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Immer etwas Leckeres auf Vorrat

Selbstgemacht schmeckt doch am besten! Sie haben schon oft Marmeladen oder Gemüse eingemacht? Dann probieren Sie es doch mal mit Suppen und Soßen. Lesen Sie hier, worauf Sie achten müssen, wenn Sie Ihre selbstgemachten Suppen und Soßen konservieren. Also, ran an die Töpfe!

Kochen Sie Ihre eigenen DIY Fertigprodukte

Fertige Suppen und Soßen aller Art bekommen Sie in jedem Supermarkt. Das ist zwar praktisch, wenn es schnell gehen muss, aber auf Dauer auch recht teuer. Wussten Sie, dass Sie Ihre Lieblingssuppen und Soßen auch ganz einfach selbst einkochen können? Wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten, geht es ganz leicht. Dann haben Sie immer etwas Leckeres auf Vorrat, das Ihnen schmeckt. Aber das ist nicht der einzige Vorteil: Sie müssen Ihre Suppen und Soßen nicht erst auftauen und verbrauchen auf Dauer weniger Energie. Besonders für Allergiker bieten selbst eingekochte Suppen und Soßen viele Vorteile, denn sie wissen genau, was drin ist und können ihre eigenen Fertiggerichte mit in den Urlaub nehmen.

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Wie funktioniert das Einkochen?

Einkochen, einwecken oder einrexen bezeichnet einen Vorgang, bei dem das Einkochgut durch langes Erhitzen konserviert wird. Das Einkochen funktioniert auch heute noch wie zu Omas Zeiten: Man füllt Suppen oder andere Gerichte in Einmachgläser, verschließt sie gut und erhitzt sie in einem Einkochtopf. Durch das Erhitzen entsteht zunächst Überdruck im Weckglas, wobei die heiße Luft entweicht. Beim Abkühlen entsteht dann langsam ein Vakuum und der Deckel wird automatisch angesaugt. Und so geht's in der Praxis: Füllen Sie die Gläser bis zur Unterkante des Randes mit fertig gekochten Suppen oder Soßen und verschließen Sie die Gläser anschließend mit Gummi, Deckel und Metallklammern. Anschließend füllen Sie einen großen Einkochtopf mit Wasser, sodass die obersten Gläser zur Hälfte im Wasser stehen. Dann kochen Sie die Suppen für 90 Minuten bei 100°C ein. Nach dem Einkochen heben Sie die Gläser aus dem Wasser und lassen sie abkühlen. Erst danach entfernen Sie die Metallklammern und testen, ob alle Deckel fest sind. Wollen Sie später das Glas wieder öffnen, müssen Sie an der Lasche ziehen. Dabei muss es unbedingt zischen, da durch das Ziehen am Gummiring Luft ins Glas eindringt. Zischt es nicht und lässt sich der Gummi zu leicht lösen, hat das Einkochen nicht funktioniert und Sie sollten den Inhalt nicht mehr genießen. Oftmals können kleine Beschädigungen am Glasrand oder am Gummi dazu führen, dass das Glas nicht dicht ist. 

Einkochen im Backofen

Füllen Sie die Fettpfanne mit heißem Wasser, hängen Sie sie auf die unterste Schiene Ihres Ofens und stellen Sie die Einmachgläser hinein. Den Ofen heizen Sie auf 175°C vor. Sobald Bläschen in den Gläsern aufsteigen, schalten Sie die Temperatur auf 150°C zurück. Ab jetzt kochen Sie sie für 90 Minuten ein.

Was muss ich beim Einkochen beachten?

Alle Gläser, Deckel und Gummis müssen unversehrt und keimfrei sein. Nur so stellen Sie sicher, dass Ihr Einkochgut nicht verdirbt. Zum Einkochen können Sie klassische Weckgläser, Bügelgläser oder Gläser mit Twist-Off-Deckel verwenden. Wollen Sie heiße Suppen und Soßen in die Gläser füllen, empfiehlt es sich, entweder die Gläser kurz vor dem Befüllen mit kochendem Wasser auszuspülen oder sie auf ein warmes, feuchtes Tuch zu stellen, damit sie durch die Hitze nicht springen. Mit einem Einfülltrichter können Sie Ihr Einkochgut besonders einfach und sauber in die Gläser füllen. Sie müssen den Rand mit dem Gummi nämlich unbedingt sauberhalten, da er sonst ein Einfalltor für Bakterien ist. 

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Suppen einkochen

Die meisten Suppen eignen sich hervorragend zum Einkochen. Ganz egal, ob mit Fleisch oder nur Gemüse, solange Sie Ihre Suppen nicht andicken, können Sie nahezu jede Suppe einkochen. Im Gegensatz zu Gemüse, das erst im Glas eingekocht wird, müssen Sie Suppen ganz normal vorkochen. Erst dann füllen Sie diese in die Einmachgläser und kochen sie ein. Probieren Sie es doch mal aus. Besonders gut und einfach gelingen Gulaschsuppen oder Eintöpfe. Aber aufgepasst: Suppen mit eiweißhaltigen Zutaten, wie z.B. Fleisch, Linsen oder Bohnen, sollten Sie am übernächsten Tag erneut einkochen. Einige eiweißhaltige Lebensmittel tragen hitzeresistente Sporen in sich, die beim ersten Einkochvorgang nicht abgetötet werden. Nach etwa 24 Stunden keimen sie und können dann durch erneutes Einkochen abgetötet werden. Das macht zwar mehr Arbeit, ist aber sinnvoll, damit sie keine sauren und verdorbenen Eintöpfe bekommen. Sollte sich mal ein Glas von alleine öffnen (oder sich ein Twist-Off-Deckel stark nach oben wölben), ist das ein klares Anzeichen für ein verdorbenes Produkt.

Aufgepasst!

Kochen Sie Suppen und Soßen unbedingt OHNE Mehl, Speisestärke oder Sahne ein. Lassen Sie diese Zutaten aus dem Rezept einfach weg und fügen Sie sie erst hinzu, wenn Sie die Gerichte zum Essen aufwärmen. Dann können Sie sie andicken und mit Sahne verfeinern.

Suppen-Rezepte zum Einkochen

Soßen einkochen

Ob Bratensoße oder fruchtige Grillsoße für den Sommer, Soßen eignen sich ideal zum Einkochen. Aber auch hier gilt: ohne Bindemittel! Haben Sie mal zu viel Bratensaft oder Bratensoße gekocht, dann kochen Sie ihn einfach direkt ein. Aber auch leckere Tomatensoßen für Pasta können Sie wunderbar auf Vorrat kochen. Kochen Sie einfach eine dreifache Menge Bolognese Soße oder Tomatensoße mit Gemüse und machen Sie sie ein. So haben Sie immer ein schnelles Mittagessen auf Vorrat. Selbstgemachte Soßen sind auch tolle DIY Geschenke. Gestalten Sie einfach noch ein paar hübsche Etiketten und schon haben Sie ein leckeres hausgemachtes Geschenk.

Soßen-Rezepte zum Einkochen

Wie lange ist Eingekochtes haltbar?

Eingekochte Lebensmittel sind bei richtiger Lagerung mindestens ein Jahr haltbar. Zucker- und säurehaltige Lebensmittel halten meist sogar deutlich länger. Sie können Eingekochtes sowohl im kühlen Keller als auch bei Zimmertemperatur lagern. Direkte Sonneneinstrahlung und Frost müssen Sie aber unbedingt vermeiden. Um Platz zu sparen, können Sie Einmachgläser problemlos stapeln.

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