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Erdbeeren: Erdbeertarte

Erdbeeren

Erdbeer-Joghurt-Torte, Erdbeer Tiramisu oder Erdbeeren mit Joghurt: Erdbeeren sind die unangefochtenen Stars unter den Sommerfrüchten. Entdecken Sie hier leckere Rezepte und tolle Tipps, wie Sie Erdbeeren ganz leicht im eigenen Garten anbauen.

Die Erdbeerpflanze: Wissenswertes rund um die süße Frucht

Wann ist Erdbeersaison?

Kaum ein Lebensmittel wird so sehnsüchtig erwartet wie die ersten deutschen Erdbeeren. Sie schmecken einfach tausendmal besser als die importierten Beeren, die es schon Anfang des Jahres im Supermarkt gibt. Neben dem Aroma sind auch die Pestizide ein Grund, auf die deutschen Früchte zu warten. Importierte Ware ist meist stärker belastet, da die Früchte lange Transportwege zurücklegen müssen und recht empfindlich sind. Wann das Warten ein Ende hat, hängt größtenteils mit dem Wetter zusammen: Ist der Frühling warm, können schon im Mai die ersten deutschen Erdbeeren geerntet werden. Das Angebot ist von Juni bis August am größten. 

Erdbeersorten: Die sollten Sie kennen

Alle Erdbeeren sind gleich? Ganz sicher nicht! Es gibt über 1000 verschiedene Sorten, besonders beliebt sind die Senga Sengana, die Polka oder die Lambada. Neben dem Aroma und der Farbe unterscheiden sich die Früchte nach der Reifezeit. Die Lambada und die Honeoye gehören zu den Früherdbeeren, die als erstes reif sind. Die Symphony dagegen gehört zu den Sorten, die erst gegen Ende der Saison reif werden.

Senga Sengana: große, aromatische Früchte

Polka: süß-säuerliches Aroma, lässt sich gut im Garten anbauen

Lambada: sehr süße Erdbeersorte

Honeoye: leicht säuerliches Aroma

Symphony: süß, recht festes Fruchtfleisch

Sonata: sehr saftige, süße Beeren

Sind tiefgefrorene Erdbeeren nach Ende des Sommers eine Alternative? Wie steht es um die Vitamine?

Frische Erdbeeren gehören in den Sommer, wenn man sie regional und saisonal einkaufen oder sogar selber pflücken kann. Obwohl es die Beeren mittlerweile auch in den kalten Monaten in den Supermärkten gibt – aus ökologischer Sicht sollte man darauf verzichten. Echte Erdbeer-Liebhaber können im Winter jedoch mit gutem Gewissen auf tiefgefrorene Beeren zurückgreifen. Entweder Sie legen sich im Sommer selber einen Vorrat an oder Sie kaufen sie fertig, z. B. in Ihrem REWE Markt. Da diese nach der Ernte unmittelbar eingefroren werden, ist der Vitamingehalt nicht geringer als der der frischen Beeren. Vor allem im Winter, wenn diese ansonsten von weit her importiert werden. Da aufgetaute Erdbeeren deutlich weicher sind als frische, verwenden Sie diese lieber zum Backen, für Quarkspeisen oder Kompott. Zum Verzieren sind sie weniger gut geeignet.

Wozu gehören Erdbeeren?

Obwohl sie Erdbeeren heißen, gehört das rote Obst botanisch nicht zu den Beeren, sondern zu den Rosengewächsen. Die Fragaria vesca, so der botanische Name der Erdbeere, ist eine Scheinfrucht. Erdbeeren sind Nüsse. Die eigentlichen Früchte sind übrigens die kleinen gelben Körnchen auf der Haut. Was die meisten nicht wissen: Erdbeeren gibt es schon sehr lange, sie wurden schon von den Steinzeitmenschen gegessen. Die Gartenerdbeere (Fragaria ananassa, auch Ananas-Erdbeere), wie wir sie heute kennen, ist eine Kreuzung aus der Scharlach-Erdbeere (Fragaria virginiana) und der Chile-Erdbeere (Fragaria chiloensis).

Wo wachsen Erdbeeren?

Erdbeeren wachsen fast überall auf der Welt und lassen sich sehr gut im eigenen Garten anbauen. Damit sie schön süß werden, benötigen sie viel Sonne. Die Pflanzen wachsen sowohl im Beet als auch in großen Töpfen. Wer mag, kann also auch auf einem Sonnenbalkon Erdbeeren pflanzen.

Wann sollte man Erdbeeren pflanzen?

Man kann Erdbeeren im Herbst für das Folgejahr einpflanzen, aber auch noch im Frühling für eine Ernte einige Monate später. Für Erdbeeren ist die ideale Pflanzzeit jedoch zwischen Mitte Juli bis September. Sie können Ableger oder Pflanzen kaufen. Wichtig ist, dass Sie sie zu Beginn gut wässern. Unkomplizierte Sorten für den heimischen Garten oder Balkon sind die Polka oder die Senga Sengana.

