rewe.de
https://www.rewe.de/ernaehrung/hummus/
EW Hummus Rdk Kv

Hummus

Der cremige Dip, der ursprünglich aus dem orientalischen Raum kommt, hat sich auch in unseren Küchen und Supermärkten seinen festen Platz ergattert. Ein Glück, denn Hummus ist nicht nur lecker, sondern auch mit wenigen Zutaten schnell gemacht und wahnsinnig vielseitig.

Die Top Rezepte für Hummus

Was ist Hummus?

Falls Hummus Ihnen bislang noch kein Begriff war: Es handelt sich um pürierte Kichererbsen, die mit Sesampaste (Tahini), Knoblauch, Zitronensaft, Gewürzen (z. B. Kreuzkümmel) und Olivenöl zu einem pikanten Dip verarbeitet werden.
Einige fragen sich: Wie wird Hummus ausgesprochen? Im deutschsprachigen Raum wird es meist so gesprochen, wie es sich auch liest. Ganz korrekt wäre es, das H ähnlich wie das "ch" des Schweizerischen auszusprechen.

Woraus besteht Hummus?

Kichererbsen und Tahini sind die Hauptakteure im klassischen Hummus. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Varianten, wie Sie den Hummus ganz nach Ihrem Geschmack abwandeln können. So schmeckt der cremige Dip auch wunderbar mit pürierter, gerösteter Paprika, Kürbis oder getrockneten Tomaten. Wer kein Kichererbsen-Fan ist, kann die Grundzutat auch durch weiße Bohnen ersetzen.

Wie macht man Hummus?

Zunächst geht's ans Kichererbsenzubereiten: Die getrockneten Kichererbsen müssen ca. zwölf Stunden eingeweicht und anschließend gekocht werden. Aufgrund der recht langen Kochzeit lohnt es sich, gleich eine größere Menge, evtl. noch für andere Kichererbsen Rezepte, zuzubereiten. Laut Original Hummus Rezept sollte man die Kichererbsen kochen, bis sie richtig weich sind und sich das äußere Häutchen von selber von der Kicherbse löst. Bei spontanem Hummus-Hunger tun es natürlich auch Kichererbsen aus dem Glas oder aus der Dose.
Anschließend werden die Kichererbsen zusammen mit Sesammus und Zitronensaft zu einer Creme zerstampft oder püriert. Wer mag, gibt noch gehackten Knoblauch und Gewürze wie Kreuzkümmel hinzu. Abgeschmeckt wird mit etwas Salz, und zum Anrichten träufelt man einen Schuss gutes Olivenöl darüber.
Übrigens kann man Hummus sogar mit Kichererbsenmehl zubereiten. Allerdings braucht man dafür deutlich mehr Flüssigkeit.

Wie wird Hummus cremig?

Cremig, cremiger, am cremigsten! Es kursieren einige Tipps und Kniffe, wie der Hülsenfrucht-Dip seine perfekte Konsistenz bekommt.

  • Geheimtipp Nr. 1: Lösen Sie die gekochten Kichererbsen von der Schale. Das ist zwar etwas aufwendiger, aber es lohnt sich.
  • Geheimtipp 2: Zuerst Tahini und Zitronensaft zu einer homogenen Paste vermischen. Anschließend wie gewohnt die Kichererbsen und die weiteren Zutaten zugeben.
  • Geheimtipp 3: Hummus-Fans sind sich einig: Mit selbstgekochten Kichererbsen schmeckt es noch eine Spur besser als mit gekauften aus der Dose.
  • Geheimtipp 4: Die Zutaten lange und langsam pürieren - so wird's besonders fein.
  • Geheimtipp 5: Klingt komisch, aber das Mitmixen von Eiswürfeln macht den Hummus ebenfalls schön cremig.

