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Belgische Küche - Entdecken Sie die Küche Belgiens und probieren Sie leckere Rezepte aus Flandern und der Wallonie

Die belgische Küche

Mmh, beim Gedanken an Belgien kommen einem sofort karamellig-süße Waffeln in den Sinn. Oder knusprige Pommes. Die belgische Küche hat aber deutlich mehr zu bieten. Lesen Sie mehr über belgische Gerichte und entdecken Sie leckere Rezepte.

Die belgische Küche

Die Küche des kleinen Landes hat viele international beliebte Klassiker hervorgebracht: Belgische Waffeln, Pralinen oder Pommes kennt schließlich jeder. Die traditionelle Küche der Belgier ähnelt teilweise der französischen oder der niederländischen Küche. Typische Gerichte der flämischen Küche sind zum Beispiel Waterzooi – eine klare Suppe mit einem gekochten Stück Fisch oder Hähnchenbrust oder Stoofvlees – ein Schmorfleisch-Eintopf mit Kartoffelbrei oder Pommes. Auch Fischgerichte mit Kabeljau, Seezunge oder Schellfisch werden hier gerne gegessen. In Brüssel und der Wallonie (das ist der französischsprachige Teil Belgiens) sind Einflüsse der französischen Küche deutlich spürbar. Der absolute Klassiker sind hier Moules frites (Muscheln und Pommes), aber auch Kaninchen, Hühnerfrikasse in Blätterteig, Muscheln mit Knoblauchbutter oder Salat Liégeoise – ein Kartoffelsalat mit Prinzessbohnen, Knoblauch und Schinken – sind typische Gerichte für diese Region. 

Moules frites – Das belgische Nationalgericht

Moules frites gibt es in Belgien überall. Kein Wunder, denn die in Gemüsesud und Weißwein gegarten Miesmuscheln mit hausgemachten Pommes schmecken einfach himmlisch. Das Gericht ist aber nicht nur in Belgien, sondern auch in Nordfrankreich sehr beliebt.

Belgische Küche Muscheln - Moules frites

Zutaten:

2 kg Miesmuscheln

1 Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

500 g Suppengrün

1 Bund glatte Petersilie

Olivenöl

400 ml Weißwein

Pfeffer

Meersalz

Zubereitung:

  1. Schälen Sie die Zwiebel, den Knoblauch und das Suppengrün und schneiden Sie alles in feine Würfel. Petersilie waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  2. Erhitzen Sie das Öl in einem großen Topf und braten Sie das Gemüse darin kurz an. Löschen Sie es anschließend mit Wein ab.
  3. Geben Sie die Muscheln in den Topf und kochen Sie diese ca. 5 Minuten, bis sie sich geöffnet haben. Dann mit Pfeffer und Salz abschmecken und mit Petersilie garnieren.
  4. Sofort mir Pommes servieren.

Belgische Pommes frites

Belgische Pommes frites sind weltberühmt. In Brügge gibt es sogar ein Frittenmuseum (Friet Museum), wo man viele spannende Fakten über die Geschichte der Pommes lernen und historische Küchenutensilien bestaunen kann. Die perfekten belgischen Pommes werden zweifach in einer Mischung aus tierischem und pflanzlichen Fett frittiert. Nur so werden sie richtig schön knusprig und bekommen ihren typischen Geschmack. Natürlich kommt es auch auf die richtige Kartoffelsorte an. Hier eignen sich die mehligkochenden Sorten Bintje, Agria oder Désirée. Der Legende nach entstand das Rezept für belgische Pommes in den 1750er Jahren in der Gegend um Lüttich, als die Flüsse zugefroren waren und die Fischer nicht angeln konnten. Anstelle von Fisch frittierten Sie dann einfach Kartoffelstäbchen. 

Belgische Küche - Belgische Pommes frites

Zutaten:

1 kg mehligkochende Kartoffeln

1 kg Rindernierenfett/ tierisches Fett

1 kg Palmfett

Salz

Zubereitung:

  1. Schälen Sie die Kartoffeln, schneiden Sie sie in 1 cm breite Streifen und waschen Sie diese gut, damit sich die Stärke löst. Anschließend tupfen Sie die Kartoffelstreifen trocken (sonst spritzt es sehr stark beim Frittieren).
  2. Geben Sie das Fett in die Fritteuse und erhitzen Sie diese zunächst auf 150 °C. Frittieren Sie anschließend die Pommes für 5-7 Minuten und lassen Sie sie anschließend gut abtropfen und etwas abkühlen.
  3. Dann erhitzen Sie das Fett auf 180 °C und backen die Pommes solange, bis sie schön goldgelb sind. Heben Sie die Pommes dann heraus, lassen Sie sie gut abtropfen und vermischen Sie sie in einer großen Schale mit Salz.

