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Bräter-Ratgeber

Der perfekte Bräter: Für viel mehr als nur die Weihnachtsgans

Für viele gehört ein Enten- oder Gänsebraten zum Weihnachtsfest einfach dazu. Doch in modernen Brätern lässt sich noch so viel mehr als das klassische Gericht zubereiten. Auf welche Kriterien solltest du beim Kauf achten? Hier findest du einige Tipps für den Kauf.

Inhalt

Was kann ich in einem Bräter zubereiten?

Welches Material eignet sich für den feuerfesten Topf am besten?

Welcher Bräter passt zu mir und meinen Menüplänen?

Welche Rolle spielt die Beschichtung bei Brätern?

Welche besonderen Eigenschaften sind praktisch?

Was kostet ein Bräter?

Kann ich statt eines Bräters einen Topf nehmen?

FAQ – Bräter: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was kann ich in einem Bräter zubereiten?

Vielleicht kennst du den Bräter unter einer anderen Bezeichnung: Schmortopf. Und diese beiden Wörter beschreiben schon recht genau, was du mit dem Multitalent in der Küche machen kannst: Braten und schmoren. Beim Schmoren wird das Gargut im ersten Schritt angebraten und danach in siedender Flüssigkeit über einen längeren Zeitraum weiter gegart. Darüber hinaus sind leckere Backofengerichte mit einem Bräter möglich. Neben dem klassischen Gänse- oder Entenbraten ist er prima für andere Geflügel- und Fleischsorten geeignet wie etwa Lamm, Huhn, Truthahn, Rind und Schwein.

  • Der Bräter erfüllt eine Doppelfunktion für besonders saftige Fleischgerichte. Rouladen etwa können praktischerweise in ein und demselben Topf gebraten und geschmort werden.
  • Darüber hinaus entsteht durch den Fleischsud gleich die ideale Basis für das Kochen einer passenden Soße.
  • Auch Fisch kann in einem Bräter gebraten und besonders schonend gedünstet werden.
  • Vegetarier kommen ebenso auf ihre Kosten: Viele Gemüsegerichteund Aufläufe können im Bräter zubereitet werden. Das Dämpfen von Gemüse im Schmortopf geht relativ schnell und wertvolle Vitamine bleiben besser erhalten als beim Kochen im Topf.
  • Darüber hinaus lassen sich in einem guten Modell sogar Brot backen und leckere Nachtische wie Dampfnudeln zaubern.

Welches Material eignet sich für den feuerfesten Topf am besten?

Bräter bekommst du in vielen Größen sowie in verschiedenen Materialien. Wir erklären dir im Folgenden die Unterschiede und die wichtigsten Vor- und Nachteile der Varianten.

Gusseisen

Gusseisen ist eines der beliebtesten Materialien. Bei der Reinigung ist es wichtig, sich genau an die Herstellerangaben zu halten. Ist dies gewährleistet, kann solch ein Bräter dein Leben lang halten.

Vorteile von Gusseisen:

  • Sehr robust und haltbar
  • Optimale Wärmespeicherung und -verteilung
  • Für niedrig temperierte Schmorgerichte geeignet
  • Geschmackvolles Gesamtergebnis
  • Für Herd und Backofen nutzbar
  • Moderne Modelle häufig für Induktionsherde geeignet

Nachteile von Gusseisen:

  • Hohes Gewicht
  • Verhältnismäßig schwer zu reinigen

Aluguss

Bräter aus Aluguss sind eine gute Entscheidung, wenn du nicht zu viel ausgeben und dennoch einen soliden Bräter haben möchtest.

Vorteile eines Alu-Bräters:

  • Leichter als Gusseisenmodelle
  • Preislich attraktiv
  • Sehr gute Wärmespeicherung und -verteilung
  • Optimales Ergebnis beim Braten
  • Viele Modelle mit Antihaftbeschichtung verfügbar

Nachteile eines Alu-Bräters:

  • Meist nicht spülmaschinentauglich
  • Oft nicht mit Induktionsherden nutzbar

Edelstahl

Die Leitfähigkeit eines Edelstahlbräters ist nur mittelmäßig, daher gelingt krosses Anbraten weniger gut. Doch wenn du ihn ohnehin selten einsetzt, ist der unkomplizierte und günstige Bräter dennoch durchaus zu empfehlen.

Vorteile eines Edelstahlbräters:

  • Hohe Lebensdauer
  • Optimale Wärmespeicherung, auch über längere Zeit
  • Häufig für Induktionsherde verfügbar
  • Leichte und einfache Reinigung

Nachteile eines Edelstahlbräters:

  • Wärmeverteilung nicht immer optimal, daher verhältnismäßig lange Kochzeit
  • Kein fettarmes Braten möglich, ansonsten leichtes Anbrennen

Kupfer

Kupferbräter nehmen Wärme sehr schnell an, sind aber teuer. Daher sind sie eher etwas für Profiköche.

