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Frau läuft auf Steinboden

Heilfasten: so geht's

Heilfasten ist der Überbegriff für alle Arten von Fasten, die ohne religiösen Hintergrund durchgeführt werden. Zu den bekanntesten zählt die Buchinger Methode. Aktuell im Trend ist das Saftfasten. Ziel ist es, den Körper durch den vollkommenen oder zeitweisen Verzicht auf feste Nahrung zu regenieren.
Gerade als Fasten-Neuling gibt es einige Tipps, die das erste Mal erleichtern können:

Die wichtigsten Do's beim Heilfasten:

1. Vorbereitung

Leute stoßen an

Bedenke nicht nur die eigentliche Zeit des Fastens, sondern beschäftige dich ruhig schon etwa eine Woche vorher damit, deinen Körper langsam vorzubereiten. Leichtes Essen und der Verzicht auf Kaffee, Alkohol und andere Genussmittel hilft, den Einstieg ins eigentliche Fasten zu erleichtern.

2. Check vom Arzt

Viele Heilfasten-Kuren kann man in speziellen Kliniken durchführen. Fastest du auf eigene Faust, ist ein vorheriger Besuch beim Arzt empfehlenswert. Denn nur wenn du wirklich fit bist, kann sein Körper das Fasten gut vertragen und davon profitieren.

3. Gönn dir Ruhe

Wald

Versuche nicht die Fastenkur auf Biegen und Brechen durchzuziehen. Fühlst du dich extrem gerädert und spürst du, dass dein Körper unbedingt nach Energie verlangt, gib nach. Falscher Ehrgeiz ist hier fehl am Platz.

4. Hör auf deinen Körper

Nicht nur dein Körper, auch deine Seele soll beim Heilfasten regenerieren. Daher solltest du auch im Alltag einen Gang herunterschalten und dir vielleicht sogar Urlaub für diese Zeit nehmen. Mach es dir zuhause gemütlich und genieß einfach mal die Ruhe.

5. Trickse deinen Hunger aus

Baden

Dein Körper ist eine regelmäßige Ernährung gewöhnt. Dass du zu Beginn des Heilfastens von Hunger geplagt wirst, ist ganz normal. Viel Wasser und Tee oder mal eine nährende Gemüsebrühe können Abhilfe schaffen. Auch Ablenkung wirkt Wunder. Ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft oder ein wohltuendes Bad lenken vom knurrenden Magen ab.

6. Freie Zeit nutzen

Du wirst dich wundern wie viel Zeit du plötzlich hast, wenn du dich nicht mehr ums Einkaufen, Kochen und Essen kümmern musst. Nutze diese Stunden ganz bewusst für etwas, wofür du sonst wenig Zeit hast. Sei es zum Lesen, für deine Lieblingsserie oder für ein langes Telefonat.

Die wichtigsten Dont's beim Heilfasten

1. Danach erst mal gönnen

Kakao mit Marshmellows

Wahrscheinlich wirst du wildes Kopfkino darüber haben, was du dir nach dem Fasten Leckeres gönnen kannst. Das Heilfasten mit einem Burger oder einer Tafel Schokolade zu brechen, wird sich jedoch sehr schnell rächen. Auf solche Verdauungsaufgaben ist dein Körper nicht so schnell eingestellt. Starte daher lieber so, wie du auch eingestiegen bist: mit leichter Schonkost in kleinen Mengen.

2. Sich mit Arbeit ablenken

Es klingt zwar ganz clever den Hunger durch Arbeit und den üblichen Alltag einfach auszublenden, dennoch ist das nicht unbedingt Sinn und Zweck des Fastens. Nicht nur deine Verdauung, auch der Geist sollte in dieser Zeit zur Ruhe kommen.

3. Nur noch im Bett liegen

Frau streichelt Hund

Auch wenn es sich zu Beginn vielleicht ein wenig so anfühlt - wer fastet, ist nicht krank. Ruhe ist zwar wichtig, trotzdem solltest du nicht den ganzen Tag im Bett oder auf der Couch verbringen. Leichte Bewegung an der frischen Luft tut gut und sollte jeden Tag fester Bestandteil sein.

4. Zu hohe Ziele stecken

Fange, besonders beim ersten Mal Heilfasten, klein an. Fünf bis sieben Fastentage sind für Einsteiger völlig ausreichend und viel gesünder und sinnvoller, als sich direkt zwei oder drei Wochen vorzunehmen.

5. Abnehmen als Anlass sehen

Waage und Hanteln

Ist deine Motivation zum Heilfasten das Abnehmen, wirst du auch nach erfolgreich beendeter Kur schnell enttäuscht sein. Langfristig landen die verlorenen Kilos schnell wieder auf den Hüften, wodurch das Fasten als sinnvolle Diät ganz klar ausscheidet.

6. Sich mit anderen Menschen vergleichen

Nur weil deine Kollegin oder Freundin das Fasten ganz leicht weggesteckt hat und trotz Nahrungsverzicht gut gelaunt überall dabei war, heißt es noch lange nicht, dass es bei dir auch so ist oder sein muss. Jeder Mensch bzw. jeder Körper reagiert anders und individuell. Mach deine eigenen Erfahrungen und akzeptiere das, was kommt.

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