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Maki Sushi Mit Lachs Und Avocado

Sushi selber machen

Nigiri, Maki oder California Rolls: Du hast Appetit auf Sushi, aber die Röllchen noch nie selber gemacht? Sushi selber zu machen ist viel leichter als die meisten denken. Und man benötigt auch gar nicht so viele Zutaten.

Sushi selber machen: Was braucht man?

Reis, Fisch, Avocado, Wasabi, eingelegten Ingwer: An diese Zutaten denkt man als erstes, wenn man Sushi selber machen möchte. Klar, ohne die entsprechenden Zutaten kann man keine Sushi rollen. Daneben benötigst du noch eine Bambusmatte zum Rollen, Algenblätter und am besten Frischhaltefolie, damit die Sushi nicht festkleben.

Woher kommt der Name Sushi eigentlich?

Das Wort stammt aus dem Japanischen und wird dort aus mehreren Schriftzeichen, sogenannter Kanjis, gebildet. Die Kombination der Schriftzeichen lässt sich verschieden deuten. Eine Interpretation ist, dass das Wort Sushi so viel bedeutet wie "säuerlich". Eine andere Interpretation verweist darauf, dass das erste Schriftzeichen "langes Leben" bedeutet und Sushi somit als besonders gesund gilt.

Tipps für den Einkauf der Sushi-Zutaten

Einen Großteil der Zutaten fürs selbstgemachte Sushi bekommt man in jedem größeren Supermarkt. Die wichtigste Grundlage ist der Reis. Kaufe speziellen Sushi-Reis, der hat optimale Klebeeigenschaften und deine Rollen halten perfekt zusammen. Je nachdem welche Sushi-Variante du selber machen möchtest, benötigst du Algenblätter. Besonders gut eignen sich getrocknete Noriblätter. Auch diese gibt es in jedem großen Supermarkt oder im Asia-Laden, genau wie Wasabi, Sojasauce, und Gari, den eingelegten Ingwer, der gern zu den Röllchen gereicht wird. Den Fisch dagegen solltest du bei einem Fischhändler kaufen. Bestelle den Fisch am besten in Sushi-Qualität, dann weiß der Händler, dass er besonders frisch sein muss. Lachs und Thunfisch eignen sich übrigens besonders gut für die Herstellung von Sushi. Möchtest du lieber vegetarisches oder veganes Sushi zubereiten, kannst du statt frischem Fisch Avocado und verschiedenes Gemüse kaufen, zum Beispiel Möhren, Gurke oder Paprika. Tofu schmeckt ebenfalls im Sushi.

Sushi Reis kochen: so geht's

Sushi Reis Grundrezept

Bevor es ans Sushi-Rollen geht, muss der Reis gekocht werden. Die Zubereitung von Sushi-Reis ist ein wenig anders als das Kochen von Langkorn-Reis. 

  • 500 g Reis in eine Schüssel geben und mit kaltem Wasser bedecken. Verrühren, Wasser abgießen und Vorgang so lange wiederholen bis das Wasser klar bleibt.
  • Abgetropften Reis zusammen mit 550 ml Wasser in einen Topf geben und 30 Minuten einweichen.
  • Reis aufkochen und 4 Minuten kochen, dann bei kleinster Stufe 15 Minuten köcheln lassen.
  • Reis vom Herd nehmen und 20 Minuten ziehen lassen.
  • Reis mit 100 ml Sushi-Essig verrühren.

Sushi selber machen: Videoanleitung

Habt ihr Sushi schon einmal selber gerollt? Wenn nicht, dann wird es höchste Zeit! In diesem Video zeigen wir euch wie das geht.

Jpgs Sushi Maki

Maki, Nigiri & Co.: kleiner Überblick über die verschiedenen Sushi-Formen

Maki

Maki-Sushi ist der Klassiker, den die meisten mit Sushi verbinden. Dabei handelt es sich um gerollte Sushi, die von einem Noriblatt umhüllt werden. Unterschieden wird in Hoso-Maki, den kleinen Rollen mit maximal zwei Zutaten und Futo-Maki, den etwas größeren Rollen mit drei oder mehr Zutaten.

Te-Maki Sushi – spitze Sushi-Tütchen mit frischem Inhalt

Anders als alle anderen Unterarten kommt Te-Maki Sushi nicht in der typischen Rollenform daher, sondern wird in einer Weise angerichtet, die an eine Eistüte erinnert. Aus dem Noriblatt wird eine spitze Tüte geformt, die dann mit gesäuertem Reis, Gemüse und frischem Fisch befüllt wird. Bei dieser Variante wird zur Herstellung keine Bambusmatte benötigt.

Nigiri

Nigiri-Sushi werden nicht gerollt, sondern mit den Fingern in eine längliche Form gebracht und mit Fisch & Co. belegt.

California Rolls/Ura-Maki

California Rolls sind auch als Inside-Out-Rolls bekannt. Hier werden Fisch und Gemüse im Noriblatt eingerollt, das wiederum von Reis umschlossen wird.

