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Nappieren: so geht's

Nappieren

Soßenfans ist die Küchentechnik Nappieren sicher ein Begriff, denn sie beschreibt nichts anderes als das Bedecken von Fleisch, Fisch oder Gemüse mit einer Soße. Erfahre hier, welche Soßen sich besonders gut zum Nappieren eignen und worauf man achten sollte.

Was bedeutet nappieren?

Wie so viele Küchentechniken stammt auch das Nappieren aus dem Französischen. "Napper" bedeutet überziehen, überdecken. Gerichte wie Vitello tonnato, aber auch einfach ein Stück Fisch oder eine Portion Blumenkohl werden beim Nappieren mit Soße bedeckt.

Mit einer Soße nappierte Gerichte sehen nicht nur appetitlich aus, man kann so auch das ein oder andere Missgeschick verbergen, z. B. ein zerbrochenes Fischfilet. Außerdem sorgt die Soße dafür, dass Fleisch und Fisch schön saftig bleiben und nicht austrocknen.

Was ist der Unterschied zwischen nappieren und saucieren?

Im Zusammenhang mit Soßen fällt oft ein weiterer Begriff: das Saucieren. Dabei handelt es sich jedoch um das genaue Gegenteil vom Nappieren. Während beim Nappieren die Speisen mit der Soße bedeckt werden, wird die Soße beim Saucieren unter dem Gericht aufgetragen. Fleisch, Fisch oder Gemüse sind auf einem Soßenspiegel platziert.

Welche Soßen eignen sich besonders gut zum Nappieren?

Grundsätzlich eignen sich alle Soßen zum Nappieren. Ideal sind jedoch schön sämige Soßen, die auf der Speise haften und nicht sofort herunterlaufen. Beliebt sind zum Beispiel Sauce Hollandaise zum Nappieren von Spargel, eine Béchamelsauce für Blumenkohl oder eine Sauce Bérnaise zum Filet. Wer mag, nappiert seinen Braten auch einfach mit einer klassischen Bratensoße.

Gut zu wissen: Auch Desserts können nappiert werden. Zu Pudding oder Grütze passt beispielsweise Vanillesoße. Ein Beerenspiegel schmeckt gut zu fruchtigen Süßspeisen.

Die besten Tipps rund ums Nappieren

An sich kann man beim Nappieren wenig falsch machen. Es gibt jedoch ein paar Tipps, die man beachten sollte:

  • Die Soße sollte schön dick und sämig sein.
  • Nappiert wird die Speise, nicht der Teller. Die Soße sollte möglichst nicht herunterlaufen.
  • Die Soßen dürfen aromatisch sein, sie sollten den Geschmack der Speise jedoch nicht überdecken. Im besten Fall ergänzen sie sich.
  • Da die Soße auch für Aroma sorgt, sollten die Gerichte nicht zu stark gesalzen werden.

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