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Süßkartoffeln

Grüne Soße: Der Klassiker aus Hessen

Grün, grün, grün sind alle meine Soßen...

Frankfurter Grüne Soße, Grie Soß oder Hessische Grüne Sauce – egal, wie man sie nennen möchte, die frische Kräutersoße gehört in und um Frankfurt einfach dazu.

Was ist Grüne Soße?

Kräutersoßen sind auf der ganzen Welt verbreitet – als Sauce verte, Salsa verde, Mojo verde oder eben in Hessen als Grie Soß. Während in anderen Ländern die Kräuter meist mit Öl verarbeitet werden, bevorzugen die Hessen Milchprodukte wie Schmand, Joghurt, saure Sahne oder Quark. Oder auch verschiedenste Mischungen, die wahlweise noch mit gehackten Eiern oder Senf verfeinert werden. Ganz traditionell beginnt die Saison am Gründonnerstag. Da dieser Tag noch in der Fastenzeit liegt, wird die Grüne Soße meist nur mit Pellkartoffeln serviert. Sonst passt sie auch hervorragend zu klassischen Braten, wie Tafelspitz oder Kassler. Was ist nun das richtige Rezept für Grüne Soße? Diese Frage lässt sich nicht so leicht beantworten, da in jeder hessischen Küche ein anderes Rezept das Originalrezept ist. Schmecken tun sie allerdings alle! 

Welche Kräuter gehören in die Grüne Soße?

Am Ende bestimmt natürlich der Geschmack der Köchin oder des Kochs, welche Kräuter in die Soße kommen. Manchmal wird diese Frage auch ganz einfach dadurch beantwortet, welche Kräuter zu Hause im Garten wachsen. Entscheidet man sich allerdings für die ganz klassische Frankfurter Grüne Soße, gehören Borretsch, Kerbel, Kresse, Petersilie, Pimpinelle, Sauerampfer und Schnittlauch hinein. Also frische Kräuter, die im Frühling besonders köstlich sind. In ganz Hessen und Umgebung werden fertige Kräutermischungen auf Wochen- oder in Supermärkten angeboten. Für alle, die nicht das Glück haben dort zu wohnen, gibt es die Kräuter auch als Tiefkühlware. 

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Ei oder kein Ei?

Das Ei ist die Zutat, nach der sich die meisten Rezepte unterscheiden! Die einen hacken hartgekochte Eier und rühren diese direkt in die Soße. Andere servieren die Soße nebst Salzkartoffeln zu hartgekochten Eiern. Mancher wiederum lässt die Eier in der Zubereitung einfach ganz weg. Wie immer, ist auch dies eine Frage des Geschmacks!

Was isst man zur Grünen Soße?

Was heute schon nahezu als Feinschmecker-Mahl gewertet wird, war früher für die meisten Menschen ein einfaches, günstiges und sättigendes Gericht. Kartoffeln und Kräuter konnten im eigenen Garten geerntet werden, Quark oder Schmand und Eier stammten oft vom eigenen Hof. Auch wenn die Zutaten heute eher selten aus eigener Produktion stammen, hat sich an der Kombi über die Jahre nicht viel geändert! Als eine Art Dip passt die Grüne Soße wunderbar zu Kartoffelgerichten jeglicher Art: Bratkartoffeln, Ofenkartoffeln oder auch gegrillten Kartoffelecken. Zu Feiertagen oder am Sonntag wird sie aber auch sehr gerne zu Tafelspitz oder dem in Hessen beliebten Kassler serviert. Tipp: Probieren Sie die Grüne Soße während der Spargelzeit mal als Alternative zur Sauce Hollandaise!

(Ein) Grundrezept für Frankfurter Grüne Soße

Zutaten:
3 Eier
300 g Kräuter für Grüne Soße (oder je etwa 40 g Kerbel, Petersilie, Borretsch, Pimpinelle, Sauerampfer, Schnittlauch und Kresse)
250 g Schmand
350 g saure Sahne
1 TL Senf
Salz
Pfeffer
1-2 TL heller Essig oder Zitronensaft

Zubereitung: Eier ca. 10 Minuten hart kochen. Abschrecken, pellen und etwas abkühlen lassen. Kräuter waschen, am besten mit einer Salatschleuder trocken schleudern und mit einem Messer fein hacken. Schmand, saure Sahne und Senf in einer Schüssel verrühren und die Kräuter nach und nach zugeben und unterrühren. Alles nach Belieben mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Essig oder Zitronensaft abschmecken. Eier hacken und unterrühren. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Grüne Soße-Rezepte

Die Vielzahl der Rezepte zeigt, wie unglaublich wandelbar das Frankfurter Original ist. Entdecken Sie neben dem Grundrezept unsere Variationen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei:

Wie lange ist Grüne Soße haltbar?

Eins vorweg: Auf Vorrat lässt sie sich leider nicht produzieren, dafür sind zu viele frische und leicht verderbliche Zutaten enthalten. Und wer von ihr mal gekostet hat weiß, dass sie ganz frisch zubereitet einfach am besten schmeckt. Daher bleiben meist auch gar nicht so viele Reste, die aufbewahrt werden müssten. Sollte dies allerdings doch einmal der Fall sein, können Sie die Soße für 1-2 Tage problemlos im Kühlschrank lagern und sich am nächsten Tag nochmal auf ein leckeres Mittagessen freuen. Eine Alternative für eine Variante, die sich mehrere Wochen aufbewahren lässt, ist ein Frankfurter Pesto. Durch den hohen Gehalt an Öl werden die Kräuter konserviert und bewahren ihren frischen Geschmack.

Für das Pesto: 1 Bund Frankfurter Kräuter mit 100 ml Wasser oder Gemüsebrühe, 30 g Nüssen (z. B. Mandeln oder Cashewkernen), 30 g geriebenem Parmesan, der abgeriebenen Schale von 1 Bio-Zitrone und 6-8 EL Olivenöl pürieren. Fertiges Pesto mit Salz und Pfeffer würzen. Pesto in ein sauberes Glas füllen und mit einer dünnen Schicht Olivenöl bedecken. So hält das Pesto 2-3 Wochen.

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