Gut zu wissen: Erdbeeren kann man überwintern. Die Pflanzen sollten dafür ausgedünnt und der Boden etwas gelockert werden.

Wann kann man Erdbeeren pflücken?

Je nach Sorte kann man die ersten Erdbeeren schon im Mai ernten. Zu den frühen Sorten gehören die Honeoye oder die Lambada. Wer auch im August noch gern Erdbeeren isst, sollte sich für späte Sorten entscheiden. Dazu gehören die Symphony, die Nerid oder die Pandora.

Reifen Erdbeeren nach?

Im Gegensatz zu Tomaten oder Äpfeln zählen Erdbeeren leider nicht zu den Früchten, die nach der Ernte noch nachreifen. Pflücken Sie also nur die schon gänzlich roten Beeren bzw. achten Sie beim Einkauf darauf, dass sie am Stielansatz keinen grün-weißen Rand mehr aufweisen.

Erdbeeren in der Küche

Verwendung von Erdbeeren

Ob pur, als Kuchen, in Joghurt oder als Star in einem Dessert: Erdbeeren sind wunderbar wandelbar und schmecken in den verschiedensten Formen. Ein Klassiker ist Erdbeermarmelade. Der süße Aufstrich gelingt kinderleicht und bringt während der Wintermonate ein bisschen Sommer auf den Teller.

Erdbeer-Zitronen-Torte

Für 16 Stück/Stücke:

5 Eier

200 g Zucker

2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

100 g Mehl

100 g Speisestärke

0.5 Päckchen Backpulver

5 Blatt Gelatine

1 kg Erdbeeren

300 ml Schlagsahne

250 g Mascarpone

500 g Magerquark

1 Bio Zitrone

Zubereitung:

Eier trennen und das Eigelb mit 5 EL heißem Wasser schaumig rühren. 150 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker dazugeben. Mehl, Speisestärke und Backpulver miteinander vermischen, über die Eiermasse sieben und unterheben.

Eine Springform (26 cm) gut einfetten und den Teig hineingeben. Teig im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 30-35 Minuten backen. Herausnehmen, auf einem Kuchengitter gut auskühlen lassen und anschließend einmal horizontal durchschneiden.

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Erdbeeren waschen und den Strunk entfernen. Die Hälfte der Erdbeeren in kleine Würfel schneiden. Den Rest halbieren.

Sahne steif schlagen. Mascarpone, Quark, 50 g Zucker und 1 Päckchen Vanillezucker gut verrühren. Gelatine gut ausdrücken und in einem kleinen Topf schmelzen. 2 Esslöffel der Mascarpone-Creme dazugeben und solange rühren, bis die Gelatine vollständig aufgelöst ist. Dann die Gelatine unter die restliche Mascarpone-Masse geben. Die Sahne und ⅔ der Erdbeerwürfel unter die Mascarpone-Creme heben. Zitrone waschen, 2 EL Schale abreiben und unter die Mascarpone geben.

Einen Tortenring um den unteren Boden legen und den Boden mit der Hälfte der Mascarpone-Creme bestreichen. Den zweiten Boden darüberlegen und ihn mit der restlichen Creme bestreichen. Die halbierten Erdbeeren kreisförmig auf der Creme verteilen. Torte für 4-5 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Die restlichen gewürfelten Erdbeeren pürieren. Torte aus dem Kühlschrank nehmen und  mit den pürierten Erdbeeren beträufeln, sodass die Masse am Rand hinunter läuft.

Erdbeeren kaufen: Was sollte man beachten?

Mittlerweile gibt es schon ab Februar die ersten importierten Erdbeeren. Doch Warten bis zu unserer Erdbeerzeit lohnt sich: Die heimischen Erdbeeren schmecken deutlich aromatischer. Erdbeeren sind sehr empfindlich. Sie bekommen schnell Druckstellen und können nur kurze Zeit gelagert werden. Um möglichst frische Früchte zu erhalten, sollten Sie während der Erdbeersaison einen der vielen regionalen Verkaufsstände nutzen. Oder Sie gehen Erdbeeren selber pflücken. Das macht nicht nur Kindern großen Spaß und wird auf vielen Erdbeerfeldern angeboten. An den folgenden Tipps erkennen Sie frische Erdbeeren:

  • Weiße Stellen an der Spitze oder unter den Blättern sind ein Zeichen für unreif geerntete Früchte. Kaufen Sie nur Beeren, die eine gleichmäßige Färbung haben. Dabei ist es egal, ob sie hell- oder dunkelrot sind. Die Farbe ist abhängig von der Sorte.
  • Schauen Sie sich den Boden der Packung gut an. Ist er bei einer Pappschachtel rot durchnässt oder sammelt sich in der Plastikschale rotes Wasser, nässen die Früchte. Das ist ein Zeichen für Druckstellen. Die Früchte schimmeln dann schnell. 
  • Bevorzugen Sie glänzende Früchte. Ist die Schale matt verfärbt, sind die Beeren meist überreif.
  • Achten Sie auf unbeschädigte Früchte ohne Druckstellen.