 

Hummus

Für 5 Personen:

350 g REWE Beste Wahl Kichererbsen, Dose

150 g Tahin

4 EL Olivenöl

2 Zitronen

Salz

Kreuzkümmel

Paprikapulver

Zubereitung:

Kichererbsen abgießen und abtropfen lassen. Die abgetropften Kichererbsen mit Tahin und 3 EL Olivenöl in ein hohes Gefäß geben. Den Saft von zwei Zitronen dazugießen. Aber Achtung: Nicht alles auf einmal, sondern zwischendurch abschmecken. Sollte die Masse nicht feucht genug sein, lieber noch 1 EL Wasser dazugeben, um die richtige Konsistenz zu erreichen. Mit dem Pürierstab zu einer glatten Masse pürieren und mit Salz abschmecken.

Alles auf dem Teller anrichten. Mit einem Löffel eine Spirale ziehen, 1 EL Olivenöl hineingeben und nach Belieben mit Kreuzkümmel und Paprikapulver bestreuen.

Was passt zu Hummus?

Die Frage ist eher, was passt nicht zu Hummus Dip? Wer es leicht und frisch mag, tunkt Gemüsesticks in die Hülsenfrucht-Creme. Alle Arten von Brot, insbesondere natürlich arabische Sorten wie Fladenbrot, machen sich immer gut. Klassischerweise dient das Stück Brot auch als Löffelersatz beim Hummusessen. Desweiteren schmeckt Hummus zum Grillen, in Hummus Bowls, als Hummus Falafel, auf Sandwiches und Hummus Wraps, zu Gemüsegerichten, als Hummus Dressing auf Salat, zu Fleisch oder Süßkartoffel-Wedges. Auch in der Reste-Küche ist Hummus eine dankbare Zutat. Wie wär's mit Hummus Pita, gefüllt mit allen Gemüseresten, die Sie noch im Kühlschrank haben? Aus übrig gebliebenen Nudeln und etwas Gemüse, Hähnchen oder anderen Zutaten nach Belieben lässt sich ruckzuck eine tolle Hummus Pasta zubereiten. Verdünnen Sie den Kichererbsen-Dip dafür einfach mit etwas Wasser zu einer Hummus Sauce. Hummus Brotaufstriche sind ebenfalls beliebt. Hier finden Sie noch weitere Inspirationen zu selbstgemachten Brotaufstrichen.

Wie lange ist Hummus haltbar?

Wenn Sie Hummus selber machen, hält sich der Kichererbsen-Dip im Kühlschrank rund fünf Tage. Bewahren Sie ihn am besten in einer verschließbaren Dose auf, so behält er sein Aroma optimal.

Hummus aus dem Thermomix

Natürlich lässt sich Hummus auch schnell und unkompliziert im Thermomix zubereiten. So können Sie sich das Knoblauch schneiden sparen und die Kichererbsen werden wunderbar cremig. Übrigens können Sie im Thermomix auch Ihr eigenes Tahini aus Sesam und Öl selber machen.

EW Hummus Rdk Chapati Ail
EW Hummus Rdk Chapati Ail

So gesund ist Hummus

Kichererbsen, die Hauptzutat des klassischen Hummus, sind eine tolle Proteinquelle. 100 g gekochte Kichererbsen enhalten

 

125 Kalorien
7 g Eiweiß
3 g Fett
17 g Kohlenhydrate

 

Gerade für Vegetarier und Veganer ist Hummus ein dankbarer Snack, um den täglichen Eiweißbedarf zu decken. Seien Sie sich dennoch bewusst, dass einige Hummus Rezepte viel Olivenöl enthalten, wodurch der Dip schnell recht reichaltig wird. Wer bei seinem Hummus Kalorien sparen möchte, macht ihn am besten selbst - mit wenig Öl und nicht allzu viel Tahini. Optimalerweise essen Sie Ihren Hummus mit Gemüse, ganz egal ob roh oder gegart. Toll schmecken z. B. Möhren- und Gurkensticks oder Zucchini, Kürbis oder Aubergine aus dem Backofen. Ob Hummus gesund ist oder ob Hummus kalorienarm ist, hängt also wie so oft von der Zubereitung und natürlich auch von der Menge ab, die Sie essen.

