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Basenfasten: Brühe

Basenfasten

Beim Fasten gibt es unterschiedliche Methoden. Eine davon ist das Basenfasten nach Wacker, das Sabine Wacker im Jahr 1997 entwickelt hat. Die Ziele dieses zeitlich begrenzten Verzichts sind die Entgiftung des Körpers und eine Gewichtsreduktion.

Basisches Fasten – wie funktioniert das?

Kinderhand mit Wasserglas

Beim Basenfasten verzichtet man für einen bestimmten Zeitraum auf säurebildende Lebensmittel. Zu den Nahrungsmitteln, die im Körper Säuren bilden, zählen vor allem Getreideprodukte und Lebensmittel aus tierischem Eiweiß. Während man beim klassischen Fasten nahezu ausschließlich Nährstoffe in flüssiger Form zu sich nimmt, ist beim Basenfasten richtiges Essen erlaubt – und das mehrmals am Tag.

Das Hauptziel dieser Fastenvariante besteht darin, den Körper von im Organismus geglaubten angereicherten Giftstoffen zu befreien. Ein angenehmer Nebeneffekt, den viele zu schätzen wissen, ist der Verlust einiger Pfunde.

Die Theorie hinter dem Basenfasten

Basenfasten fußt auf der Überzeugung, dass der Säure-Basen-Haushalt des Körpers durch eine falsche Ernährung gestört wird. Durch zu viel Fleisch, Zucker und Fertigprodukte soll es zu einer Übersäuerung kommen, die zu Beschwerden wie Müdigkeit, Hautproblemen oder Kopfschmerzen führen soll. Eine basisch gestaltete Ernährung über einen Zeitraum von beispielsweise einer Woche soll den Körper bzw. den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht bringen. Wissenschaftlich bestätigt ist dies jedoch nicht. Beim gesunden Menschen sorgen die Puffersysteme des Körpers für ein Säure-Basen-Gleichgewicht.

Was darf man beim Bastenfasten essen?

Beim basischen Heilfasten kommen ausschließlich basenbildende Lebensmittel auf den Teller – das heißt, hauptsächlich:

  • Obst und Gemüse
  • Kräuter
  • Keimlinge
  • Nüsse

Angemacht werden diese Zutaten mit hochwertigen Pflanzenölen, wie beispielsweise Olivenöl, Lein- oder Rapsöl. Das Obst und Gemüse verzehrt man warm oder kalt. Demzufolge bestehen die täglichen Mahlzeiten in der Regel aus Obst, Salaten und warmen Gemüsegerichten.

Jeden Tag steht ein Minimum von 2 ½ Litern Wasser auf dem Plan – im Idealfall reines Quellwasser.

Was darf ich beim Basenfasten nicht essen?

Der Basenfasten-Plan sieht ausschließlich pflanzliche Lebensmittel wie Obst, Gemüse, frische Kräuter oder Nüsse vor. Tierische Lebensmittel sind verboten. Bei deinen Mahlzeiten solltest du deswegen auf die folgenden Zutaten verzichten:

  • Fleisch sowie Wurstwaren
  • Fisch
  • Eier
  • Milch und Milchprodukte (Butter, Joghurt, Quark, etc.)

Neben tierischen Produkten solltest du beim Basenfasten auch auf Getreide und Getreideprodukte verzichten, sprich Brot, Nudeln, Reis. Auch Süßigkeiten, Kaffee und Alkohol sind tabu.

Wie beginne ich mit Basenfasten?

Um Körper und Geist auf die Woche Fasten vorzubereiten, wird eine sogenannte Vorbereitungswoche empfohlen. Die solltest du nutzen um deinen Kühlschrank von säurebildenden Lebensmitteln zu befreien.

So könnte ein Basenfasten-Plan aussehen:

Morgens: Obst, Nüsse, Smoothies oder Säfte

Mittags: bunter Salat, Keimlinge oder Gemüsepfanne

Abends: gedünstetes Gemüse oder Gemüsesuppe

Wie lange dauert das Bastenfasten?

Tomatensuppe

Die Begründerin der Fastenkur, Sabine Wacker, empfiehlt, nicht länger als zehn Tage zu fasten. In Ausnahmefällen, zum Beispiel bei starkem Übergewicht, sind bis zu drei Wochen erlaubt. Werdenden oder stillenden Müttern ist grundsätzlich vom Fasten abzuraten. Danach kann man zu einer basischen Ernährung übergehen. Diese sieht basische Mahlzeiten vor, säurebildende Lebensmittel sind jedoch auch erlaubt.

Die zehn wesentlichen Regeln des Bastenfastens

  • Rohkost besser in Maßen genießen! Rohkost ist gesund, aber gleichzeitig schwer verdaulich. Empfehlenswert ist ausschließlich das zu Essen, was man gut verträgt.
  • Rohes Gemüse und Obst nicht nach 14 Uhr essen! Obst zum Frühstück, Rohkost zu Mittag und gedünstetes Gemüse am Abend – daraus besteht der perfekte Basenfasten-Speiseplan. Nach 14 Uhr belastet rohes Obst und Gemüse den Organismus.
  • Nach 18 Uhr nichts mehr essen! Das Bastenfasten sieht vor, nach 18 Uhr nichts mehr zu sich zu nehmen. Das abendliche Essen soll die Leber belasten sie sie davon abhalten, während der Nacht für die Entgiftung des Körpers zu sorgen.
  • Gemüse schonend zubereiten! Warme Gemüsegerichte dämpft oder dünstet man, damit die meisten Nährstoffe erhalten bleiben.
  • Nicht zu viel essen! Alle Gerichte des Basenfastens sind zwar gesund und kalorienarm, aber zu viel ist in keinem Fall ratsam.
  • Lebensmittel nicht zu vielseitig mischen! Weniger ist mehr. Das gilt ebenso bei der Zubereitung von Obst und Gemüse.
  • Sparsam würzen! Auf starke Gewürze verzichtet man und man verwendet an deren Stelle vor allem Kräuter.
  • Ausschließlich das essen, was man bevorzugt! Damit der Genuss nicht zu kurz kommt, ist es wichtig, ausschließlich das zu essen, was man mag.
  • Mehr Gemüse als Obst essen! Der Speiseplan besteht zu 20 Prozent aus Obst und zu 80 Prozent aus Gemüse.
  • Gründlich kauen! Wer gut kaut, hilft der Verdauung und wird schneller satt.

 

Wie sinnvoll ist Basenfasten?

Der Erfolg von Basenfasten ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Puffersysteme sorgen beim gesunden Menschen für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt, sodass es rein über die Ernährung selten zu Übersäuerung kommt. 

Besser zum Abnehmen und vor allen Dingen auch langfristiger ist die Umstellung auf eine ausgewogene Ernährung mit viel Obst und Gemüse.

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