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Eier kochen: Rührei

Eier kochen – so geht's

Ab ins Wasser, ein paar Minuten garen, fertig: Eier kochen ist kinderleicht. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die man beachten sollte, damit das Ei perfekt gegart wird und die Schale nicht platzt.

Eier kochen: so geht's

Ob zum Frühstück, beim Picknick oder als Snack zwischendurch: Ein gekochtes Ei schmeckt eigentlich immer. Doch wie lange muss man Eier eigentlich kochen, damit sie richtig hart sind? Und wie lange müssen sie ins Wasser, wenn man ein weichgekochtes Ei möchte?

Gut zu wissen: Die Kochzeit startet, wenn das Ei ins siedende Wasser gegeben wird.

Hier kommen ein paar Zahlen rund ums perfekte Frühstücksei und den gewünschten Härtegrad:

  • wachsweiches Ei mit flüssigem Eigelb: Je nach Flüssigkeitsgrad 3,5-5 Minuten Kochzeit. Bei 3,5 Minuten ist auch das Eiweiß noch recht flüssig, das Eigelb ist sehr weich. Nach 5 Minuten spricht man vom weichen Ei mit weichem, aber nicht flüssigem Eiweiß.
  • mittelhart gekochtes Ei mit einem noch nicht ganz festen Eigelb, aber festem Eiweiß: 7 Minuten
  • hart gekochtes Ei: 9-11 Minuten

Die Dauer bezieht sich auf mittelgroße Eier. Eier der Größe S sind gut 30-40 Sekunden schneller gar, bei großen Eiern der Größe L dauert es etwa 30-40 Sekunden länger.

Eier lagern

Frische Eier können bei Zimmertemperatur gelagert werden. Ab dem 18. Tag nach dem Legen müssen sie in den Kühlschrank. Das gesetzliche Mindesthaltbarkeitsdatum beträgt für Eier 28 Tage nach dem Legedatum. Im Gegensatz zu anderen Lebensmitteln sollte man Eier ab diesem Datum auch nicht mehr essen.

Fragen rund ums Eierkochen

Weshalb platzen Eier beim Kochen?

Mist, plötzlich ist jede Menge Eiweiß im Topf. Schuld ist die empfindliche Eierschale, die sich bei starken Temperaturveränderungen ausdehnt und dann platzen kann. Damit die Eier heil bleiben, gibt es die verschiedensten Tipps: Man soll sie vor dem Kochen anpiksen, einen Schuss Essig ins Kochwasser geben oder die Eier direkt ins kalte Wasser geben und dann erst aufkochen. Das Anpiksen bringt wenig, auch der Essig verhindert das Platzen der Schale nicht, sorgt aber dafür, dass das Eiweiß gerinnt. Die Eier im kalten Wasser langsam zum Kochen zu bringen, ist der einzig erfolgreiche Trick, um das Platzen der Schale größtenteils zu verhindern.

Von welcher Seite muss man die Eier anstechen?

Oben oder unten: Wo pikst man das Ei an, damit die Schale beim Kochen nicht platzt? Meist werden sie an der stumpfen Seite angepikst, da sich dort beim Kochen Luftbläschen bilden. Da die Luftbläschen aber gar nicht Schuld am Platzen der Schale sind, kann man das Anstechen eigentlich auch lassen.

Warum muss man Eier abschrecken?

Buh! Nach dem Kochen werden Eier in der Regel abgeschreckt, das heißt, man hält sie unter den kalten Wasserstrahl. Dadurch sollen sie sich leichter pellen lassen. Ob's stimmt, darüber streiten die Wissenschaftler, es schadet jedoch nicht. Um das Ergebnis zu verbessern, sollten die Eier jedoch in eine Schüssel mit Eiswasser gelegt werden, dann zieht sich die Schale durch die deutliche Temperaturveränderung schneller zusammen und löst sich leichter.

Tipp: Möchten Sie die Eier nicht sofort schälen sondern einige Tage aufbewahren, sollten Sie sie nicht abschrecken. Durch den Vorgang entstehen in der Schale kleine Risse, durch die Keime eindringen können.

Warum hat das Eigelb von hartgekochten Eiern manchmal eine grüne Verfärbung?

Grüner Dotter: Ist das Ei etwa schlecht? Nein, keine Sorge. Bei der Grünfärbung handelt es sich um eine harmlose chemische Reaktion, die beim Eierkochen passiert. Das im Eigelb enthaltene Eisen reagiert mit dem im Eiweiß enthaltenen Schwefel und wird zum harmlosen Eisensulfid.

Roh oder gekocht? So erkennen Sie den Unterschied

Sie haben verschiedene Eier im Kühlschrank und erinnern sich nicht, welche gekocht und welche roh sind? Finden Sie es ganz leicht heraus: Drehen Sie das Ei mit zwei Fingern und halten Sie es mit einem Finger wieder an. Bleibt das Ei ruhig liegen, ist es hartgekocht. Dreht sich das Ei weiter, ist das Ei roh. Der flüssige Inhalt des Eis bewegt sich weiter, sodass sich dadurch auch das Ei noch leicht weiter bewegt. Kleiner Tipp: Markieren Sie gekochte Eier mit einem Bleistift, bevor Sie sie zurück in den Kühlschrank legen.

Wie erkenne ich ältere Eier?

