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Ungarische Küche

Ungarische Küche

Geht es um die ungarische Küche, denken viele automatisch an ein scharfes Gulasch. Dabei hat das osteuropäische Land noch einiges mehr zu bieten!

Einflüsse auf die ungarische Küche

Die ungarische Küche gilt als eine der besten in Osteuropa. Sie vereint Einflüsse aus vielen verschiedenen Kulturen, unter anderem aus den Balkanländern, der Türkei, aber auch Österreich. Aus Österreich stammen die vielen leckeren Süßspeisen wie Palatschinken und feine Torten wie die Dobostorte. Mit den Balkanländern wird die Liebe für deftige Fleischspeisen geteilt. Ungarn ist schließlich das Land der Gulaschgerichte. Neben Fleisch spielt jedoch auch Fisch eine große Rolle.

So würzt man in Ungarn

Edelsüß, scharf oder lieber rosenscharf: An Gewürzpaprika kommt in Ungarn niemand vorbei. Paprika ist das mit Abstand beliebteste Gewürz und wird zum Verfeinern von fast allen herzhaften Gerichten verwendet. Entsprechend groß ist die Auswahl an Sorten. Neben edelsüß und rosenscharf gibt es auch milde Paprika, Delikatesspaprika und scharfe Paprika. Gut zu wissen: Die ungarische Küche steht zu Unrecht im Ruf besonders scharf zu sein. Die Gerichte werden nur mild gewürzt, sodass jeder bei Tisch nach persönlichem Gusto nachwürzen kann.

Die besten Gulasch-Rezepte

Ungarisches Gulasch
  • Laktosefrei
  • Low Carb
2h 30min
Mittel
Gulaschsuppe mit Paprika
  • Laktosefrei
  • Glutenfrei
1h 55min
Einfach
Fischgulasch mit Kartoffeln
  • Glutenfrei
55min
Mittel

Herzhafte Klassiker aus der ungarischen Küche

abc

Gulasch in allen Variationen ist der Klassiker der ungarischen Küche. Traditionell wird es in einem großen Kessel gekocht. Übrigens: In Ungarn versteht man unter Gulasch eher eine Suppe mit Fleischstücken. Was in Deutschland und anderen Ländern als Gulasch bezeichnet wird – ein ragoutähnliches Fleischgericht mit Paprika – ist in Ungarn als Pörkölt oder als Paprikás bekannt. Ein weiterer Klassiker ist das Szegediner Gulasch, auch Krautgulasch genannt. Statt Rind- wird Schweinefleisch verwendet, das zusammen mit Sauerkraut geschmort wird. Keine Lust auf Fleisch? In Ungarn sind auch Fischgerichte beliebt. Bekannt sind unter anderem die Szegediner Fischsuppe und die Bajaer Fischsuppe mit Fadennudeln. Vegetarier bestellen Letscho (gedünstetes Paprikagemüse) oder gefüllte Paprika. Auch Langos, ein gefülltes Fladenbrot, gibt es oft vegetarisch.

Leckere Veggie-Rezepte aus Ungarn

Letscho – Ungarisches Paprikagemüse
  • Laktosefrei
  • Vegan
  • Vegetarisch
35min
Einfach
Káposztás lángos – gefülltes ungarisches Fladenbrot
  • Laktosefrei
  • Vegan
  • Vegetarisch
1h 45min
Mittel

Süße Klassiker aus der ungarischen Küche

Palatschinken

Esterházy-Torte, Dobostorte oder Palatschinken: Die ungarische Küche ist ein Paradies für alle Dessert- und Tortenfans. Die Dobostorte ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Sie besteht aus acht Schichten Schokolade und Biskuit, die mit einer Karamellglasur abschließt. Auch die Esterházy-Torte ist vielen ein Begriff. Die fünf Tortenböden werden aus einem Makronenteig gebacken und mit Buttercreme gefüllt. Verziert wird die Torte mit dem typischen Esterházy-Muster: wechselseitig zueinander herlaufenden Querstreifen. In Ungarn kann man jedoch nicht nur köstliche Torten genießen, es gibt auch viele leckere Desserts. Ein echter Klassiker sind Palatschinken – süße Pfannkuchen, die gerollt und z. B. mit Quark oder Früchten gefüllt werden.

Grundrezept Topfen-Palatschinken

Topfen-Palatschinken
Für 4 Portionen:
  • 100 g Weizenmehl Type 405
  • 375 ml Milch
  • 5 Eier
  • 1 Prise(n) Salz
  • 130 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 2 TL Zitronenschale (Bio)
  • 250 g Quark
  • 50 g Rosinen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • Butter für die Form
  • Puderzucker
Zubereitung:
  • 1

    Mehl mit 250 ml Milch, 2 Eiern, 1 Prise Salz und 40 g Zucker verquirlen. Pfanne mit 1 TL Butter ausstreichen und ⅛ des Teiges darin von beiden Seiten zu einem dünnen Pfannkuchen (Palatschinken) ausbacken. Herausnehmen und restlichen Teig und restliche Butter ebenso verarbeiten.

  • 2

    30 g Butter mit 80 g Zucker, Zitronenschale schaumig rühren. 2 Eier trennen, Eigelbe unter die Buttermasse rühren. Quark (Topfen) und Rosinen unterheben. Eiweiß steif schlagen und unterheben.

  • 3

    Pfannkuchen dünn mit der Quarkmasse bestreichen, aufrollen und dritteln. Pfannkuchenhälften oder -drittel in eine gebutterte Form stellen. Die Schnittflächen zeigen nach oben.

  • 4

    Restliches Ei mit 125 ml Milch, 1 EL Zucker und Vanillezucker verquirlen und über die Pfannkuchen geben. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/Umluft: 175 °C/Gas: siehe Hersteller) ca. 25 Minuten goldgelb backen. Puderzucker über die Palatschinken sieben und sofort servieren.

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