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Kokosoel

Kokosöl : ein echter Allrounder

Als Bodylotion-Ersatz für die Haut, zur Pflege der Haare und auch ganz besonders in der Küche ist der Allrounder Kokosöl derzeit in immer mehr Haushalten zu finden. Über die Eigenschaften und zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten von Kokosnussöl können Sie hier mehr erfahren.

Kokosöl – was ist das eigentlich?

Im Gegensatz zu den meisten Ölen, die wir in der Küche verwenden, ist Kokosöl bei Raumtemperatur fest und nicht flüssig. Es wird meist in Gläsern mit Schraubverschluss oder im Bügel-Glas verkauft, hat eine weiße Farbe und schmeckt angenehm mild-süßlich nach Kokosnuss. Bei warmen Temperaturen (der Schmelzpunkt liegt bei ca. 24 °C) oder spätestens dann, wenn es beim Kochen oder Braten erhitzt wird, verändert sich der Aggreatzustand des sonst streichfesten Kokosnussöls zu flüssig, außerdem wird es farblos. Die bedeutendsten Export-Länder für Kokosöl sind Indonesien, Indien und Sri Lanka.

Was kann man mit Kokosöl machen?

Kokosnussöl hat einen Rauchpunkt von 234 °C und ist somit nicht nur in der kalten Küche, sondern auch zum Braten, Backen und Frittieren bestens geeignet. Besonders in asiatischen Gerichten, wie z. B. Currys und Wokgerichten, sorgt das exotische Öl für eine angenehme Note. Wer den Geschmack mag, kann das Fett auch beim Backen von Kuchen oder Keksen einsetzen.
Kokos-Fans schätzen das zarte Aroma ebenso zur Verfeinerung vieler anderer Gerichte: So können Sie sich einen Teelöffel Kokosöl in Ihr Porridge rühren, Smoothies damit einen Hauch von Urlaubsfeeling verleihen oder selbstgemachtes Eis damit aufpeppen.

Die besten süßen Rezepte mit Kokosöl

Wie wird Kokosöl gewonnen?

Kokosöl wird aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen. Diese wird geerntet und anschließend einen Tag im Ofen erhitzt, um das Fruchtfleisch zu trocknen. Schale und Fruchtfleisch lösen sich dadurch voneinander. Anschließend wird das gewonnene Fruchtfleisch in Ölmühlen ausgepresst.

Worauf sollte man beim Kauf von Kokosnussöl achten?

Das Öl der Kokosnuss bekommen Sie im Bioladen, in Drogerien, Asiamärkten und mittlerweile auch in vielen Supermärkten. Obwohl es relativ lange haltbar ist, greifen Sie am besten erst mal zu kleinen Mengen zum Probieren. Falls Sie den Kokosgeschmack nicht so gerne mögen, finden Sie im Netz viele Inspirationen, wie Sie das Kokosnussöl auch zur Körperpflege nutzen können. Bio-Kokosöl von guter Qualität ist kalt gepresst und eignet sich sowohl für die kalte, als auch für die warme Küche.

Kokospalme
Kokosprodukte

Wie sollte man Kokosöl aufbewahren?

Obwohl es im Sommer schnell flüssig wird, ist der ideale Lagerplatz für Kokosöl nicht der Kühlschrank. Bewahren Sie es stattdessen an einem trockenen, lichtgeschützten Ort, z. B. im Vorratsschrank, auf. Dort es ist nach dem Öffnen noch mindestens ein Jahr haltbar. Warum es nicht wie Butter im Kühlschrank gelagert werden sollte, hat einen einfachen Grund: Bei jedem Öffnen des Glases kommt Luft in das Gebinde. Sobald die Luft im Kühlschrank herunterkühlt, bildet sich Kondenswasser, das das Öl anfällig für Bakterien macht. Hinzu kommt, dass gekühltes Kokosöl ziemlich hart ist und dadurch nur schlecht portioniert werden kann.

Was ist der Unterschied zwischen Kokosöl und Kokosfett?