Die Packung ist weg und Sie haben keine Ahnung, ob die Eier noch frisch sind. Ein einfacher Trick hilft. Legen Sie das Ei in ein Glas mit Wasser. Frische Eier bleiben am Boden liegen. Richten sich die Eier auf und die Spitze zeigt nach oben, sollten Sie sie bald verbrauchen. Schwimmen die Eier nach oben, sollten Sie sie entsorgen, sie sind alt und sollten nicht mehr gegessen werden.

Wie lange sind hartgekochte Eier haltbar?

Hartgekochte Eier können mehrere Wochen und sogar Monate aufbewahrt werden, sofern die Schale nicht beschädigt ist und die Eier kühl gelagert werden. Wichtig: Wer Eier aufbewahren möchte, sollte sie nicht unter kaltem Wasser abschrecken.

Fun Fact: Warum kann man auf dem Mount Everest keine Eier kochen?

Der Mount Everest ist 8848 Meter hoch und liegt damit einige tausend Meter über dem Meeresspiegel. Dass Wasser kocht, hängt nicht nur mit der Temperatur, sondern auch mit dem Luftdruck zusammen – und der sinkt mit zunehmender Höhe. Sprich, schon an Orten, die nur ein paar hundert Meter über dem Meeresspiegel liegen, ist die Temperatur, bei der Wasser kocht, niedriger als 100 °C. In Garmisch-Patenkirchen, das auf 700 Metern Höhe liegt, kocht Wasser bei 97,5 °C. Auf dem Mount Everest ist der Siedepunkt von Wasser schon bei 70 °C erreicht – das reicht zum Eierkochen leider nicht.

So gelingt das perfekte Rührei

Das perfekte Ei ist für Sie ein Rührei? Dann kommen hier die besten Tipps, damit es richtig lecker wird: 

  • Für 4 Personen rechnet man ungefähr 6 Eier.
  • Eier mit 4 EL Milch mithilfe einer Gabel oder eines Schneebesens gut verquirlen und dann mit Salz und Pfeffer würzen. Durch die Milch wird das Rührei cremiger. Besonders fluffig soll Rührei übrigens werden, wenn man statt Milch kohlensäurereiches Wasser nimmt.
  • Butter oder Margarine in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Ei-Milch-Masse in die Pfanne geben.
  • Bei mittlerer Hitze stocken lassen.
  • Sanft rühren für ein locker-luftiges Rührei. Wird zu kräftig gerührt, wird das Rührei fest, die Eierflocken sind klein und kompakt.

Die besten Tipps für ein locker-leichtes Omelett

Frühstücksei oder Omelett: Nicht nur Low Carb Fans entscheiden sich da für den luftig-leichten Eierkuchen, den man ganz nach Belieben mit Kräutern, Speck oder Gemüse verfeinern kann. Damit das Omelett schön luftig wird, kommen hier ein paar Tipps:

  • Eier in einer Schüssel gut aufschlagen – mindestens 15 Sekunden. 
  • Schneebesen oder Gabel? Tatsächlich werden mit der Gabel bessere Ergebnisse erzielt. Verwendet man einen Schneebesen, entstehen zu große Luftblasen.
  • Butter schmelzen, Eier in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze 3 Minuten stocken lassen. Omelett vorsichtig wenden und mit aufgelegtem Deckel weitere 10 Minuten backen.
  • Soll das Omelett besonders luftig werden, können Sie die Eier vorab trennen, das Eigelb mit Gewürzen verquirlen und dann das steif geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben.

Leckere Rezepte für Rührei & Omelett

Spiegelei braten

Egal ob pur, zu Kartoffeln und Spinat oder als Strammer Max auf einem belegten Brot: Ein Spiegelei schmeckt eigentlich immer. Das Gute: Das Rezept gelingt kinderleicht, wenn man ein paar Tipps beachtet: 

  • Ei in eine Tasse aufschlagen, damit sich Eigelb und Eiweiß nicht miteinander vermischen.
  • Butter erhitzen, Eier in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze braten. 
  • Nach ca. 2 Minuten kann man den Pfannendeckel aufsetzen, sodass das Ei auch von oben gebacken wird.

Ganz klassisch werden Spiegeleier nur von einer Seite gebraten. Wer mag, kann sie auch einmal wenden. Diese Variante ist als "easy over" bekannt und vor allem in den USA beliebt.

Pochierte Eier zubereiten: so geht's

Pochierte Eier oder verlorene Eier, wie sie auch heißen, sind die Königsdisziplin, wenn man Eier kocht. Mit ein bisschen Übung gelingt das Rezept jedoch ganz einfach. Hier kommt eine kleine Anleitung:

  • Eier in siedendem Wasser garen, das heißt, es sollte heiß sein, aber nicht sprudelnd kochen.
  • Einen Schuss Essig ins Wasser geben, damit die Eier gerinnen. Verwenden Sie am besten einen breiten Topf.
  • Schlagen Sie die Eier in einer Tasse oder direkt in der Schöpfkelle auf, das Eigelb sollte intakt bleiben.
  • Wasser im Topf mit einem Schneebesen gut aufrühren und das Ei vorsichtig direkt in die Mitte des Strudels hineingleiten lassen. Nach 2-4 Minuten ist das Ei fertig pochiert und kann mit der Schöpfkelle aus dem Wasser genommen werden. Nach 2 Minuten ist es ein recht weiches Ei mit flüssigem Dotter, bei 4 Minuten sind es eher harte Eier.

Pochierte Eier schmecken pur, Sie können sie aber auch auf einer Scheibe Toast servieren oder zusammen mit gegartem Gemüse.

Die besten Rezepte für Spiegelei & pochierte Eier

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