Belgisches Bier

Belgien ist bekannt für sein gutes Bier und hat eine Biertradition, die bis ins Mittelalter zurückgeht. Seit 2016 gehört belgisches Bier sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die meisten belgischen Biere sind obergärig und werden in dunklen Flaschen verkauft, da sie noch in der Flasche nachreifen können. Typisch belgisch sind auch Starkbiere wie Tripel oder Quadrupel. Einige der international bekanntesten Biere wie Leffe oder Grimbergen werden in Klöstern hergestellt. Die Besonderheit beim Biergenuss ist, dass es für jedes Bier ein eigenes Glas gibt, das meist kelchartig ist und oft einem Weinglas ähnelt.

Wussten Sie, dass es in Belgien eine besondere Art der Biergärung gibt? Hierzulande kennen wir vor allem ober- oder untergäriges Bier. Beides gibt es in Belgien auch, aber hinzu kommt die für Belgien einzigartige spontane Gärung – Lambic. Für Lambic Biere wird dem Bier keine Hefe zugesetzt, denn die Hefe kommt aus der Luft. Das funktioniert allerdings nur im Frühling und im Herbst, denn im Winter ist es für die spontane Gärung zu kalt und im Sommer zu warm. Damit die spontane Gärung funktioniert, wird das Bier erst für mehrere Stunden in einem Kessel gekocht und dann bei Zimmertemperatur in einen offenen Bottich gegossen, in dem es einige Stunden verbleibt. In dieser Zeit gelangt die Hefe aus der Luft ins Bier und der Gärprozess kann beginnen. Anschließend wird es in Fässer gefüllt, wo es dann einige Monate gären kann. Durch den Einfluss der Temperatur schmeckt das Bier allerdings nicht jedes Mal gleich. Einige Lambic Biere werden zudem mit frischen Früchten aromatisiert, wie zum Beispiel das weit über die Landesgrenzen hinaus beliebte Kriek – ein Bier mit Kirschgeschmack. Es gibt aber auch Sorten mit Himbeere, Pfirsich oder Johannisbeere.

Belgisches Bier gibt's auch im REWE Online Shop:

Belgische Waffeln

Belgische Waffeln sind nicht gleich belgische Waffeln, denn die Unterschiede sind groß! Man unterscheidet sie in knusprige, luftige Brüsseler Waffeln aus einem schlichten Eierteig und in schwere, dicke und zuckersüße Lütticher Waffeln aus Hefeteig.

Belgische Waffeln (Lütticher Waffeln)

Für 12 Personen:

400 g Mehl

0.5 Päckchen Trockenhefe

50 g Zucker

1 Prise(n) Salz

100 g Butter

170 ml Milch

2 Eier

1 Vanilleschote

150 g Hagelzucker

3 EL Puderzucker

Zubereitung:

Mehl, Trockenhefe, Zucker und Salz vermischen. Butter und Milch lauwarm erwärmen und dazugeben. Mit den Eiern und dem Mark einer Vanilleschote zu einem glatten Teig verrühren. Teig ca. 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Danach den Hagelzucker unterrühren.

Belgisches Waffeleisen vorheizen und mit Butter einfetten. Jeweils 1 gehäuften EL Teig zu einer Kugel formen und im Waffeleisen ausbacken. Mit Puderzucker bestreuen und warm genießen.

Belgische Pralinen

Belgische Pralinen

Belgische Pralinen und Schokolade sind wohl die beliebteste Spezialität aus unserem Nachbarland. Wenn Sie in Brüssel oder Brügge durch die Straßen schlendern, kommen Sie an unzähligen Pralinen-Geschäften vorbei, die die ausgefallensten Kreationen für jeden Geschmack anbieten. Typisch belgisch sind zum Beispiel Meeresfrüchte aus Schokolade, aber auch viele kreative Pralinen in allen erdenklichen Formen werden hier angeboten. Ob mit Champagnermousse, Salzkaramell oder Früchte-Ganache gefüllt, hier schlagen die Herzen aller Schokoholics höher. Neben Pralinen wird in den meisten Geschäften auch Schokolade in großen Blöcken als Rohprodukt verkauft. Hier kann man nach Herzenslust zwischen weißer und dunkler Schokolade in allen erdenklichen Abstufungen auswählen. Psst, kleiner Geheimtipp: In den meisten Geschäften gibt es auch etwas zu probieren!

Viele leckere Pralinen bekommen Sie auch im REWE Lieferservice.

Belgische Rezepte

Reisen Sie kulinarisch nach Belgien und probieren Sie unsere köstlichen Rezepte aus dem Nachbarland. Wie wäre es mit einer Portion Waffeln? Oder mögen Sie lieber herzhafte Fritten?

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