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Zuckerwatte

Zucker in Lebensmitteln

Nicht nur die Süßigkeitenregale im Supermarkt sind mit zuckerhaltigen Lebensmitteln gefüllt. Egal ob in der Frucht-Buttermilch, im Rotkohl oder sogar im Fleischsalat - Zucker lauert heutzutage überall. Wie Sie bewusster konsumieren und Zuckerfallen schnell entlarven, lesen Sie hier.

Dass Zucker in Süßigkeiten und Kuchen steckt - eben in all dem, was richtig schön süß schmeckt, ist leider nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich kommen mittlerweile die wenigsten Fertiggerichte und Convenience Produkte ohne ihn aus. Vom Instant-Cappuccino bis zur Salami - sich zuckerfrei oder zumindest zuckerarm zu ernähren, erfordert genaues Hinsehen.

Optimalerweise kocht man natürlich tagtäglich frisch, backt Brot und Brötchen selber und kann somit einigen Zuckerfallen die kalte Schulter zeigen. In der Praxis fehlt wohl den meisten die Zeit dafür. Doch auch mit einem vollen Terminkalender können Sie Ihre Ernährung zuckerarm gestalten. Sie müssen nur wissen wie:

Zuckerfreie Lebensmittel

Wer beim Einkaufen strikt auf Zucker verzichten möchte, sollte ein wenig mehr Zeit einplanen. Zutatenlisten lesen, Alternativen suchen - besonders am Anfang nimmt das die ein oder andere Minute mehr in Anspruch. Damit Ihnen der Einstieg leichter fällt, haben wir eine Liste mit Produkten aus Ihrem REWE Markt zusammengestellt, die Sie ganz zuckerfrei genießen können. 

Die Zutatenliste im Check

Wie Sie nun bereits wissen, ist Süße nicht unbedingt das einzige Kriterium dafür, dass Zucker im Produkt enthalten ist. Kräftige Gewürze, Salz oder andere Aromen schaffen es spielend, diese in den Hintergrund zu rücken, so dass wir Zucker durch das reine Schmecken kaum wahrnehmen. Zum Glück gibt die Zutatenliste schnell Aufschluss. Einzige Krux: Zucker kommt mit verschiedensten Namen daher und ist somit nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich. Wie Sie die Zutatenliste trotzdem richtig lesen, erfahren Sie hier.

Worin ist überall Zucker enthalten?

Dass Süßigkeiten, Knusper-Cerealien und Co. ein Tummelplatz für Zucker sind, überrascht nicht weiter.

Aber was ist mit Brot, dem scheinbar natürlichen Smoothie, dem Fruchtjoghurt und all den Produkten, die bewusst mit der Aufschrift "ohne künstlichen Zucker" werben?

Tatsache ist, dass Zucker in irgendeiner Form in extrem vielen verarbeiteten Lebensmitteln steckt. Eine lange Zutatenliste und ein intensiver künstlicher Geschmack erhöhen in jedem Fall die Wahrscheinlichkeit, dass Zucker als Geschmacksträger eingesetzt wird. Fettreduzierte- oder Fitness-Produkte sind ebenfalls häufig kräftig gezuckert, um den fehlenden Geschmacksträger Fett zu ersetzen.

Das eigentliche Problem ist weniger, dass der Zucker überhaupt vorhanden ist, sondern die ungeahnt hohe Menge, die man bei vielen Dingen nicht vermuten würde. Zum Beispiel stecken in einer Fruchtbuttermilch rund 21 Prozent Zucker. Gesund ist anders, oder?

Schauen Sie sich beim nächsten Einkauf zum Beispiel den Rotkohl aus dem Glas, das Toastbrot, manche Pesto-Sorten und viele Sauerkonserven an - Sie werden überrascht sein.

Woran erkennt man den versteckten Zucker?

Wer beim Einkaufen bewusst auf den Zuckergehalt seiner Produkte achten möchte, muss diesen erst mal identifizieren.

Folgende Begriffe sind auf der Zutatenliste zwar nicht unter dem Begriff  "Zucker" aufgeführt, sind aber dennoch nur andere Worte für Zuckerarten.

  • Saccharose
  • Dextrose
  • Raffinose
  • Glukose
  • Fruktosesirup oder Fruktose-Glukose-Sirup
  • Glukosesirup, Glukose-Fructose-Sirup oder Stärkesirup
  • Karamellsirup
  • Laktose
  • Maltose oder Malzextrakt
  • Maltodextrin, Dextrin oder Weizendextrin
  • Süßmolkenpulver
  • Gerstenmalz/Gerstenmalzextrakt

Die 10 größten Zuckerfallen

Viele Produkte landen aus Gewohnheit immer wieder in unserem Einkaufskorb. Der Fruchtjoghurt fürs Frühstück, der Ketchup oder das fertige Salatdressig, für stressige Tage. Zeit diese mal genauer unter die Lupe zu nehmen! Hier finden Sie die zehn größten Zuckerfallen plus vier Beispiele, wie Sie ganz einfach die zuckerärmere und besser Wahl treffen.

