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Lupine

Lupinen - die heimische Proteinquelle

Vegetarier und Veganer aufgepasst: Kennen Sie schon Lupinen? Die Hülsenfrucht ist in Sachen Fleischersatz auf dem Vormarsch. Warum sie im Vergleich mit Tofu und Co. locker mithalten kann, erfahren Sie hier.

Die besten Lupinen Rezepte

Warum hat die Lupine als Fleischersatz so hohes Potenzial?

Sowohl aus ernährungstechnischer, als auch aus landwirtschaftlicher Sicht ist die Lupine eine echte Power-Pflanze. So enthalten die Samen der Hülsenfrucht viel Protein und können daher ideal als Alternative zu Hähnchen und Steak verarbeitet werden. Außerdem ist die Lupinenpflanze äußerst anspruchslos: Sie gedeiht auf mageren, sandigen Böden und kann problemlos hierzulande, z. B. in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, angebaut werden.

Lupinen Pflanze

Alte Pflanze, neu entdeckt

Tatsächlich ist die Lupine aber kein Newbie unter den Fleischalternativen. Schon 1918 fand in Hamburg ein Lupinenfestessen statt, bei dem neben Lupinensteaks und -käse sogar Lupinenkaffee und -schnaps serviert wurde. Anscheinend fand sie damals noch keinen großen Anklang, denn die Lupine verschwand erst mal wieder von der Bildfläche.
Anfang der 90er Jahre starteten Forscher des Fraunhofer Instituts einen neuen Versuch die Lupine groß rauszubringen. Doch auch sie scheiterten, da das Investitionsvolumen von mehreren Millionen Euro niemand tragen wollte.
Eine weitere Chance bekam die Lupine in Form eines pflanzlichen Lupineneises. 2005 ging die Firma jedoch in die Insolvenz.
Heute vermutet man, dass das damalige Scheitern einerseits an der noch nicht ausgereiften Sensorik und andererseits an der fehlenden Nachfrage lag. Durch den riesigen Trend hin zu vegetarischer und veganer Ernährung liegt es nahe, dass die Lupine mittlerweile einen viel besseren Ruf genießt.

Warum Sie Lupinen unbedingt probieren sollten

Egal ob Vegetarier, Veganer oder Fleischesser: Für die Proteinversorgung ist die Lupine ein ideales Lebensmittel. Sie enthält, ähnlich wie die Sojabohne, fast 40 % Eiweiß. Hinzu kommt, dass das Lupinen-Protein alle lebensnotwendigen Aminosäuren in sich trägt. Die Hülsenfrucht ist außerdem reich an Vitamin E, enthält Calcium, Kalium, Eisen und Magnesium.

Was kann man aus Lupinen herstellen?

Die Samen der Süßlupine, die aussehen wie eine Kreuzung aus Mais und Bohnen, enthalten von Natur aus bittere und giftige Alkaloide. Diese wurden jedoch schon vor vielen Jahren herausgezüchtet, sodass die Lebensmittelindustrie die Hülsenfrucht für die Zubereitung verschiedenster Produkte nutzen kann. So sind auf Basis von Süßlupinen Fleischersatzprodukte wie Steaks und Geschnetzeltes, Mehl, Aufstriche, Joghurt, Eis, Pudding, Frischkäse, Protein-Pulver und sogar Kaffee erhältlich.

Lupinenmehl

So kommt die Lupine zum Produkt

Die Lupinensamen quellen zunächst über Nacht in Wasser, werden dann zermahlen und mit so viel Wasser vermischt, dass ein cremefarbenes Mus entsteht. Dieses wird anschließend erhitzt, wodurch die darin gelösten Eiweiß-Anteile gerinnen. Die entstandene quarkähnliche Masse kann dann zu Würstchen, Bratlingen, Aufstrichen etc. weiterverarbeitet werden.

 

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