Chirashi-Sushi

Wer sich nicht zutraut, Sushi selbst zu rollen, der kann sich zunächst einmal an Chirashi-Sushi versuchen. Diese Variation wird auch als Streu-Sushi bezeichnet, da hier die verschiedenen Bestandteile auf der Grundlage des gesäuerten Reises angerichtet werden. Ob Lachs, Tofu oder Avocado als Topping gewählt werden, ist dabei ganz egal. Beim Chirashi-Sushi sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Daher eignet sich diese Variante besonders für Neulinge der Sushi-Zubereitung.

Oshi-Sushi – gepresste Delikatesse

Man könnte Oshi-Sushi auch als eine spezielle Unterart des Nigiri-Sushis bezeichnen. Hier bildet Reis ebenfalls die Basis, allerdings werden dieser und Belag in einer speziellen Holzform zusammengepresst und anschließend geschnitten. Daher ist diese Art des Nigiri sehr kompakt. Häufig wird nur ein Belag auf den Reis gepresst, es ist aber auch möglich, Sushi mit verschiedenen Schichten entstehen zu lassen. Weiche Zutaten wie Avocado sollten dabei allerdings nicht als äußere Schicht verwendet werden. Lachs hingehen hält dem Druck eher Stand und kann einen Abschluss bilden.

Nigiri Sushi selber machen

Sushi Nigiri Rdk Rds Hd

Wer das erste Mal Sushi selber macht, sollte sich für Nigiri entscheiden. Die Zubereitung gelingt besonders einfach und geht relativ schnell. Den Sushi-Reis wie oben beschrieben zubereiten und dann mit leicht feuchten Händen zu ovalen Bällchen formen. Etwas Wasabi auf den Reis geben und mit einem Stück frischem Lachs, Gurke, Avocado oder Tofu belegen.

Maki Sushi selber machen

Maki Rolls

Keine Lust auf Nigiri? Auch Maki Röllchen kann man gut selber machen. Du benötigst neben den Sushi-Zutaten eine Bambus-Matte und ein scharfes Messer.

  • Nori-Alge mit der rauen Seite nach oben auf eine Bambusmatte legen. Den gekochten Reis etwa 1 cm hoch auf dem Blatt verteilen, dabei am oberen Rand ca. 2 cm Platz lassen, an den anderen drei Rändern ca. 1 cm frei lassen.
  • Das untere Drittel mit frischem Fisch, Gemüsesticks und etwas Wasabi belegen. Darauf achten, dass das Gemüse fein geschnitten ist. Die Zutaten quer auflegen, damit man die Sushi nachher besser rollen und schneiden kann.
  • Mithilfe der Bambusmatte das Noriblatt aufrollen, einmal festdrücken, den freigelassenen Rand mit Wasser befeuchten, noch einmal festdrücken und mit einem scharfen Messer in ca. 2 cm dicke Röllchen schneiden.

California Rolls selber machen

California Rolls Mit Surimi

Echte Sushi-Profis können sich auch an die beliebten Inside-Outs-Rolls trauen. Mit ein paar kleinen Tricks gelingen sie ganz leicht.

  • Bambusmatte komplett in Frischhaltefolie einhüllen, damit sich die Rolle später besser ablösen lässt.
  • Die glänzende Seite des Noriblatts mit gekochtem Reis belegen und anschließend zum Beispiel mit Sesamsamen bestreuen. Bambusmatte auflegen und vorsichtig umdrehen, sodass die raue Seite des Blatts oben ist. Diese wird nun im unteren Drittel mit Lachs oder Avocado belegt. Unten ca. 2 cm Platz lassen und nur einen schmalen Streifen belegen.
  • Noriblatt mithilfe der Bambusmatte aufrollen, Matte vorsichtig ablösen und mit einem scharfen Messer in Röllchen schneiden.

Die besten Sushi-Rezepte

Sushi-Etikette – Wie isst man Sushi richtig?

Beim Sushi-Essen lauern viele Fallstricke. Isst man die Happen mit den Fingern oder doch mit Stäbchen? Welche Seite muss beim Sushi nach oben und wie unterscheidet sich die Esskultur in verschiedenen Restaurants?

Stäbchen oder keine Stäbchen? Das ist hier die Frage

In Japan wird Sushi mit den Fingern gegessen. Es handelt sich also eigentlich um klassisches Fingerfood. In Deutschland hat es sich durchgesetzt, Sushi mit Essstäbchen zum Mund zu führen. Da die Reisseite in der Regel nach oben zeigt, kannst du die Bissen mit Stäbchen gekonnt am Noriblatt packen. In Japan würdest du mit Stäbchen im Sushi-Restaurant eher unangenehm auffallen. In Deutschland ist es allerdings unüblich, Sushi mit den bloßen Händen zu anzufassen. Orientiere dich also am besten an deiner Umgebung und verzehre das Sushi so wie es in der jeweiligen Umgebung üblich ist.

Achtung beim Dippen!

Wenn du deine Sushi in Sojasauce tunken möchtest, solltest du unbedingt darauf achten, niemals den Reis in die Sauce zu dippen. Zum einen wird dieser so feucht und das kunstvolle Gebilde verliert an Stabilität, zum anderen gilt es als Fauxpas, Sesam- oder Reiskörner in der Sojasauce zurückzulassen. Dippe daher nur das Noriblatt oder den Fisch in die Sauce.

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