Vorteile eines Kupferbräters:

  • Schnelle und sehr gute Wärmeleitereigenschaften

Nachteile eines Kupferbräters:

  • Hoher Anschaffungspreis
  • Umständliche Reinigung

Keramik und Ton (Römertopf)

Wer einen Bräter für besonders schonendes Schmoren und Braten mit wenig Fett sucht, liegt bei diesen Materialien richtig.

Vorteile von Keramik und Ton:

  • Optimale Wärmespeicherung
  • Fettarmes Kochen möglich
  • Saftiges und geschmackvolles Gesamtergebnis

Nachteile von Keramik und Ton:

  • Nur für den Backofen, nicht für den Herd geeignet

Welcher Bräter passt zu mir und meinen Menüplänen?

Neben der Überlegung, was du kochst, sind die Anzahl der zu bewirtenden Personen und die Nutzungshäufigkeit zu bedenken.

Bräter nach Haushaltsgröße wählen

Für jeden Haushalt gibt es passende Brätermodelle.

Singles und Paare

Lebst du in einem Ein- oder Zweipersonenhaushalt, hast nur gelegentlich Gäste und möchtest einen flexiblen Bräter für vielerlei Gerichte haben, reicht ein preiswertes und pflegeleichtes Modell aus Edelstahl mit 20 bis 25 cm aus.

Übrigens, in der REWE Rezeptwelt erhältst du viele Ideen für einfache Rezepte, die du auch wunderbar im Bräter zubereiten kannst – etwa diese:

Familien bis vier Personen plus gelegentliche Gäste

Möchtest du mit dem Bräter häufig verschiedenste Gerichte von Rouladen bis hin zu Gemüseaufläufen und Gratins für deine Familie mit bis zu zwei Kindern zaubern, ist Aluguss als Material am besten geeignet. Mit einer Größe zwischen 25 und 35 cm empfiehlt er sich auch gleichzeitig für Bratengerichte bei kleinen bis mittelgroßen Familienfeiern. Ein paar tolle Familienrezepte:

Großfamilien ab fünf Personen und/oder häufig viele Gäste

Fünf- oder Mehrpersonenhaushalte sollten in einen gusseisernen Bräter investieren. Wähle vom Größenverhältnis ein Modell mit mindestens 35 cm. Darin lassen sich dann so ziemlich alle Gerichte, von Hackbraten über Hähnchenkeulen bis hin zu Fisch und Gemüsegerichten in großen Mengen zubereiten. Einige besonders festliche Rezepte:

Bräter nach Kochart aussuchen

Auch die Frage, ob du deinen Bräter häufiger auf dem Herd oder im Ofen einsetzt, ist vor dem Kauf zu beantworten.

Haupteinsatz im Backofen

Bereitest du Menüs hauptsächlich im Backofen zu, solltest du hierauf achten:

  • Soll der Bräter viel für Ofengerichte genutzt werden, ist ein Modell aus Gusseisen die beste Variante. Es weist die beste Hitzeverträglichkeit auf und wurde speziell für diese Einsatzart gefertigt.
  • Glasdeckel eignen sich für den Ofen nur bedingt, da sie in der Hitzebeständigkeit auf eine bestimmte Gradzahl begrenzt sind.
  • Achte in jedem Fall darauf, dass das Produkt explizit für den Einsatz im Ofen geeignet ist.

Bräter für den Herd

Für das Kochen auf dem Herd sind diese Punkte zu bedenken:

  • Aluguss-Bräter sind für den Haupteinsatz auf dem Herd nicht die erste Wahl, Gusseisen ist noch etwas besser.
  • Besitzt du einen Induktionsherd, lies die Produktbeschreibung besonders genau. Denn nicht alle Bräter-Modelle sind für diese moderne Herdart geeignet. Gusseisen funktioniert als Material meist sehr gut, bei Edelstahl kommt es immer auf das jeweilige Produkt und den Hersteller an. Aluguss ist generell eher ungeeignet.

Welche Rolle spielt die Beschichtung bei Brätern?

Die Beschichtung entscheidet nicht zuletzt über die Pflegeleichtigkeit des Produktes.

