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Thymian – Infos, Wissenswertes & Rezepte

REWE Bio Thymian gerebelt

Besonders in der mediterranen Küche ist Thymian als Gewürz unverzichtbar. Das Kraut passt zu herzhaften und süßen Speisen sowie Getränken und ist auch als Heilpflanze beliebt.  

Woher kommt Thymian?

Thymian (Thymus vulgaris), auch Gartenthymian oder Römischer Quendel genannt, kommt ursprünglich hauptsächlich aus dem Mittelmeerraum. Er wurde schon von den Ägyptern und Römern als Heil- und Gewürzpflanze eingesetzt.

Wo wächst Thymian?

Heute wächst Thymian vor allem rund um das Mittelmeer, aber auch in Teilen Afrikas und Asiens.  

Die Thymian Pflanze gehört zu der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae) und wächst auch in Deutschland sehr gut. Viele Thymian-Sorten sind mehrjährig und winterhart, jedoch nicht alle.  

Thymiane mögen helle, trockene Standorte mit leicht sandigen Böden und wachsen daher sehr gut auf Mauern, aber auch in Blumentöpfen auf dem Balkon.  

Wie viele Sorten Thymian gibt es?

Es gibt um die 200 verschiedenen Thymian-Arten. Die Pflanze hat graugrüne Blätter und zart rosafarbene Blüten. Die bekannteste Sorte ist der Echte Thymian. Dieser wird nur zwischen 10 und 40 cm hoch.  

Was ist der Unterschied zwischen Thymian und Zitronen-Thymian?

Auch wenn sich Thymian und Zitronen-Thymian auf den ersten Blick kaum unterscheiden, haben die beiden Sorten doch einen entscheidenden Unterschied: Der Zitronen-Thymian fällt durch seinen frischen und intensiven Duft nach Zitrone auf. Manche Pflanzen haben sogar gelbe Blätter. Im Geschmack sind sie sich allerdings relativ ähnlich.  

Wann kann man Thymian ernten?

Die Zweige können frisch verwendet oder getrocknet werden. Die Zweige am besten um die Mittagszeit abschneiden, wenn der Morgentau getrocknet ist. Entweder frisch verwenden oder aber trocknen. Dafür die Zweige zu kleinen Bündeln binden. Diese kopfüber aufhängen und trocknen lassen. Alternativ können die einzelnen Zweige auch mit etwas Abstand auf einer Platte ausgebreitet werden. 

Wie schmeckt Thymian?

Der Geschmack ist sehr intensiv, etwas herb und würzig. Thymian kann mitgekocht werden und harmoniert gut mit Rosmarin, Salbei, Oregano, Lorbeerblättern und Bohnenkraut.  

Wofür kann man Thymian verwenden?

Thymian ist sehr vielseitig in der Küche einsetzbar. Das würzige Kraut passt zu herzhaften und süßen Speisen und verfeinert:  

  • Fleisch
  • Fisch
  • Gemüse, wie Tomaten, Zucchini, Paprika und Auberginen
  • Kartoffeln
  • Marinaden und Soßen
  • Obst (z.B. gegrillte Birnenhälften)
  • Kuchen und Gebäck

Gut zu wissen: Thymian sorgt auch in Cocktails und alkoholfreien Drinks für ein tolles Aroma. Hier gehts zum Rezept für einen fruchtig, feinen Thymian-Sekt.

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Wie lagert man Thymian?

Wie alle Kräuter sollte Thymian trocken, kühl und dunkel gelagert werden, dann hält er sich einige Monate.

Kann man Thymian einfrieren?

Thymian kann auch eingefroren werden. So bleibt ein Großteil der Farbe und des Aromas erhalten.  

Dazu einfach die Blätter gleich nach der Ernte waschen und trocknen, in Gefrierbeutel aufbewahren und tiefkühlen.  

Eine Alternative ist es, den Thymian fein zu hacken und in Eiswürfelformen zu geben. Einfach mit Wasser auffüllen und einfrieren. Dann kann man den Thymian portionsweise entnehmen.  

Wofür kann man Thymian noch verwenden?

Schon die Griechen und Römer schätzten Thymian als Heilpflanze. Das Wort thymos kommt sogar aus dem Griechischen und heißt so viel wie Mut/Kraft.

Bei Atemwegserkrankungen, Erkältungen und Husten soll Thymian als traditionelles Heilmittel die Atemwege beruhigen und Husten lindern. Viele greifen auf einen Thymian-Tee zurück oder inhalieren. Die ätherischen Öle des Krautes sollen entzündungshemmend und schleimlösend wirken.  

Die besten Rezepte mit Thymian

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