaido

100 g Butter

2 EL Vielblütenhonig (z. B. von REWE Bio)

1 EL Currypulver

300 ml Orangensaft (z. B. von REWE Beste Wahl)

2 l Gemüsebrühe

Salz

Pfeffer

Muskat

Zubereitung:

Zwiebeln, Knoblauchzehen und Ingwer schälen und anschließend in feine Würfel schneiden. Hokkaido waschen und vom Stängel befreien. Anschließend halbieren, das Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.

In einem großen Topf die Butter aufschäumen lassen und darin die Zwiebel-, Ingwer- und Knoblauchwürfel glasig andünsten. Nun den Hokkaido, Blütenhonig und Currypulver zugeben und kurz andünsten. Mit Orangensaft ablöschen und rund 5 Minuten einkochen lassen. Dann die Brühe zugießen und alles bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.

Anschließend die Suppe mit einem Stabmixer fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Ist der Hokkaido Obst oder Gemüse?

Botanisch gesehen ist er eine Frucht und gehört zum Obst. Da man ihn aber wie Gemüse verarbeitet, gehört er wie Tomaten, Zucchini oder Gurken zum sogenannten Fruchtgemüse.

Kann man die Kerne essen?

Auch die Kerne vom Hokkaido-Kürbis können Sie in wahre Leckerbissen verwandeln. Lösen Sie die Kerne dazu vom Fruchtfleisch und waschen Sie sie gründlich ab. Einfacher lösen sich Rückstände des Fruchtfleischs, wenn Sie die Kerne über Nacht in Salzwasser einlegen. Gießen Sie sie dann durch ein Sieb und rubbeln Sie die letzten Rückstände ab. Nun lassen Sie die Kerne gut trocknen. Schneller geht es, wenn Sie sie auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und sie für ca. 30 bis 40 Minuten bei 50 °C Umluft im Ofen trocknen. Zwischendurch immer mal wieder kurz die Ofentür öffnen, damit die Hitze entweichen kann. Wenn die Kerne trocken sind, erhitzen Sie 1 EL Öl in einer Pfanne und rösten die Kerne unter ständigem Wenden. Anschließend würzen Sie sie mit Salz. Wer mag, gibt noch Pfeffer, Chili, Paprikapulver oder Knoblauchgranulat hinzu. 

Ist Hokkaido-Kürbis für die Low-Carb-Ernährung geeignet?

Ja, Hokkaido eignet sich für viele leckere Low-Carb Rezepte. Mit ca. 5 g Kohlenhydraten pro 100 g enthält er zwar mehr Kohlenhydrate als andere Gemüsesorten, aber dafür zum Beispiel nur ein Drittel der Kohlenhydrate einer Kartoffel. Beliebte Low-Carb Gerichte sind zum Beispiel Kürbisfrikadellen mit Joghurt, Ofenkürbis, eine schlichte Kürbissuppe oder Kürbiscurry.

Kürbissuppe

Hokkaido-Kürbis richtig lagern

Sie haben einen Hokkaido gekauft und haben nun doch keine Zeit zu kochen? Kein Problem, lesen Sie hier, wie Sie ihn richtig lagern und zubereiten.

Eignet sich der Hokkaido zum Schnitzen?

Ja, dafür eignet sich der Hokkaido ganz hervorragend. Waschen Sie den Kürbis gut, schneiden Sie den Deckel ca. 5 -10 cm vom Strunk entfernt ab und höhlen Sie ihn aus. Entfernen Sie zunächst das Innenleben mit den Kernen. Die Kerne können Sie abwaschen und im Ofen rösten. Kratzen Sie nun mit einem Löffel so viel Fruchtfleisch aus dem Kürbis, bis die Wand nur noch ca. 0,5 cm dick ist. Aus dem Fruchtfleisch können Sie wunderbar eine leckere Kürbissuppe kochen.

Kann man Hokkaido im Garten anbauen?

Im deutschen Klima fühlt sich der Hokkaido wie viele andere Kürbissorten sehr wohl und Sie können ihn im eigenen Garten anbauen. Säen Sie die Samen im Frühling – am besten Ende Mai – im Freiland aus. Düngen Sie die Fläche vor der Aussaat mit Kompost, da die Pflanzen auf nährstoffreichen Böden besonders gut gedeihen. Ist der Frühling sehr kalt, können Sie die Pflanzen auch im Haus vorziehen und Ende Mai (nach den Eisheiligen) im Garten einpflanzen. Wenn Sie einen Komposthaufen im Garten haben, haben Sie vielleicht auch Glück, dass dort zufällig Kürbisse aus alten Küchenabfällen wachsen. Die Ernte der vorgezogenen Kürbisse beginnt etwas früher, als die der im Freiland ausgesäten Pflanzen. Die ersten Kürbisse sind frühestens Ende August oder Anfang September reif. Je nach Witterung liegt die Haupterntezeit zwischen September und November. Schneiden Sie reife Kürbisse oberhalb des Stielansatzes mit einem scharfen Messer oder einer Gartenschere ab. Keinesfalls sollten Sie den Stiel entfernen, da der Kürbis sonst schnell faulen kann.

Wann ist der Hokkaido reif?

Ein Hokkaido ist reif, wenn er eine leuchtend orangerote Farbe ohne grüne Stellen hat (Ausnahme sind seltenere grüne Sorten) und der Stiel bereits trocken und bräunlich verfärbt ist. Außerdem können Sie mit dem Klopftest prüfen, ob der Kürbis reif ist: Klopft man mit dem Finger auf den Kürbis und es gibt ein hohles Geräusch, hat der Kürbis den richtigen Reifegrad und Sie können ihn ernten. Auch im Laden oder auf dem Markt können Sie so überprüfen, ob der Kürbis wirklich reif ist.

Hokkaido im Garten pflanzen

Die besten Hokkaido-Rezepte

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Weitere Rezepte und Ideen mit Kürbis

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