  • Emaillierte Modelle, sprich Bräter mit einer Antihaftbeschichtung am Boden, lassen das Essen deutlich weniger leicht anbrennen.
  • Insbesondere bei gusseisernen Brätern ist eine Beschichtung bisher noch nicht Standard und mitunter teurer. Auf lange Sicht gesehen lohnt sich diese Investition jedoch.
  • Ob du deinen beschichteten Bräter in die Spülmaschine geben kannst, kommt auf das Modell an. Beachte immer die Pflegehinweise des jeweiligen Herstellers.
  • Die meisten Beschichtungen bestehen aus Teflon, gefolgt von Keramik.
  • Qualitativ hochwertige Bräter haben eine robuste Beschichtung, die bei unsachgemäßer Behandlung, etwa beim Kratzen mit scharfen Gegenständen, jedoch abplatzen kann.
  • Bräter mit kaputter Beschichtung solltest du ersetzen, denn je nach Zusammensetzung können die Partikel sogar krebserregend sein.

Welche besonderen Eigenschaften sind praktisch?

Viele Bräter zeichnen sich durch spezielle Features aus. Besonders auf die folgenden solltest du achten.

Multikompatibilität mit allen Herdvarianten

Eine optimale Eigenschaft für einen Bräter ist die Eignung für verschiedene Herdvarianten. Damit bist du für alle Fälle gewappnet – auch wenn du dir eine neue Küche anschaffst oder in eine andere Wohnung mit eingebauter Küche umziehst.

Möglichkeit zum Abdecken und Abschütten

Als vorteilhaft erweist sich ein zweiteiliges Set, das einen Deckel beinhaltet. Ein Glasdeckel ist für den Herd prima, so kannst du auch leicht erkennen, wie weit der Garprozess vorangeschritten ist, ohne den Deckel zu häufig anheben zu müssen. Einige Varianten verfügen zudem über integrierte Saftrinnen im Deckel und eine Abschüttfunktion für den Sud.

Spülmaschinenfestigkeit

Äußerst zeitsparend ist ein spülmaschinenresistenter Bräter. So hast du nach dem Kochen frei und kannst dich ganz auf deine Gäste konzentrieren.

Gutes Bodenmaterial

Ein Aufsatz zum Abstellen oder, noch besser, ein Thermoboden verhindert nicht nur, dass du sensible Küchenplatten oder deinen Tisch durch die starke Hitze beschädigst, sondern vermindert auch die Verletzungsgefahr, da ein guter Stand gewährleistet wird.

Dampfgareinsatz

Mit diesem speziellen Einsatz lässt sich beispielsweise Fisch oder Gemüse noch schonender garen.

Was kostet ein Bräter?

Die Kosten variieren nach Hersteller, Material, Größe und Form. Kleine Modelle aus Aluminium oder Edelstahl sind günstig. Du bekommst sie bereits für 20 bis 30 Euro. Für qualitativ hochwertige, gusseiserne Bräter musst du tiefer in die Tasche greifen. Diese kosten je nach Größe bis etwa 350 Euro. Im Durchschnitt findest du für etwa 100 Euro einen guten und langlebigen Bräter.

Kann ich statt eines Bräters einen Topf nehmen?

Rein theoretisch ja. Allerdings musst du auf einige wichtige Punkte achten:

  • Dein Kochtopf muss komplett aus Metall und entsprechend hitzebeständig sein.
  • Achte auf die Herstellerangaben, ob dein Topf explizit auch für den Ofen geeignet ist.
  • Auf gar keinen Fall dürfen Töpfe mit Plastikgriffen in die Backröhre.
  • Die Hitzeverteilung und damit das Ergebnis ist in einem Kochtopf jedoch weitaus weniger befriedigend als in einem Bräter.
  • Möchtest du ein ähnlich aromatisches Ergebnis wie im Bräter mit einem Topf erzielen, gibt es auch hier gusseiserne Modelle im Angebot. Für einen Braten sind diese jedoch meist zu klein.

FAQ – Bräter: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Was ist der Unterschied zwischen Bräter und Schmortopf?

Grundsätzlich handelt es sich um dasselbe. Geht es um die tiefergreifende Funktionalität, wird der Begriff Schmortopf häufiger für Modelle verwendet, die primär auf dem Herd und für sehr langsames Schmoren eingesetzt werden.

Bräter für Induktionsherd: Gibt es so etwas?

Ja. Mittlerweile bieten viele Hersteller Bräter aus diversen Materialien für die Nutzung auf Induktionsherden an. Achte in jedem Fall auf die Produktbeschreibung.

In welchen Formen erhalte ich Bräter?

Das Gros der Modelle ist oval oder rund. Es gibt aber auch rechteckige Varianten.

Wie reinige ich meinen Bräter?

Viele aktuelle Modelle können ohne Sorge in die Spülmaschine gestellt werden. Einige müssen von Hand gereinigt werden. Auf eine sanfte Reinigung ist dabei zu achten. Auf keinen Fall solltest du Brätern mit Stahlwolle zu Leibe rücken, insbesondere dann nicht, wenn sie eine Antihaftbeschichtung haben.

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