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Kokosmehl

Neue Mehle : 6 Alternativen zu Weißmehl

Das herkömmliche Weizenmehl gerät seit einiger Zeit immer wieder in Verruf. Ungesund soll es sein, dick und krank machen. Alternativ tummeln sich mehr und mehr neue Mehlsorten in unseren Supermarktregalen, die beispielsweise aus Kichererbsen, Kokosnüssen oder Sonnenblumenkernen gewonnen werden. Was diese können, erfahren Sie hier. