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Saftfasten: verschiedene Säfte

Saftfasten - Rezepte & Tipps

Während Buchinger- oder Heilfasten nicht besonders hip klingt, stößt das Saftfasten - auch Juicing genannt - besonders bei jungen Leuten auf Interesse. Erfahre hier, was es mit dieser Fasten-Methode auf sich hat und entdecke leckere Rezepte.

Was ist Saftfasten?

Beim klassischen Fasten wird auf feste Nahrung verzichtet und man trinkt nur Wasser, ungesüßten Kräutertee und klare Brühe. Eine Saftkur läuft ähnlich ab. Auf feste Nahrung wird verzichtet, dafür dürfen aber jede Menge frische Säfte getrunken werden. Dadurch wird der Körper mit Energie und Nährstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe) versorgt. Gleichzeitig soll der Körper durch das Fasten entgiftet werden, sprich, Schadstoffe sollen ausgeschieden werden. Wissenschaftlich bestätigt ist der Vorgang des Entgiftens jedoch nicht. 

Wie funktioniert Saftfasten?

Saftfasten: Frau mit O-Saft

Saftfasten funktioniert ganz einfach. Anstelle von festen Mahlzeiten trinkst du frisch gepresste Säfte. Um den Körper optimal auf eine Saftkur vorzubereiten, solltest du schon einen Tag vorher weniger essen und auf leichte Kost setzen. Besorge ausreichend frisches Obst und Gemüse aus dem du dann deine Säfte zubereitest.

Den ersten Tag des Fastens startest du am besten damit, Saft für einen Tag zu pressen und diesen gut verschlossen im Kühlschrank zu lagern. Neben Saft kannst du Wasser sowie ungesüßten Kräuter- oder Früchtetee trinken.

Nach dem Ende deiner Saftkur startest du langsam wieder mit fester Nahrung. Reis, gedämpftes Gemüse, Porridge sind gute Rezepte für den Einstieg.

Wie lange macht man eine Saftkur?

Die Dauer des Saftfastens kannst du flexibel gestalten. Du kannst nur einen Tag fasten oder mehrere Tage am Stück. Länger als drei Wochen solltest du diese Fasten-Methode jedoch nicht machen, da die Nährstoffversorgung dann nicht mehr sichergestellt ist.

Wie viel Liter Saft sollte man beim Saftfasten trinken?

Eine genaue Regel, wie viel Saft beim Fasten erlaubt ist, gibt es nicht. Das kommt ganz darauf an wie lange du die Fastenkur machst, wie viel Energie dein Körper braucht und was dir dein Bauchgefühl sagt. Im Schnitt werden 5-6 Gläser Saft am Tag getrunken.

Taste dich langsam heran und probier aus, welche Säfte und welche Mengen dir gut tun. Die einen vertragen zu säurehaltige Säfte nicht so gut, bei anderen sorgt zu viel Fruktose durch einen zu hohen Fruchtanteil der Säfte für Magengrummeln. Probiere, deinen gewohnten Mahlzeitenrhythmus einzuhalten. So hat dein Körper es leichter sich einzupendeln.

Welche Säfte sollte man beim Fasten trinken?

Frische ist beim Saftfasten das A und O. Ideal ist es, die Säfte jeden Tag frisch zu pressen und dann bis zum Verzehr in dunklen Flaschen im Kühlschrank aufzubewahren. So bleiben die meisten Vitamine enthalten. Gemüsesäfte sind denen aus Obst vorzuziehen, da sie weniger Fruchtzucker enthalten. Gerade für Saft-Neulinge sind reine Gemüsesäfte jedoch zu herb, sodass du auch einfach etwas frisches Obst dazu pressen kannst.

Welches Obst und Gemüse nimmt man für die Saftkur?

Saftfasten: Obst & Gemüse

Je höher der Wassergehalt von Obst und Gemüse, desto höher ist natürlich auch der Saftertrag. Abgesehen davon, lässt sich fast jede Sorte zum Entsaften verwenden.

Dieses Obst eignet sich gut für Saftfasten:

  • Äpfel
  • Birnen
  • Orangen
  • Ananas
  • Melonen
  • Beeren

Dieses Gemüse eignet sich gut für Saftfasten:

  • Rote Bete
  • Möhren
  • Spinat
  • Gurke
  • Grünkohl
  • Tomaten
  • Sellerie

Für den extra Geschmackskick kannst du noch etwas frischen Ingwer, Koriander oder - für die Mutigen - Chili mit in den Entsafter geben.

Frau trinkt Saft

Was trinke ich außer Saft?

Genussmittel wie Kaffee und Alkohol sollten beim Saftfasten vermieden werden. Die Säfte sind als Mahlzeitenersatz zu betrachten, nicht als Durstlöscher. Achte daher darauf ausreichend stilles Wasser und Tee über den Tag verteilt zu dir zu nehmen. Viel trinken hilft auch, das eventuelle Hungergefühl in Schach zu halten.

Wie viel nimmt man mit Saftfasten ab?

Wie bei allen anderen Fastenkuren auch, sollte Abnehmen nicht das primäre Ziel sein. Vermutlich wird sich jedoch auch diese Methode kurzfristig auf der Waage bemerkbar machen und du wirst je nach Dauer deiner Fastenkur einige Kilo abnehmen. Im Anschluss setzt jedoch sehr wahrscheinlich der Jo-Jo-Effekt ein, sodass der Abnehmerfolg nur von kurzer Dauer ist. 

Tipp: Um dauerhaft abzunehmen, solltest du deine Ernährung langfristig umstellen und langsam Gewicht verlieren. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt einen maximalen Gewichtsverlust von 0,5 kg pro Woche.

Was bringt ein Tag Saftfasten?

Einen Tag nichts essen, den Stoffwechsel etwas runterfahren: Niemand muss Saftfasten über einen längeren Zeitraum machen. Fürs Wohlbefinden, zum Beispiel nach größerem Geschlemme an Feiertagen oder am Wochenende, bringt es dem Körper schon viel, einen Tag lang nichts zu essen und eine Saftkur zu machen. Auf der Waage wirst du den Effekt allerdings nicht merken.

Wie gesund ist Saftfasten?

In Saft stecken viele Vitamine und Mineralstoffe. Wenn du ab und an 1-3 Tage lang eine Saftkur machst, schadet es dir nicht. Länger als drei Wochen am Stück solltest du jedoch keine Fasten-Methode machen bei der auf feste Nahrung verzichtet wird. Die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen ist dann nicht mehr gesichert.

Wie wen ist Saftfasten geeignet?

Saftfasten eignet sich für alle gesunden Menschen. Bei Vorerkrankungen sollte vor dem Beginn der Kur mit einem Arzt darüber gesprochen werden.

Rezepte fürs Saftfasten

Beim Saftfasten ist erlaubt was schmeckt. Es gibt unendlich viele Rezepte und Kombinationen, die du ausprobieren kannst. Versuche als Basis Gemüse zu verwenden und nimm Obst in erster Linie für ein bisschen Süße.

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