Möhren zubereiten: so gelingt’s
Möhren sind ein wahrer Klassiker unter den Gemüsebeilagen! Aber auch als Salat oder Suppe schmecken sie herrlich. Lies hier, wie du Karotten richtig zubereitest.
Themen auf dieser Seite
- Wie kann man Möhren am besten zubereiten?
- Sollte man Möhren kochen oder dünsten?
- Gut zu wissen: Ist das Möhrenkraut essbar?
- Wie lange müssen Möhren kochen, bis sie gar sind?
- Möhren zubereiten in der Pfanne
- Ganze Karotten kochen
- Möhren einfrieren
- Wie zubereitet sind Möhren am gesündesten?
- Möhren einkaufen
- Möhren lagern
- Leckere Möhren-Rezepte für jede Gelegenheit
- Kuchen & Co. mit Möhren
Wie kann man Möhren am besten zubereiten?
Möhren kannst du mit und ohne Schale genießen. Als Snack schmecken Möhren mit Schale besonders gut. Wasche die Möhren gründlich und entferne nur den Krautansatz. Nun kannst du sie nach Herzenslust knabbern. Aber denk daran, dass du einen fetthaltigen Dip zur Rohkost genießt, da der Körper ohne Fett nicht alle Nährstoffe der Möhre aufnehmen kann.
Sollte man Möhren kochen oder dünsten?
Möhren kannst du sowohl dünsten als auch kochen – beides gelingt einfach.
Wasche die Möhren für Möhrengemüse, entferne das Kraut und schäle sie ggf. mit einem Sparschäler. Zum Kochen: Gib die Möhren in Scheiben geschnitten in ausreichend Salzwasser und lass sie 10-15 Minuten garen. Stech zwischendurch mit einer Gabel hinein, um den Gargrad zu prüfen. Nach dem Kochen kannst du sie direkt servieren. Zum Dünsten: Lege die Möhren in wenig Wasser oder Brühe und gare sie mit geschlossenem Deckel 8-12 Minuten im eigenen Dampf. So bleiben Geschmack und Nährstoffe besser erhalten. Beide Methoden sind also möglich, beim Dünsten profitierst du von mehr Aroma, beim Kochen von der klassischen, unkomplizierten Zubereitung. Tipp: Gib etwas Zucker zum Möhrengemüse. Der Zucker bringt das süßliche Aroma der Möhren besonders gut zur Geltung.
Gut zu wissen: Ist das Möhrenkraut essbar?
Ja! Es ist sogar sehr lecker und schmeckt wie eine Mischung aus Möhren und Petersilie. Allerdings solltest du lieber auf Bio Möhren zurückgreifen, wenn du das Kraut mitessen möchtest. Das Kraut konventioneller Karotten ist oftmals gegen Schädlinge gespritzt und deshalb nicht für den Verzehr geeignet. Wasche das Kraut in jedem Falle gut. Du kannst es wie Petersilie hacken und als Topping über Salate oder Suppen streuen.
Wie lange müssen Möhren kochen, bis sie gar sind?
Möhren sind gar, wenn sie beim Einstechen mit einer Gabel weich werden, aber noch leicht Biss haben. Die Kochzeit hängt dabei stark von der Größe und Form der Möhren ab. Ganze Möhren benötigen in der Regel etwa 15 bis 20 Minuten, während geschnittene Scheiben oder Stifte schon nach 10 bis 15 Minuten gar sind. Sehr kleine Würfel oder dünne Scheiben können sogar schon nach 5 bis 8 Minuten fertig sein. Am besten überprüfst du zwischendurch den Gargrad des Möhrengemüses, damit die Möhren nicht zu weich werden und ihren Geschmack sowie ihre schöne Farbe behalten.
Möhren zubereiten in der Pfanne
- Wasche die Möhren, entferne das Kraut und schäle sie mit einem Sparschäler.
- Schneide sie anschließend in dünne Scheiben oder kleine Stifte.
- Erhitze etwas Öl oder Butter in einer großen Pfanne und gib die Möhren hinein.
- Brate sie bei mittlerer Hitze für 8-12 Minuten an und wende sie regelmäßig, bis sie leicht gebräunt und gar sind.
- Wer es aromatischer mag, kann die Möhren zum Schluss mit etwas Honig oder Ahornsirup glasieren oder mit frischen Kräutern wie Petersilie, Thymian oder Dill verfeinern.
