• rewe.de
  • Jobs bei REWE

Sautieren: so geht's

Sautieren ist eine Küchentechnik, die zum Braten von Fleisch, Fisch oder Gemüse genutzt wird. Erfahre hier, wie genau sie funktioniert und was du beim Kochen beachten solltest.

Was bedeutet Sautieren?

Der Begriff Sautieren stammt aus dem Französischen und lässt sich mit Hüpfen oder Springen übersetzen. Bei dieser Kochtechnik werden Lebensmittel wie Gemüse oder Fleisch klein geschnitten und unter Schwenken in einer Pfanne bei hohen Temperaturen von allen Seiten kurz angebraten. Dabei hüpfen sie durch die Pfanne. Sautieren sorgt für knackiges Gemüse und saftiges Fleisch - ganz ohne Anbrennen.

Was kann man alles sautieren?

Gemüse wie Pilze, Zucchini oder Möhren eignen sich neben Geschnetzeltem besonders gut zum Sautieren. Wer mag, kann auch hartfleischige Fischsorten so zubereiten, z. B. Lachs oder Kabeljau. Für diese Garmethode nicht geeignet ist Hackfleisch, da dieses immer komplett durchgebraten werden muss, um Bakterien wirksam abzutöten.

Wichtig: Gerade bei Fleisch und Fisch sollte auf absolute Frische geachtet werden.

Wie sautiert man richtig?

Sautieren geht ganz einfach:

  • Lebensmittel in kleine Streifen oder Stücke schneiden.
  • Fett erhitzen.
  • Gargut in die Pfanne geben und unter gleichmäßigem Schwenken von allen Seiten anbraten. Durch eine kurze, ruckartige Bewegung der Pfanne zum Körper hin, werden Lebensmittel gewendet.
  • Nur so viel in die Pfanne geben, dass der Boden bedeckt ist - Gemüse, Fleisch und Co. sollten in kleinen Portionen sautiert werden, damit es schneller geht und sie gleichmäßig gegart werden.
  • Erst am Schluss mit Salz, Pfeffer und Co. würzen.

Sautieren: Anleitung im Video

Welches Öl eignet sich zum Sautieren?

Beim Sautieren werden hohe Temperaturen in der Pfanne erzeugt. Von daher eignen sich nur Fette und Öle mit einem möglichst hohen Rauchpunkt. Butter eignet sich beispielsweise nicht zum Kurzbraten. Butterschmalz kann verwendet werden, wenn die Temperatur nicht ganz so hoch ist. Ideal sind High oleic Sonnenblumen- oder Rapsöle.

Welche Pfannen eignen sich zum Sautieren?

Damit Gemüse und Co. bei dieser besonderen Form des Kurzbratens nicht aus der Pfanne hüpfen, sollte auf Gargut mit einem hohen Rand geachtet werden. Ideal sind gusseiserne Pfannen mit einem dicken Boden. Hier wird das zerkleinerte Gargut am gleichmäßigsten gebraten. Wer hat, kann auch einen Wok verwenden, auch dieser eignet sich mit seinen hohen Wänden gut für diese Küchentechnik.

Passende Rezepte zum Nachmachen:

Bami Goreng
  • Laktosefrei
30min
Einfach
Garnelen-Gemüse-Pfanne
  • Laktosefrei
  • Glutenfrei
40min
Einfach