Kann man die grünen Stellen an Erdbeeren bedenkenlos mitessen?

Ein grün-weißer Rand am Stielansatz der Erdbeere deutet darauf hin, dass sie noch nicht richtig reif ist. Die Beere trotzdem zu essen, ist nicht schädlich, dennoch ist ihr Aroma nicht ganz so gut, wie das der Vollreifen.

Kann man Erdbeeren auch in herzhaften Rezepten verarbeiten?

Nicht nur als Snack oder in Kuchen und Desserts, auch in herzhaften Gerichten machen sich Erdbeeren ganz hervorragend. So gesellen sie sich wunderbar zu anderen Frühlingsboten wie grünem oder weißem Spargel und frischem, jungen Spinat. Auch lecker: Die Süße der Erdbeeren in Kombination mit würzigem Ziegenkäse

Wie sollte man Erdbeeren lagern?

Die Erdbeere ist eine kleine Diva und sehr empfindlich. Genießen Sie sie so frisch wie möglich. Achten Sie beim Kauf darauf, dass sie nicht gequetscht oder gedrückt werden. Bis zum Verzehr sollten sie im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahrt werden. So kann man Erdbeeren kurzzeitig lagern. Wer mag, kann Erdbeeren auch einfrieren. Ganze Früchte sind nach dem Auftauen schnell matschig. Am besten pürieren Sie sie vor dem Einfrieren.

Wie verarbeitet man Erdbeeren am besten?

Ein langes Wasserbad oder Waschen unter einem starken Strahl schädigt die Erdbeere bzw. sie verliert an Aroma. Waschen Sie die Früchte direkt vor dem Verzehr kurz in stehendem Wasser. Mit einem Messer entfernen Sie danach vorsichtig Stiele und Blätter.
Viele weitere Schritte sind gar nicht unbedingt notwenig – der Geschmack der puren Erdbeere ist überzeugend genug. Aber auch in zahlreichen Rezepten für Kuchen, Tarteletts oder Desserts schmecken frische Erdbeeren unschlagbar gut. Und wer das süße Aroma auch für die kalten Monate konservieren möchte, macht einfach eine leckere Marmelade daraus. Die eignet sich übrigens auch super als kleines Mitbringsel.

Sind kleine Erdbeeren aromatischer als große?

Das Aroma der Erdbeeren hängt nicht von ihrer Größe, sondern von der Sorte ab. So können die winzigen Walderdbeeren genauso lecker und aromatisch sein wie eine große, pralle Beere.

Sollte man die ganze Packung Erdbeeren wegwerfen, wenn eine davon verschimmelt ist?

Beim Thema Schimmel scheiden sich die Geister. Die einen empfehlen, dass Sie die ganze Packung entsorgen sollten, sobald eine Erdbeere schimmelig ist. Denn auch wenn die anderen Beeren optisch nicht betroffen sind, können sich die nicht sichtbaren Mykotoxine, die Gifte der Schimmelpilze, auch dort breit gemacht haben. Da die Mykotoxine auf Obst im Vergleich zu denen, die sich z. B. auf Nüssen bilden können, vergleichsweise harmlos sind, können Sie die verschimmelten Beeren auch wegwerfen und die übrigen sehr gründlich abwaschen. 

Erdbeeren: Top 10 Rezepte

Erdbeeren: gesund & lecker

Erdbeeren: Nährwerte & Kalorien

Erdbeeren haben kaum Kalorien: Das hören wir doch gern! Sie sind der perfekte süße Snack, der schmeckt und nicht dick macht. In 100 g stecken nur rund 32 Kilokalorien.

Nähwerte pro 100 g
Kalorien 32 kcal
Kohlenhydrate 6 g
Eiweiß 1 g
Fett 0 g
Ballaststoffe 1,6 g

 

Erdbeeren: Welche Vitamine und Mineralstoffe stecken in der süßen Frucht?

Egal ob große Früchte oder kleine Beeren: Die aromatischen Sommerfrüchte sind ausgesprochen gesund. Sie enthalten große Mengen Vitamin C – sogar mehr als Zitronen oder Orangen. Da der Vitamin C Gehalt durch Lagerzeiten stark reduziert wird, sollte man Erdbeeren möglichst schnell nach der Ernte essen. Neben Vitamin C stecken in den süßen Früchten große Mengen Folsäure, Calcium, Kalium und sogar Eisen.

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