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Cashewkerne werden oft als Nüsse bezeichnet, was aber – wie bei Erdnüssen – genau genommen nicht stimmt. Es handelt sich um die Kerne der Cashewfrucht, auch Cashewapfel und „Elefantenlaus“ genannt. Der Name Cashew stammt vom portugiesischen Namen Caju beziehungsweise Cajueiro ab. Der immergrüne Cashewbaum wächst vorwiegend in Brasilien, ist aber inzwischen ebenso in Afrika, Südamerika und Indien verbreitet. Die Cashewkerne sind nicht wie die Kerne anderer Früchte in der Frucht eingeschlossen. Vielmehr wachsen sie in einer Schale außerhalb der eigentlichen Frucht. Erst durch eine thermische Vorbehandlung (Dampf- oder Röstverfahren) werden sie genießbar. Cashewkerne sind in verschiedenen Variationen erhältlich, zum Beispiel geröstet, gesalzen oder karamellisiert.
Einen festen Erntezeitpunkt für Cashewkerne gibt es nicht. Sobald die Früchte reif sind, fallen sie vom Baum und können aufgelesen werden. Nachdem sie einige Tage lang in der Sonne getrocknet sind, werden sie eingesammelt – entweder mithilfe von Maschinen oder per Hand. Dass Cashewkerne im Vergleich zu anderen Nüssen recht teuer sind, liegt an der vergleichsweise aufwendigen Verarbeitung. An jeder Cashewfrucht wächst ein Cashewkern in einer sehr harten Schale. Um die Nuss einfacher öffnen zu können, wird sie mit Hitze behandelt. Dadurch wird die Schale brüchig und der Kern lässt sich leichter befreien. Damit ist die Arbeit jedoch noch nicht getan. Die zähe Haut des Kerns muss ebenfalls entfernt werden, was in vielen Anbauregionen noch per Hand geschieht. Da ein maschinelles Aufbrechen der Nussschale leicht zu Beschädigungen am weichen Kern führen kann, ist die manuelle Methode die schonendste. Der Arbeitsaufwand ist jedoch hoch und das schlägt sich letztlich auf den Preis nieder.
Cashewmus ist ein Püree aus Cashewkernen, das einen fein-nussigen Geschmack aufweist und beispielsweise als Brotaufstrich und zum Verfeinern von Soßen sowie Desserts dienen kann. Außerdem eignet es sich als Ersatz für Käse oder Sahne. Cashewmus kannst du bei REWE kaufen. Alternativ ist es möglich, das Mus selber zu machen. Das ist gar nicht so schwierig. Alles, was du dafür benötigst, sind naturbelassene Cashewnüsse, die weder geröstet noch gesalzen sind. Gib die Kerne in den Mixer und vermengst alles, bis ein cremiges Mus entsteht. Die Masse kannst du nach Belieben würzen und mit weiteren Zutaten verfeinern. Das Cashewmus lässt sich wunderbar zum Überbacken von Aufläufen und zum Andicken von Soßen verwenden. Dadurch erhalten die Speisen ein edles und nussiges Aroma.
Außerdem sind Cashewkerne in Musform ein beliebter Käseersatz. Hier ein Rezept für „Cashew-Käse“:
Das Mus schmeckt hervorragend zu vielen Brot und Backwaren und kann für die Zubereitung einer Käsekruste dienen, beispielsweise für Lasagne ohne echten Käse.
Cashewkerne eignen sich nicht nur zur Zubereitung von Cashewmus, sie können auf vielfältige Weise verarbeitet werden und kommen häufig in der asiatischen Küche zum Einsatz. Im Gegensatz zu beliebten Nüssen wie Mandeln, Walnüssen und Haselnüssen sind Cashewkerne deutlich milder im Geschmack. Sie schmecken zudem leicht süßlich und cremig-buttrig, wodurch sie wunderbar mit vielen Aromen harmonieren. Ob pur als Snack, in Kombination mit Rosinen und anderen Nüssen im bekannten Studentenfutter oder in gehackter Form als Topping – Cashewkerne können zu pikanten, exotischen und herzhaften wie zu Süßspeisen kombiniert werden, beispielsweise:
In der REWE Rezeptwelt halten wir schmackhafte Rezeptideen mit Cashewkernen für dich bereit, hier eine kleine Auswahl:
Wenn du Cashewkerne kaufen möchtest, gesalzen oder geröstet, wirst du bei REWE fündig. Außerdem findest du bei uns sämtliche weiteren Zutaten, die du für die hier vorgestellten oder deine eigenen Rezepte benötigst.