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Stollen Rezepte

17 Rezepte

Außen eine dicke Puderzuckerschicht, innen süße Rosinen, Korinthen, Zitronat und Orangeat. Das klingt verdächtig nach einem der beliebtesten Weihnachtsklassiker: dem Stollen. Der schwere Hefeteig kann natürlich ganz nach Geschmack variiert werden - köstliche Rezepte & Inspirationen haben wir hier für dich gesammelt!

Tipps und Tricks zum Backen von Stollen

Ganz klassisch ist Hefeteig ein echtes Leichtgewicht unter den Teigen. Bei der Herstellung werden oft nur Mehl, Wasser, Hefe und etwas Zucker sowie Fett verwendet. Das sieht bei der Herstellung eines echten Christstollens definitiv anders aus! Man spricht bei den Rezepten auch von einem schweren Hefeteig - unter anderem, weil er einiges an Butter enthält, dazu noch Trockenfrüchte, Marzipan, Nüsse und viele weitere Zutaten. Beim Backen solltest du einige Tipps beachten, damit der Klassiker perfekt gelingt und den Stollen aus der Bäckerei Konkurrenz macht:

  • Starte frühzeitig. Christstollen muss ziehen und sollte wenigstens ein paar Tage ruhen, bevor er angeschnitten wird.
  • Weiche Rosinen und andere Trockenfrüchte über Nacht ein - wenn keine Kinder mitessen, kannst du sie z. B. in Rum einlegen.
  • Alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben. Hole Butter & Co. rechtzeitig aus dem Kühlschrank. Erwärme die Milch ein wenig, sie sollte jedoch nur lauwarm und nicht heiß sein.
  • Knete zuerst Butter, Mehl, Zucker und Hefe zu einem glatten Teig und lasse ihn an einem warmen Ort gehen, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Füge dann erst Mandeln, Nüsse, Zitronat oder Rosinen hinzu und lasse den Teig noch einmal gut 30 Minuten gehen.
  • Stollen formen: Teig rechteckig ausrollen, mit dem Nudelholz in die Mitte längs eine Kuhle drücken und von einer Längsseite her einschlagen. In Form drücken und im vorgeheizten Backofen backen.
  • Bestreiche den Stollen nach dem Backen noch heiß mit geschmolzener Butter und wenden ihn in Zucker. Das hält den Christstollen lange frisch.

Frische Hefe oder Trockenhefe für Stollen?

In den meisten Rezepten wird frische Hefe verwendet. Wenn du lieber mit Trockenhefe backst, kannst du aber auch diese nehmen. Wichtig ist jedoch, dass beide möglichst frisch sind und den Packungsangaben entsprechend gelagert wurden.

Wie lagert man Stollen richtig?

Durch die Butter-Zucker-Schicht bleibt Stollen lange frisch. Damit du ihn noch Wochen später genießen kannst, solltest du ihn in einer luftdicht schließenden Dose aufbewahren. Alternativ kannst du ihn in Alufolie oder ein Leinentuch fest einwickeln und an einen dunklen, kühlen Ort stellen - jedoch nicht in den Kühlschrank. Da ein Stollen meist nicht an einem Tag verputzt wird, solltest du ihn in der Mitte aufschneiden, so kannst du die beiden Hälften einfach zusammenschieben, ohne dass der Stollen von innen trocken wird.

Leckere Stollen-Varianten

Der Dresdner Christstollen ist der Klassiker unter den Stollen mit Rosinen, Zitronat und Orangeat. Es gibt jedoch viele Varianten, die selbst Nicht-Stollen-Fans bekehren. Quarkstollen ist beispielsweise nicht ganz so mächtig, da ein Teil der Butter durch Quark ersetzt wird. Wer Rosinen, Sultaninen und Co. nicht so gern mag, sollte Mohnstollen oder Nussstollen probieren. 

Ein kleiner Einblick in die Stollen-Geschichte

Wer an Stollen denkt, hat vermutlich direkt auch die Stadt Dresden im Kopf - der Dresdner Christstollen ist eine echte Berühmtheit. Erstmals erwähnt, und zwar als mittelalterliches Fastengebäck, wurde der Dresdner Christstollen schon 1474. Im Gegensatz zu heute war er aber alles andere als üppig. Mehl, Hefe und Wasser machten das Gebäck damals aus. Als 1491 dank des sogenannten "Butterbriefs" das Butter-Verbot aufgehoben wurde, profitierten auch die Stollenbäcker davon und verfeinerten ihre Kreationen von nun an auch mit gehaltvolleren Zutaten. Um 1500 wurde der Stollen dann erstmals auf dem ältesten deutschen Weihnachtsmarkt, dem Dresdner Striezelmarkt, angeboten.