Fruchtjoghurt

ca. 13 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Fast 7 Stück Würfelzucker stecken in einem kleinen Becher Joghurt mit 150 Gramm Inhalt. Somit ist ein Fruchtjoghurt vielmehr eine Süßigkeit, als ein gesunder Nachtisch, ein gutes Frühstück oder ein wertvoller Snack für zwischendurch. Stattdessen lieber frische, reife Früchte kleinschneiden oder pürieren und mit Naturjoghurt mischen.

Fertiger Weißkrautsalat

ca. 10 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Krautsalat passt wunderbar zu deftigem Grillfleisch oder Gyros. Dass in dem Produkt aus dem Kühlregal pro Portion (150 Gramm) 5 Stücke Würfelzucker stecken, ist eigentlich kaum zu glauben. Wer das vermeiden möchte, macht seinen Salat lieber selbst - z. B. nach diesem Krautsalat Rezept.

Ketchup

ca. 23 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Noch so ein Grill-Klassiker, der sich als echter Zuckerteufel entpuppt. Gehen Sie demnach lieber sparsam mit Ketchup um und greifen Sie besser zu selbstgemachten Dips und Soßen.

Fertiges Salatdressing

ca. 8 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Sie möchten sich mit einem Salat etwas Gutes tun? Dann machen Sie sich mit dem Dressing möglicherweise vieles wieder zunichte. Denn fertige Joghurtdressings aus dem Kühlregal sind zwar praktisch und schmecken meist auch gut, dennoch steckt oft viel zu viel unnötiger Zucker darin. Eine Vinaigrette ist im Nu selbst zubereitet – dabei haben Sie in der Hand, was darin enthalten ist.

Cappuccino Pulver

ca. 60 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Dass ein Instant-Cappuccino süß schmeckt, nimmt man zwar wahr, aber hätten Sie gedacht, dass in einer zubereiteten Tasse rund 5 Stücke Würfelzucker enthalten sind? Ein normaler Kaffee oder Espresso mit Milch ist die deutlich bessere Alternative.

Rotkohl aus dem Glas

ca. 8 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Rotkohl machen die wenigsten noch selbst – warum auch, wenn die fertige Variante aus dem Glas doch so praktisch ist. Ob Sie nicht doch lieber etwas mehr Zeit investieren, wenn Sie folgendes wissen: Stolze 17 Stücke Würfelzucker sorgen dafür, dass ein großes Glas Rotkohl als gesunde Gemüsebeilage definitiv versagt. 

Fertiger Heringssalat

ca. 11 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Was Zucker in Heringssalat zu suchen hat, ist eine gute Frage. Tatsache jedoch ist, dass in den meisten Sorten nicht nur eine Prise zum Abschmecken, sondern satte 3 Stücke Würfelzucker pro Portion enthalten sind.

Fruchtbuttermilch/Joghurtdrinks

ca. 13 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Wer für die Extraportion Calcium gerne zu Fruchtbuttermilch oder Joghurtdrinks greift, bekommt die Extraportion Zucker inklusive. Dass eine herkömmliche Flasche mit 500 Millilitern fast 22 Stücke Würfelzucker enthält, ist wirklich happig und hat mit einem gesunden Getränk rein gar nichts zu tun.

Gewürzgurken

ca. 5 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Mit dieser Info ist die angebliche Lieblingskombination aller Schwangeren, Gewürzgurken und Schokolade, gar nicht mehr so abwegig. Denn auch in den würzigen Gurken wird beim Zucker nicht gespart. Immerhin 6 Stücke Würfelzucker werden in ein großes Glas Gurken hineingeschmuggelt.

Zwieback

ca. 14 Gramm Zucker pro 100 Gramm

Zugegeben, etwas süß schmeckt Zwieback schon. Aber dass in 10 Zwieback fast 5 Stück Würfelzucker verarbeitet sind, ahnt man nicht unbedingt. Wer nicht auf die knusprigen Mini-Brote verzichten möchte, kann im Supermarkt nach extra ungezuckerten Varianten Ausschau halten.

Zum Vergleich: So treffen Sie die bessere Wahl

Q Zucker Rdk Aixl Chips

Instant-Eiskaffee vs. Schwarzer Kaffee

Klar, die Instantlösung geht schnell und ist herrlich köstlich. Aber  in Sachen Zucker brechen diese Produkte alle Rekorde. Ganz anders verhält es sich bei einer Tasse schwarzem Kaffee.

Q Zucker Rdk Aixl Chips

Snack-Nüsse vs. normale Nüsse

In der knusprigen Teighülle verstecken sich nicht nur Erdnüsse, sondern auch eine stattliche Menge Zucker. Greifen Sie deshalb lieber auf naturbelassene Nüsse zurück.

Q Zucker Rdk Aixl Chips

Fertigsalat vs. selbst gemacht

Fertige Produkte entpuppen sich schnell als Zuckerfalle.  Zucker dient hier oft als Geschmacksverstärker und Füllstoff.  Beim Selbermachen bestimmen Sie, was reinkommt.

Q Zucker Rdk Aixl Chips

Lieblich vs. Trocken

Trotz Gärung hat Alkohol es immer noch in sich. Wenn es trotzdem mal ein Gläschen sein soll, dann greifen Sie lieber zu trockenem Weißwein. Oder noch besser: Weißweinschorle.

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