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Glühwein und Lebkuchen, Spekulatius und Bratäpfel gehören zu den typischen Leckereien der kalten Jahreszeit. Für den besonderen Geschmack sorgen weihnachtliche Gewürzmischungen. Aber woraus bestehen sie im Einzelnen? Und wie kann man die Mischungen selber machen?

Lebkuchengewürz – Zutaten für den Klassiker

Lebkuchenmann

Wie der Name es verrät, verwendet man Lebkuchengewürz vor allem für die Herstellung von Lebkuchen. Erst die spezielle Mischung der Gewürze verleiht dem traditionellen Weihnachtsgebäck seinen typisch würzigen Geschmack. Jede Region und jeder Lebkuchenbäcker hat sein eigenes Geheimrezept. Die klassischen Zutaten sind Zimt, Muskatnuss, Muskatblüte (Macis), Ingwer, Kardamom, Piment, Nelken und Koriander. Die Lebkuchengewürze aus unserem Angebot sind komplett fertig und bereit für den Einsatz am heimischen Herd. Zum Kreieren eines eigenen, individuellen Lebkuchengewürzes bietet das folgende Grundrezept eine hilfreiche Ausgangsbasis.

Vermischen Sie 20 g Zimt mit 6 g Nelken, jeweils 2 g Koriandersaat, Sternanis, Muskatblüte und Ingwer und 1 g Kardamomsamen.

Wer sich die Aromen intensiver wünscht, verwendet Kardamom, Nelken, Koriander, Sternanis und Muskatblüte in ungemahlener Form. Rösten Sie die Gewürze zunächst in einer Pfanne ohne Fett an. Anschließend werden sie in einem Mörser zu einem feinen Pulver zerstoßen und mit den gemahlenen Gewürzen vermischt – fertig ist das selbst gemachte Lebkuchengewürz.

Glühweingewürz – Zutaten für das weihnachtlichste aller Getränke

Glühwein

Ob auf dem Weihnachtsmarkt oder beim Treffen mit Freunden und Familie – ein heißer Glühwein gehört in jedem Fall zur Vorweihnachtszeit. Die klassische Basis für Glühwein bildet der erwärmte und gesüßte Wein. Abhängig vom Geschmack verwendet man Rotwein, Weißwein oder eine Mischung beider Weinsorten. Die alkoholfreie Kinderpunschvariante besteht vorwiegend aus Obstsäften und Früchtetee.

Das weihnachtliche Aroma entsteht aber erst durch das Glühweingewürz. Hierfür gibt es kein verbindliches Rezept. Erlaubt ist, was schmeckt. Üblich sind weihnachtliche Gewürzklassiker, wie beispielsweise Zimtstangen, Gewürznelken, Sternanis und Kardamom. Ebenso können Orangen- und Zitronenschalen, Vanilleschoten, Ingwer, Piment, Muskatblüten, Anis, Koriandersaat, Wacholderbeeren, rote Pfefferbeeren und Lorbeerblätter hinzugegeben werden.

Die ausgewählten Zutaten füllt man in einen Teebeutel oder ein Tee-Ei und hängt diesen beliebig lange in die heiße Flüssigkeit. Um sich die eigene Zusammenstellung zu ersparen, kann man fertiges Glühweingewürz aus unserem Sortiment verwenden.

Spekulatiusgewürz und Bratapfelgewürz – Zutaten für die beliebten Gewürzmischungen

Bratapfel

Spekulatius und Bratäpfel sind aus der Vorweihnachtszeit nicht wegzudenken. Diese beiden Köstlichkeiten werden ebenfalls erst durch die weihnachtliche Gewürzmischung richtig lecker.

Das mürbe Spekulatiusgebäck enthält die Aromen von Zimt, Nelken, Muskat und Kardamom. Zusätzlich finden sich – abhängig von der Region und vom Geschmack – im Spekulatiusgewürz weitere Zutaten, wie zum Beispiel Pfeffer, Ingwer, Zitronenschale oder Piment.

Ein einfaches Grundrezept für ein Spekulatiusgewürz enthält 35 g Zimt, jeweils 12 g Nelken und Muskat und 7 g Kardamom.

Dieses nach Belieben variierbare Rezept passt ebenso perfekt zu säuerlichen Äpfeln. Es ist einen Versuch wert, seinen Bratapfel mit zerkrümelten Spekulatiuskeksen zu füllen und auf ein weiteres Bratapfelgewürz zu verzichten. Oder man stellt sich aus Vanille, Zimt und Nelken seine eigene Bratapfel-Gewürzmischung zusammen. Der Duft aus dem Ofen versetzt garantiert jeden in eine wunderbar besinnliche Weihnachtsstimmung.