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Steckrüben, Mairüben oder Teltower Rübchen: Wer das Wintergemüse beim Einkauf sieht, sollte unbedingt zugreifen.
Seit einigen Jahren feiern Steckrüben und Co. ein kleines Comeback. Nach dem zweiten Weltkrieg verschwanden sie fast vollständig vom Markt, nachdem sie während der Kriegsmonate Grundnahrungsmittel Nummer 1 waren. Heute entdecken die Enkelkinder der Kriegsjahrgänge diese alten Gemüsesorten wieder.

Warenkunde Steckrüben

Steckrüben Kohlrüben

Steckrüben, auch Kohlrüben genannt, sind ein typisches Wintergemüse, das von September bis April angeboten wird. Die grüngelben oder violetten Knollen zeichnen sich durch ihren süßen Geschmack aus, der an Kohl erinnert, aber deutlich milder ist.

Praktisch: Steckrüben lassen sich kühl und trocken mehrere Monate lang lagern.

Vor der Zubereitung schält und wäscht man sie. In Stücke oder dünne Scheiben geschnitten, eignen sie sich gedünstet oder gekocht als Beilage zu Fleisch und Fisch. Sie passen auch gut zu Pürees und Cremesuppen.

Gut zu wissen: Kleine Rüben sind zarter als große Exemplare.

Warenkunde Mairüben

Mairüben

Gegen Ende der Steckrüben-Saison kommen die Mairüben auf den Markt. Die auch als Navetten bekannten Rüben haben eine weiße oder weiß-violette Farbe und sind außerordentlich zarte Vertreter ihrer Familie. Man erntet sie ausschließlich im Mai. Sie erinnern im Geschmack an Rettich und Kohlrabi, sind aber deutlich süßer und milder.

Im Gegensatz zu Steckrüben sollten Mairüben zügig verarbeitet werden: Sie halten sich im Gemüsefach des Kühlschranks nur rund eine Woche lang. Wer die kurze Saison verlängern möchte, blanchiert sie kurz und friert sie dann ein.

Warenkunde Teltower Rübchen

Teltower Rübchen

Eng verwandt mit den Mairüben sind die sogenannten Teltower Rübchen, benannt nach ihrer Heimat in Brandenburg. Sie sind wesentlich kleiner, nicht mehr als zwei bis vier Zentimeter dick, und länglicher als Mairüben. Die Form dieser weißen oder gelben Rübe erinnert an Pastinaken oder Petersilienwurzeln, sie unterscheidet sich aber im Geschmack deutlich von diesen Gemüsearten.

Teltower Rübchen schmecken gleichzeitig süß und scharf und gelten als Delikatesse. Saison haben sie vor allem von Oktober bis Dezember und zwischen Juni und August.

Wie alle Rüben schält oder schabt man sie vor der Zubereitung. Anschließend isst man sie roh oder gekocht. Als traditionelle Köstlichkeit gelten karamellisierte Teltower Rübchen.

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