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Rosenkohl richtig kochen und zubereiten

Rosenkohl richtig kochen und zubereiten

Die einen lieben ihn, die anderen können gut auf ihn verzichten: klar, die Rede ist vom Rosenkohl. Wir verraten dir, wie du das Wintergemüse so zubereitest, dass es auch Nicht-Rosenkohl-Fans schmeckt. Probier es aus!

Rosenkohl einkaufen: Tipps

Rosenkohl

Rosenkohl, auch Brüsseler Sprossen genannt, weil er erstmals in Belgien, in der Nähe von Brüssel, angebaut wurde, hat in der kalten Jahreszeit Saison. Im Geschäft oder auf dem Markt findest du frischen Rosenkohl meist ab Oktober. Wie Grünkohl auch, braucht Rosenkohl den ersten Frost, damit der Zuckergehalt steigt und er seinen bitteren Geschmack verliert. Beim Einkauf von Rosenkohl solltest du auf Folgendes achten:

  • Kaufe nur Rosenkohl mit festen, geschlossenen Röschen.
  • Die Blätter sollten grün sein ohne welke Stellen.
  • Die Schnittfläche am Strunk sollte glatt und nicht vertrocknet sein.

Außerhalb der Saison gibt es Rosenkohl auch tiefgekühlt.

Wie lagert man Rosenkohl am besten?

Frischer Rosenkohl sollte schnell verbraucht werden. Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt er maximal 4 Tage frisch.

Gut zu wissen: Da das Gemüse auf das Reifegas Ethylen reagiert und dadurch schnell nachreift, solltest du Tomaten und Äpfel getrennt von Rosenkohl lagern.

So kochst du Rosenkohl richtig

Rosenkohl

Die kleinen grünen Röschen müssen vor dem Verzehr immer gekocht werden. Bevor es ans Kochen geht, musst du den Rosenkohl putzen und vorbereiten:

  • Welke Blätter entfernen, Rosenkohl anschließend waschen.
  • Die Strünke mit einem Messer kürzen.
  • Röschen kreuzförmig einschneiden, dadurch gart der Rosenkohl gleichmäßiger.

Der so vorbereitete Kohl kann nun gekocht werden. Dafür die Röschen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und 1 TL Salz zufügen. Wasser aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze ca. 12-15 Minuten garen.

Tipp: Gib etwas Zucker ins Kochwasser, das mildert das Aroma. Wer mag, würzt Rosenkohl mit ein wenig Kümmel, dadurch wird er bekömmlicher.

Du kannst Rosenkohl jedoch nicht nur kochen. Die kleinen Kohlköpfe kannst du auch gut in wenig Wasser dämpfen oder – halbiert oder geviertelt– in der Pfanne braten.

 

Rosenkohl vielfältig zubereiten

Ganz klassisch wird Rosenkohl als Beilage serviert und herzhaft mit Zwiebeln sowie ein wenig Speck zubereitet. Es gibt jedoch viele ganz unterschiedliche Rosenkohl-Rezepte. Meist wird er mit Kartoffeln kombiniert. Er schmeckt aber auch klasse zu Nudeln oder Schupfnudeln, ist eine leckere Zutat im Eintopf oder eignet sich als Belag für einen Flammkuchen oder eine Tarte.

Rosenkohlhälften aus dem Ofen

Rosenkohl putzen, waschen und halbieren. Rosenkohl in einer Schüssel mit 2-3 EL Öl vermengen und mit Salz und Paprikapulver mischen. Röschen auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 180 °C 15-20 Minuten backen.

Dazu schmecken z. B. Kräuterquark oder Hummus.

Knusprige Rosenkohl-Chips

Rosenkohl putzen und waschen. Den Strunk so abschneiden, dass die kleinen Blättchen abgelöst werden können. Blättchen in eine Schüssel geben und mit etwas Öl vorsichtig mischen. Mit Salz und Gewürzen nach Wahl vermengen. Rosenkohlblättchen auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. Achtung: Die Blättchen sollten nicht überlappen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C ca. 10 Minuten backen, bis die Blättchen braun werden.

Rosenkohl-Kartoffelpüree mit Parmesan

Rosenkohl und mehligkochende Kartoffeln garen. Beides zusammen mit etwas Milch und Butter zu Püree zerstampfen. Mit Salz und Muskat würzen. Parmesan über das noch heiße Püree hobeln.

Salat aus gebratenem Rosenkohl

Rosenkohl putzen, waschen und in Viertel schneiden. Rosenkohl in heißem Öl in einer Pfanne rundherum anbraten. Zu einem Salat zusammen mit Rucola, gerösteten Walnüssen, Granatapfelkernen und Ziegenkäse anrichten. Dazu passt eine Honig-Senf-Vinaigrette.

Leckere Rosenkohl-Rezepte

Warum schmeckt Rosenkohl manchmal bitter?

Rosenkohl enthält von Natur aus Bitterstoffe, die für den bitteren Geschmack sorgen. Sie sind nicht schlimm, schmecken nur nicht so gut. Ein Teil der Bitterstoffe geht durch Kälte verloren, Rosenkohl wird deswegen erst nach dem ersten Frost geerntet. Daneben gibt es ein paar Tricks, die du bei der Zubereitung beachten kannst:

  • Lege den Rosenkohl vor der Verarbeitung für einige Stunden ins Gefrierfach.
  • Gib ein wenig Zucker ins Kochwasser.

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