Man sollte meinen, bei den beiden Produkten handelt es sich um ein und dasselbe. So ist es aber nicht, obwohl beide Produkte aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnen werden. Das native Kokosöl, von dem in diesem Artikel die Rede ist, wird aus Kokosfleisch aus biologischem Anbau hergestellt. "Nativ" bedeutet, dass es eine besonders hohe Güteklasse hat, kaltgepresst und naturbelassen ist. Dadurch ist es ernährungsphysiologisch wertvoller, denn bei diesem Verfahren bleiben die natürlichen Inhaltsstoffe erhalten. Kokosfett wird im Supermarkt als "Plattenfett" angeboten und bevorzugt zum Frittieren eingesetzt. Es handelt sich dabei um ein stark industriell verarbeitetes Produkt, das gehärtet und desodoriert wurde. Im Laufe der Verarbeitung verfliegt das typische Kokos-Aroma, Kokosfett ist geschmacksneutral.

Herzhafte Rezepte mit Kokosöl

Ist Kokosöl gesund oder nicht?

Vor allem durch Trends wie vegane oder Paleo Ernährung hat Kokosöl einen echten Boost bekommen und wird von vielen als wahres Superfood gehyped. Allerdings ist der Gesundheitswert des exotischen Öls fragwürdig: Kokosöl besteht zu etwa 90 % aus gesättigten Fettsäuren. Diese sollen aber, neben ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, nur maximal ein Drittel der aus Fett stammenden Energie ausmachen. Studien der American Heart Association (AHA) haben gezeigt, dass Kokosöl aufgrund des hohen Anteils gesättigter Fettsäuren das unerwünschte LDL-Cholesterin im Blut erhöht. Hohe LDL-Werte stehen mit einem Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung.
Dennoch spricht nichts dagegen ab und zu mit Kokosöl zu kochen. Ihre Standard-Öle sollten trotzdem solche mit besserem Fettsäure-Muster, wie beispielsweise Oliven-, Raps-, oder Leinöl, sein.

Abnehmen mit Kokosöl – geht das?

So manche Frauenzeitschrift hat mit Headlines wie "Schlank durch Kokosöl" sicher die ein oder andere Leserin gelockt. Leider vergeblich. Zunächst muss nämlich gesagt werden, dass Kokosöl kalorientechnisch signifikant nicht besser oder schlechter dasteht als andere Öle und Fette. Anhänger der Abnehm-Theorie berufen sich auf die sogenannten MCTs (medium chain triglycerides). Das sind mittelkettige Fettsäuren, die vom Körper schnell aufgespalten, zur Leber transportiert und rasch abgebaut werden. Sie sollen außerdem den Energieverbrauch des Körpers erhöhen. Die Wirkung dieser MCT wurde bislang nur in kleineren Studien untersucht. Tatsächlich nahmen die Probanden damit ab, dennoch weisen viele dieser Untersuchungen Schwächen auf, merkt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) an. So wurden nur kurzfristige Auswirkungen betrachtet und diese oft auch im Rahmen einer richtigen Diät. Ob MCT nun wirklich zum langfristigen Gewichtsverlust beitragen, ist sehr vage.

Bulletproof Kaffee

Bulletproof Coffee – Kaffee mit Kokosöl

Er soll das Frühstück ersetzen und bis zu 6 Stunden satt machen – Bulletproof Coffee (dt.: kugelsicherer Kaffee). Die außergewöhnliche Kombination aus schwarzem Kaffee, Butter und Kokosöl stammt aus dem Silicon Valley, genauer gesagt von Biohacker Dave Asprey, der die Inspiration dazu beim Bergsteigen in Tibet bekam. Warum diese Kaffee-Kreation angeblich so unglaublich viel Energie spenden soll, erklärt er einerseits durch die MCT, die besonders schnell in die Leber gelangen. Außerdem soll das im Kaffee enthaltene Koffein durch die Fettzugabe langsamer ins Blut gelangen. Vor allem Paleo-Anhänger schwören auf diesen Drink, tatsächlich sind die vielversprochenen Wirkungen aber fragwürdig. Zunächst ist ein so fettiger Kaffee Geschmackssache. Wer einen empfindlichen Magen hat, für den ist die Kombination aus Kaffee und recht viel Fett am Morgen schwere Verdauungsarbeit. Ein solcher Kaffee liefert außerdem mindestens 200 kcal, dafür aber nichts zum Kauen. Wer neugierig ist, kann den Trend sicher mal ausprobieren, ein gesundes, ausgewogenes Frühstück sieht aber anders aus.

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