Tipp: Für Buttermöhren aus der Pfanne eignen sich Bundmöhren am besten. Lass einen kleinen Teil vom Kraut stehen, das sieht besonders hübsch aus.
Ganze Karotten kochen
Ganze Karotten lassen sich einfach und klassisch kochen und eignen sich als Beilage zu vielen Gerichten.
- Wasche die Möhren gründlich, entferne das Kraut und schäle sie bei Bedarf.
- Gib die ganzen Karotten in einen Topf mit ausreichend Salzwasser, sodass sie bedeckt sind.
- Koche sie bei mittlerer Hitze für 15-20 Minuten, je nach Größe, und prüfe zwischendurch mit einer Gabel den Gargrad. Die Möhren sollten weich, aber noch leicht bissfest sein.
- Nach dem Kochen kannst du sie direkt servieren.
Möhren einfrieren
Wurzelgemüse wie Möhren lässt sich gut einfrieren, sodass du es lange aufbewahren kannst. Wasche die Möhren gründlich, entferne das Kraut und schäle sie. Je nach gewünschter Verwendung kannst du sie im Ganzen, in Scheiben, Stiften oder Würfeln schneiden. Blanchiere die Möhren anschließend für 2-3 Minuten in kochendem Wasser, um die Farbe, den Geschmack und die Nährstoffe zu erhalten. Schrecke sie danach sofort in Eiswasser ab und lasse sie gut abtropfen. Fülle die Möhren portionsweise in Gefrierbeutel oder -dosen, verschließe sie luftdicht und friere sie ein. So bleiben die Möhren mehrere Monate haltbar und können später direkt in Suppen, Eintöpfen oder Pfannengerichten verwendet werden.
Wie zubereitet sind Möhren am gesündesten?
Möhren sind am gesündesten, wenn sie möglichst schonend gegart werden, damit Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe erhalten bleiben. Roh gegessen liefern sie besonders viel Vitamin C, während das enthaltene Beta-Carotin durch leichtes Andünsten oder Dämpfen besser vom Körper aufgenommen wird. Längeres Kochen in viel Wasser hingegen lässt viele Nährstoffe ins Kochwasser übergehen, sodass ein Großteil verloren geht. Am besten ist also: Für eine Gemüsebelage Möhren kurz andünsten, dämpfen oder im Ofen rösten, statt sie lange zu kochen. Wer den vollen Vitamin-C-Gehalt will, kann einen Teil auch roh essen, etwa als Snack, im Salat oder als Rohkost-Sticks.
Möhren einkaufen
Wurzelgemüse wie Möhren bekommst du das ganze Jahr über in deinem REWE Markt und im Lieferservice. Oft hast du die Wahl zwischen Bundmöhren mit Kraut und abgepackten Möhren ohne Kraut. Für alle Möhren gilt: Sie sollten knackig sein und sich nicht biegen lassen. Ist auch das Kraut noch saftig und grün, sind die Möhren frisch. Schrumpelige Möhren mit welkem Kraut lässt du lieber liegen. Mehr über Nährstoffe und unterschiedliche Möhrensorten erfährst du in unserem Lebensmittel-Lexikon.
Möhren lagern
Bei richtiger Lagerung sind Möhren im Kühlschrank etwa ein bis zwei Wochen haltbar. Befreie die Möhren nach dem Einkauf aus ihrer Plastikverpackung und leg sie ins Gemüsefach. Bei Bundmöhren solltest du das Kraut entfernen, damit es der Möhre keine Feuchtigkeit entzieht. Wer mag, kann die Möhren außerdem in ein feuchtes Tuch einschlagen, damit sie besonders frisch bleiben. Wenn du die Möhren kurz blanchierst, kannst du sie auch für etwa ein Jahr im Gefrierfach aufbewahren.
Leckere Möhren-Rezepte für jede Gelegenheit
Kuchen & Co. mit Möhren
Möhren sind eine prima Zutat für Kuchen, Muffins oder Waffeln. Sie sorgen dafür, dass der Krume schön saftig wird. Und keine Sorgen: Das Wurzelgemüse schmecken selbst Kinder nicht raus.
Team REWE Deine Küche - Erstellt/Aktualisiert am 28.01.2026
Von: Anja Corvin, Ernährungsberaterin und Ökotrophologin














