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Sternanis – Infos, Wissenswertes & Rezepte

Sternanis

Die Früchte der Sternanis stechen aufgrund ihrer schönen, sternartigen Form sofort ins Auge – zum Beispiel als Verzierung in Glühwein oder Punsch. Auch das Aroma ist unverwechselbar. Erfahre hier mehr über die Verwendung von Sternanis in der Küche.

Was ist Sternanis?

Der Echte Sternanis (Illicium verum) gehört zur Familie der Sternanisgewächse (Schisandraceae). Die reifen Früchte (Anisi stellati fructus) des immergrünen Baumes werden als Gewürz und Heilmittel verwendet.  

Wo wächst Sternanis?

Die Bäume, an denen die Früchte wachsen, werden bis zu 20 Meter groß und wachsen in China und Südostasien. Die Blütezeit der Pflanzen ist im Frühjahr. Aus den Blüten bilden sich die sternförmigen Früchte, die geerntet und getrocknet werden. Diese Früchte sind unter der Bezeichnung Sternanis im Handel erhältlich.

Wie schmeckt Sternanis?

Sternanis schmeckt süßlich und erinnert an Lakritz. Charakteristisch sind aber auch leicht scharfe Noten und ein säuerlicher, würziger Geschmack.   

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Was ist der Unterschied zwischen Sternanis und Anis?

Geschmacklich ähneln sich Anis und Sternanis, Anis ist allerdings weniger süß. Zudem schmeckt Sternanis insgesamt etwas aromatischer, sogar leicht scharf. Dennoch gibt es große Unterschiede zwischen den beiden Pflanzen. Sie gehören zum einen unterschiedlichen Pflanzenfamilien an. Zum anderen handelt es sich bei Sternanis um getrocknete Früchte, bei Anis um kleine getrocknete Samen.  

Beide Gewürze enthalten aber das gleiche ätherische Öl, nämlich Anethol. 

Gut zu wissen: Auch Fenchel enthält Anethol und schmeckt deshalb ähnlich wie Anis und Sternanis. 

Was ist japanischer Sternanis?

Japanischer Sternanis und Echter Sternanis sehen fast identisch aus. Allerdings ist der japanische Sternanis giftig und wird in Japan ausschließlich zum Räuchern verwendet. Zum Kochen eignet sich Japanischer Sternanis nicht. 

Wie sollte man Sternanis aufbewahren?

Im Supermarkt bekommt man größtenteils ganzen Sternanis, seltener das gemahlene Pulver. Beides sollte trocken und gut verschlossen aufbewahrt werden. Das Pulver verliert schnell sein Aroma, weshalb es sich empfiehlt, ganzen Sternanis zu kaufen und diesen mitzukochen. 

Wofür kann man Sternanis verwenden?

Sternanis ist Bestandteil des Fünf-Gewürz-Pulvers – zusammen mit Nelke, Szechuan-Pfeffer, Fenchel und Zimt. 

Hierzulande findet Sternanis insbesondere in der Weihnachtszeit Verwendung und ist in Gewürzmischungen wie Lebkuchen- oder Glühweingewürz enthalten.

Sternanis würzt und verfeinert: 

  • Fleischgerichte wie Braten 
  • Asiatische Speisen 
  • Dips 
  • Soßen 
  • Gemüsegerichte
  • Lebkuchen 
  • Desserts  
  • Plätzchen und Gebäck 
  • Marmeladen
  • Fruchtkompott
  • Glühwein und Punsch

Gut zu wissen: Das Aroma von Sternanis ist sehr dominant, deshalb lieber sparsam dosieren. Schon ein kleines Stück gibt reichlich Aroma ab. 

Welches Gewürz kann man anstatt Sternanis verwenden?

Obwohl Anis und Sternanis nicht miteinander verwandt sind, schmecken sie doch ähnlich und können einander ersetzen. Allerdings hat Anis ein schwächeres Aroma und man sollte etwas mehr verwenden. Man sollte sich außerdem bewusst sein, dass man nicht den exakt gleichen Geschmack erzielen kann.  

Wie gesund ist Sternanis?

Sternanis als Heilpflanze soll eine positive Wirkung bei Erkältungen und Magen-Darmbeschwerden haben. In vielen Hustenmitteln ist Anisöl, das aus Sternanis und Anis gewonnen wird, enthalten.  

Die besten Rezepte mit Sternanis

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