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Rezepte

7 beliebte Fehler bei Hefeteig

Hefeteig kneten
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Oh Schreck, der Hefeteig geht nicht auf! Ist dir das schon mal passiert? Vielleicht hat sich der ein oder andere Fehler bei der Zubereitung eingeschlichen. Finde am besten schnell heraus, ob du einen dieser sieben beliebten Fehler machst und lese nach, wie dir der Teig am besten gelingt. Denn damit die Hefe geht und schön fluffig wird, muss sie nur ein wenig gefüttert werden und es sich an einem warmen Ort gemütlich machen.

1. Die Hefe ist abgelaufen

Auch wenn man viele Lebensmittel noch lange nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums verwenden kann, solltest du das bei Hefe nicht tun. Nach Ablauf der Haltbarkeit kann es nämlich schnell passieren, dass sie einfach nicht mehr geht und du deinen Teig vergessen kannst.

2. Frische Hefe wird im falschen Verhältnis durch Trockenhefe ersetzt

Frische Hefe kann durch trockene Hefe ersetzt werden, wenn du die Mengen entsprechend anpasst. Ein Tütchen Trockenhefe entspricht etwa einem halben Würfel Hefe. Der Vorteil von Trockenhefe ist, dass sie länger haltbar ist und man sie nicht erst in Wasser oder Milch auflösen muss. Sie kann direkt zum Teig gegeben werden.

3. Die Zutaten sind zu warm oder kalt

Am besten gelingt der Hefeteig, wenn du alle Zutaten bei Zimmertemperatur verarbeitest. Nimm die Zutaten daher am besten ca. 1 Stunde vorher aus dem Kühlschrank. Damit die frische Hefe richtig in Gang kommt, muss sie zudem in lauwarmer Milch oder Wasser aufgelöst werden. Die Milch sollte nicht so heiß sein, dass du dir die Finger daran verbrennen könntest. Für die meisten Gerichte macht man zuerst einen Vorteig, indem man etwas Zucker und/oder Mehl in die Milch gibt, damit die Hefe Nahrung zum Gehen hat.

Rhabarber Zimtschnecken

4. Der Teig ist zu feucht, trocken oder klumpig

Verwende am besten nicht die komplette Milch oder das komplette Wasser, um die Hefe aufzulösen. Nimm nur etwa die Hälfte und gib die restliche Milch erst später hinzu. So vermeidest du, dass der Teig zu feucht werden könnte. Wenn du hingegen 1050er Mehl oder Vollkornmehl verwendest, kann es sein, dass du sogar mehr Wasser/Milch, als im Rezept angegeben, hinzufügen musst, da Vollkornmehl mehr Wasser aufnimmt. Knete den Teig immer gründlich durch, damit er glatt und elastisch wird. Mit der Küchenmaschine solltest du ihn mindestens 5 Minuten und von Hand mindestens 8 Minuten kneten.

5. Der Teig geht bei der falschen Temperatur

Die meisten Hefeteige für Blechkuchen, Hefezöpfe, Zimtschnecken, Pizza und Co. müssen ca. 1 Stunde an einem warmen, zugfreien Ort gehen. Das kann zum Beispiel in der Nähe der Heizung oder im Backofen bei 50 °C sein.


Einige Teige, die mit sehr wenig Hefe zubereitet werden, müssen jedoch wesentlich länger – zum Beispiel über Nacht – bei Zimmertemperatur oder im Kühlschrank gehen.

6. Der Teig geht zu kurz

Geht der Teig an einem warmen Ort, ist es außerdem wichtig ihm genügend Zeit zu geben. Der Teig sollte sein Volumen beim Gehen etwa verdoppeln. Ist dies nach einer Stunde noch nicht der Fall, solltest du ihm noch ein paar Minuten gönnen.

Osterzopf mit Marmelade und Kaffee

7. Der Teig geht kein zweites Mal

Für die meisten Gebäckstücke wie Hefezöpfe, Zimtschnecken, Brötchen und Co ist es notwendig, dass die Hefe nach dem Formen ein zweites Mal geht. Nur so wird das Gebäck hinterher schön fluffig. Verpassen dem Teig also die gewünschte Form und lasse ihn nochmal mindestens 20 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Bestreiche den Teig erst nach dem Gehen mit Eigelb und schiebe ihn dann in den Ofen.

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Ob fluffige Hefeschnecken, Hefezöpfe oder ein leckerer Blechkuchen, entdecke hier unsere leckersten Hefeteig Rezepte.

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