Hummus - ein beliebter Snack für Veganer?

Viele Dips werden auf Quark- oder Joghurtbasis gemacht und scheiden somit für eine vegane Ernährung aus. Kein Wunder also, dass Hummus besonders in der veganen Küche so beliebt ist. Dennoch ist nicht unbedingt jeder Hummus rein pflanzlich: Einigen Rezepten wird Joghurt beigemischt. Falls Sie sich also streng vegan ernähren oder Laktose nicht vertragen, sollten Sie sich sicherheitshalber vorm Genuss nach den Zutaten erkundigen.

Hummus low carb

Hummus liefert zwar viele Proteine, doch leider enthalten Kichererbsen auch eine nicht zu verachtende Menge Kohlenhydrate. Wer sich also low carb ernährt, sollte das typische Hummus-Rezept leicht abwandeln: Ersetzen Sie beispielsweise rund 2/3 der Kichererbsen durch Zucchini. Damit die Cremigkeit bestehen bleibt, können Sie zum Hummus Avocado zugeben.
Eine andere Variante vom klassischen Rezept ist auch gefragt, wenn Hummus paleo sein soll. In der Steinzeiternährung stehen Kichererbsen nämlich nicht auf dem Speiseplan. Stattdessen können Sie ebenfalls Zucchini oder auch Blumenkohl statt der Hülsenfrüchte verwenden.

Worauf sollte man beim Kauf von Hummus achten?

In vielen Supermärkten und Discountern ist mittlerweile eine kleine Auswahl an Hummussorten zu finden. Probieren Sie sich einfach durch, welche Sorte am besten schmeckt. Bevor Sie Hummus kaufen, ist ein Blick auf die Zutatenliste immer sinnvoll: Zusatzstoffe und Co. müssen nicht sein. Wählen Sie am besten eine Sorte mit möglichst kurzer Zutatenliste.
Für alle Knabber-Fans gibt es mittlerweile sogar Hummus Chips, die auf Kichererbsen-Basis hergstellt sind. Schon probiert?

Warum heißt der Hummus Hummus?

Passenderweise bedeutet das, aus dem arabischem stammende Wort Hummus übersetzt "Kichererbse". Laut Duden kann man der Hummus (maskulin) oder auch das Hummus (neutrum) sagen. Gelegentlich sind auch die Schreibweisen "Hommos" und "Hommus" gebräuchlich.

 

Woher kommt Hummus?

Ob nun die Israelis oder die Araber den Hummus erfunden haben, sorgt immer wieder für Diskussionen. Die libanesische Regierung hat sogar schon versucht, den Hummus offiziell bei der EU als Nationalgericht schützen zu lassen. Das hätte zur Folge gehabt, dass alle anderen Vertreiber diesen Namen nicht mehr nutzen dürfen. Die Entscheidung fiel jedoch negativ aus: Hummus gehöre dem ganzen Osten, so der Beschluss.

Tahini – die wohl zweitwichtigste Zutat

Das typische Aroma und die tolle Cremigkeit des Hummus haben wir zu großen Teilen dem Tahini (auch Tahinia oder Tahin) zu verdanken. In der Orientküche ist die cremige Paste, hergstellt aus Sesamsamen, nicht wegzudenken. Sie ist in zwei Varianten erhältlich: Die mildere Sorte wird aus geschälten Sesamsamen hergstellt, die kräftigere, leicht bittere Tahini-Version aus ungeschälten Samen.

Keine Zeit zum Selbermachen? Dann lassen Sie sich den Hummus doch einfach schnell und bequem nach Hause liefern.

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Werbeanzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Außerdem geben wir Informationen zu Ihrer Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Unsere Partner führen diese Informationen mit weiteren Daten zusammen, die Sie ihnen bereitgestellt oder die sie im Rahmen Ihrer Nutzung der Dienste gesammelt haben. Weitere Informationen (auch zu einem Opt-out) finden Sie unter Details Details ansehen Zustimmen