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Maki Sushi Mit Lachs Und Avocado

Sushi selber machen

Nigiri, Maki oder California Rolls: Sie haben Appetit auf Sushi, aber in der Nähe gibt es kein gutes Restaurant? Stellen Sie sich einfach selbst in die Küche! Sushi selber zu machen ist viel leichter als die meisten denken. Und man benötigt auch gar nicht so viele Zutaten.

Sushi selber machen: Was braucht man?

Reis, Fisch, Avocado, Wasabi, eingelegten Ingwer: An diese Zutaten denkt man als erstes, wenn man Sushi selber machen möchte. Klar, ohne die entsprechenden Zutaten kann man keine Sushi rollen. Daneben benötigen Sie noch eine Bambusmatte zum Rollen, Algenblätter und am besten Frischhaltefolie, damit die Sushi nicht festkleben.

Tipps für den Einkauf der Sushi-Zutaten

Einen Großteil der Zutaten fürs selbstgemachte Sushi bekommt man in jedem größeren Supermarkt. Die wichtigste Grundlage ist der Reis. Kaufen Sie speziellen Sushi-Reis, der hat optimale Klebeeigenschaften und Ihre Rollen halten perfekt zusammen. Je nachdem welche Sushi-Variante Sie selber machen möchte, benötigen Sie Algenblätter. Besonders gut eignen sich getrocknete Noriblätter. Auch diese gibt es in jedem großen Supermarkt oder im Asia-Laden, genau wie Wasabi, Sojasauce, und Gari, den eingelegten Ingwer, der gern zu den Röllchen gereicht wird. Den Fisch dagegen sollten Sie bei einem Fischhändler kaufen. Bestellen Sie den Fisch am besten in Sushi-Qualität, dann weiß der Händler, dass er besonders frisch sein muss. Lachs und Thunfisch eignen sich übrigens besonders gut für die Herstellung von Sushi. Möchten Sie lieber vegetarisches oder veganes Sushi zubereiten, können Sie statt frischem Fisch Avocado und verschiedenes Gemüse kaufen, zum Beispiel Möhren, Gurke oder Paprika. Tofu schmeckt ebenfalls im Sushi.

Sushi Reis kochen: so geht's

Sushi Reis Grundrezept

Bevor es ans Sushi-Rollen geht, muss der Reis gekocht werden. Die Zubereitung von Sushi-Reis ist ein wenig anders als das Kochen von Langkorn-Reis. 

  • 500 g Reis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken. Verrühren, Wasser abgießen und Vorgang so lange wiederholen bis das Wasser klar bleibt.
  • Abgetropften Reis zusammen mit 550 ml Wasser in einen Topf geben und 30 Minuten einweichen.
  • Reis aufkochen und 4 Minuten kochen, dann bei kleinster Stufe 15 Minuten köcheln lassen.
  • Reis vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen.
  • Reis mit 100 ml Sushi-Essig verrühren.

Maki, Nigiri & Co.: kleiner Überblick über die verschiedenen Sushi-Formen

Maki

Maki-Sushi ist der Klassiker, den die meisten mit Sushi verbinden. Dabei handelt es sich um gerollte Sushi, die von einem Noriblatt umhüllt werden. Unterschieden wird in Hoso-Maki, den kleinen Rollen mit maximal zwei Zutaten und Futo-Maki, den etwas größeren Rollen mit drei oder mehr Zutaten.

Nigiri

Nigiri-Sushi werden nicht gerollt, sondern mit den Fingern in eine längliche Form gebracht und mit Fisch & Co. belegt.

California Rolls/Ura-Maki

California Rolls sind auch als Inside-Out-Rolls bekannt. Hier werden Fisch und Gemüse im Noriblatt eingerollt, das wiederum von Reis umschlossen wird.

Nigiri Sushi selber machen

Wer das erste Mal Sushi selber macht, sollte sich für Nigiri entscheiden. Die Zubereitung gelingt besonders einfach und geht relativ schnell. Den Sushi-Reis wie oben beschrieben zubereiten und dann mit leicht feuchten Händen zu ovalen Bällchen formen. Etwas Wasabi auf den Reis geben und mit einem Stück frischem Lachs, Gurke, Avocado oder Tofu belegen.

Maki Sushi selber machen

Maki Rolls

Keine Lust auf Nigiri? Auch Maki Röllchen kann man gut selber machen. Sie benötigen neben den Sushi-Zutaten eine Bambus-Matte und ein scharfes Messer.

  • Nori-Alge mit der rauen Seite nach oben auf eine Bambusmatte legen. Den gekochten Reis etwa 1 cm hoch auf dem Blatt verteilen, dabei am oberen Rand ca. 2 cm Platz lassen, an den anderen drei Rändern ca. 1 cm frei lassen.
  • Das untere Drittel mit frischem Fisch, Gemüsesticks und etwas Wasabi belegen. Darauf achten, dass das Gemüse fein geschnitten ist. Die Zutaten quer auflegen, damit man die Sushi nachher besser rollen und schneiden kann.
  • Mithilfe der Bambusmatte das Noriblatt aufrollen, einmal festdrücken, den freigelassenen Rand mit Wasser befeuchten, noch einmal festdrücken und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Röllchen schneiden.

California Rolls selber machen

California Rolls Mit Surimi

Echte Sushi-Profis können sich auch an die beliebten Inside-Outs-Rolls trauen. Mit ein paar kleinen Tricks gelingen sie ganz leicht.

  • Bambusmatte komplett in Frischhaltefolie einhüllen, damit sich die Rolle später besser ablösen lässt.
  • Die glänzende Seite des Noriblatts mit gekochtem Reis belegen und anschließend zum Beispiel mit Sesamsamen bestreuen. Bambusmatte auflegen und vorsichtig umdrehen, sodass die raue Seite des Blatts oben ist. Diese wird nun im unteren Drittel mit Lachs oder Avocado belegt. Unten ca. 2 cm Platz lassen und nur einen schmalen Streifen belegen.
  • Noriblatt mithilfe der Bambusmatte aufrollen, Matte vorsichtig ablösen und mit einem scharfen Messer in Röllchen schneiden.

Die besten Sushi-Rezepte

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