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Ein basischer Ernährungsplan soll die Disharmonie im Säure-Basen-Haushalt ausgleichen und zahlreiche Beschwerden, die durch die Übersäuerung hervorgerufen werden, abklingen lassen. Viele entscheiden sich meist für eine strenge Kur, in der auf alle säurebildenden Lebensmittel verzichtet wird. Doch im Alltag kann man seinem Körper ebenfalls Gutes tun, indem man zum Beispiel ein basisches Frühstück oder ein basisches Abendessen in den Speiseplan integriert. Hier kommen ein paar einfach umzusetzende Tipps.

Wie geht basische Ernährung im Alltag?

Kaffee mit Milchschaum

Wer sich im Alltag basisch ernähren will, sollte sich zunächst einmal vom strengen "Keine Säuren"-Postulat einer Kur verabschieden. Denn Zwang führt auf Dauer zu Frust, Heißhunger und einer dogmatischen Einstellung, die Stress verursacht. Ein Verhältnis von 80 Prozent basischen Lebensmitteln zu 20 Prozent säurebildenden Produkten hat einen großen Effekt und kalkuliert kleinere Sünden problemlos mit ein.

Zweitens sollte man sich darüber klar werden, welche Produkte eigentlich zu den unerwünschten Lebensmitteln gehören. Die Faustformel ist ganz einfach: Je länger die Zutatenliste eines Produktes, desto wahrscheinlicher ist es, dass es zur unerwünschten Säurebildung führt. Fertigpizzen, Sojaburger oder Desserts stehen also ganz schlecht da. Die meisten Milchprodukte und alles, was Zucker enthält, werden zu den säurebildenden Lebensmitteln gezählt. Leider sind Alkohol und Koffein eher basenfeindlich, allerdings heißt dies nicht, dass man auf seinen morgendlichen Kaffee verzichten muss. Hier freut sich vor allem der Kaffeejunkie über die 80/20-Regel!

Und: Es gibt gute säurebildende Produkte, die der Körper für einen ausgeglichenen Haushalt braucht. Schließlich wäre ein zu hoher pH-Wert ebenso schlecht. Zu den zu empfehlenden Nahrungsmitteln gehören zum Beispiel Nüsse, Hülsenfrüchte, alle Pseudogetreide und Bio-Fisch.

Basische Ernährung: Was soll ich abends essen, was frühstücken?

Wasserglas mit Eis und Limette

Ein basischer Ernährungsplan muss und sollte keineswegs kompliziert sein. Allerdings ist ein wenig Vorbereitung nötig. So lässt sich am Vorabend eine Buchweizengrütze ansetzen, die am Morgen mit ein paar Nüssen verfeinert wird. Oder Sie schnippeln schon abends die Zutaten für einen grünen Smoothie vor.

Basisches Mittagessen sollte üppig, aber leicht sein, denn es ist die Hauptmahlzeit des Tages. Grüne Salate sind der Hit und werden immer mit Keimlingen, Kräutern und knackiger Rohkost versetzt. Wer mag, gönnt sich danach hin und wieder ein Stück Lachs oder Fleisch oder lässt dem Salat einen großen Teller Gemüse folgen. Das alles kann man auch schon zu Hause vorbereiten und für die Mittagspause bei der Arbeit mitnehmen.

Auch abends spielt Gemüse weiterhin die Hauptrolle und wird zum Beispiel von Hirse oder Quinoa als Sättigungsbeilage ergänzt.

Der Tag wird von mindestens zwei Liter Flüssigkeit begleitet, idealerweise natürlich von Wasser oder Kräutertees.

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