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Steckrüben oder Teltower Rübchen: Wer das Wintergemüse beim Einkauf sieht, sollte unbedingt zugreifen.
Seit einigen Jahren feiern Steckrüben und Co. ein kleines Comeback. Nach dem zweiten Weltkrieg verschwanden sie fast vollständig vom Markt, nachdem sie während der Kriegsmonate Grundnahrungsmittel Nummer 1 waren. Heute entdecken die Enkelkinder der Kriegsjahrgänge diese alten Gemüsesorten wieder.

Warenkunde Steckrüben

Steckrüben Kohlrüben

Steckrüben, auch Kohlrüben genannt, sind ein typisches Wintergemüse, das von frisch auf dem Feld von August bis November wächst. Von Dezember bis Februar sind die Rüben aus Lagerhaltung erhältlich. Die grüngelben oder violetten Knollen zeichnen sich durch ihren süßen Geschmack aus, der an Kohl erinnert, aber deutlich milder ist.

Praktisch: Steckrüben lassen sich kühl und trocken mehrere Monate lang lagern.

Vor der Zubereitung schält und wäscht man sie. In Stücke oder dünne Scheiben geschnitten, eignen sie sich gedünstet oder gekocht als Beilage zu Fleisch und Fisch. Sie passen auch gut zu Pürees und Cremesuppen.

Gut zu wissen: Kleine Rüben sind zarter als große Exemplare.

Warenkunde Teltower Rübchen

Teltower Rübchen

Eng verwandt mit den Mairüben sind die sogenannten Teltower Rübchen, benannt nach ihrer Heimat in Brandenburg. Sie sind wesentlich kleiner, nicht mehr als zwei bis vier Zentimeter dick, und länglicher als Mairüben. Die Form dieser weißen oder gelben Rübe erinnert an Pastinaken oder Petersilienwurzeln, sie unterscheidet sich aber im Geschmack deutlich von diesen Gemüsearten.

Teltower Rübchen schmecken gleichzeitig süß und scharf und gelten als Delikatesse. Saison haben sie vor allem von Oktober bis Dezember und zwischen Juni und August.

Wie alle Rüben schält oder schabt man sie vor der Zubereitung. Anschließend isst man sie roh oder gekocht. Als traditionelle Köstlichkeit gelten karamellisierte Teltower Rübchen.

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