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Kerbel – Infos, Wissenswertes & Rezepte

Kerbel

Kerbel ist Teil der französischen Kräutermischung Fines Herbes. Doch auch solo macht der Kerbel eine echt gute Figur und verleiht Speisen ein feines Aroma. Erfahre hier mehr über das Küchenkraut.

Was ist Kerbel?

Kerbel (Anthriscus cerefolium), auch Echter Kerbel oder Gartenkerbel genannt, gehört zur Familie der Doldenblütler und wird auch Suppenkraut oder Küchenkerbel genannt. Die Engländer nennen Kerbel french parsley, also Franzosenpetersilie, was auch sehr passend ist. Denn besonders in der französischen Küche findet das Kraut häufig Verwendung.

Es gibt etwa 15 Arten, wovon der Echte Kerbel (Anthriscus cerefolium) als Gewürz verwendet wird.

Gut zu wissen: Die Blätter des Krautes sehen denen von Petersilie und Koriander sehr ähnlich. Schließlich gehören die Kräuter zur gleichen Familie.

Woher kommt Kerbel?

Kerbel kommt ursprünglich vermutlich aus Südrussland, Westasien und Südosteuropa. Im 2. Jahrhundert v. Chr. kam er nach Italien und Griechenland. Von dort aus verbreitete er sich überall in Europa. In Deutschland wird Kerbel seit dem 16. Jahrhundert angebaut.

Wo wächst Kerbel?

Die einjährige Pflanze wächst heute in ganz Europa und Amerika. Kerbel ist allerdings nicht winterhart und muss jedes Jahr neu angesät werden. Kerbel wird bis zu 80 cm hoch und hat kleine weiße Blüten.

Wilder Kerbel wächst an Waldrändern, in der Nähe von Bächen und auf brachliegenden Flächen.

Kerbel kann auch gut im Topf auf dem Balkon oder im Kräuterbeet angepflanzt werden.

Gut zu wissen: Beim Sammeln von wildem Kerbel muss man aufpassen, die Arten mit den glatten Blättern nicht mit dem giftigen Schierlingskraut zu verwechseln.

Wann kann man Kerbel ernten?

Das Kraut kann von Mai bis September frisch geerntet werden. Die Blütentriebe sollten schnellstmöglich entfernt werden, damit der Kerbel seinen typischen Geschmack bewahrt.  

Am besten schmeckt frischer Kerbel etwa drei Wochen nach der Aussaat, wenn er rund 10 cm hoch ist. Dann ist die Konzentration an ätherischen Ölen am höchsten.  

Wie sollte man Kerbel aufbewahren?

Frischer Kerbel sollte schnellstmöglich verwendet werden. Damit das Kraut schön frisch bleibt, den Bund Kerbel in ein feuchtes Tuch einwickeln und im Kühlschrank aufbewahren.  

Kerbel im Topf mag es gerne hell und sollte jeden Tag etwas gegossen werden.  

Kerbel kann auch getrocknet werden. Allerdings büßt gerebelter Kerbel stark an Aroma ein.  

Eine Alternative ist es, Kerbel in Eiswürfelbehältern einzufrieren oder einzulegen. Dafür den Kerbel waschen, fein hacken, etwas Salz zugeben und mit Öl bedecken. So hält er sich etwa ein Jahr.  

Wie schmeckt Kerbel?

Der Geschmack von Kerbelkraut ist süßlich, würzig-aromatisch und erinnert an Anis.

Wofür wird Kerbel verwendet?

Der Echte Kerbel ist in der Küche sehr beliebt. Auch vom Wiesenkerbel können die Blätter gegessen werden.  

Kerbel verleiht Speisen einen frischen, frühlingshaften Geschmack und passt zu:  

  • Salaten
  • Suppen
  • Kräuterbutter
  • Dips
  • Saucen
  • Marinaden
  • Gemüse
  • Fisch
  • Fleisch und Geflügel

Gut zu wissen: Die frischen Blätter sollten nicht mitgegart werden, sondern erst am Ende der Garzeit oder frisch über die Speisen zugegeben werden, damit sie ihr feines Aroma behalten.  

Welche Kräuter anstatt Kerbel?

Falls einmal kein Kerbel zur Hand sein sollte, kann man Anis und Petersilie 1:1 mischen.

Wie gesund ist Kerbel?

Kerbel wird als Heilpflanze kaum verwendet, ist aber reich an ätherischen Ölen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Die besten Rezepte mit Kerbel

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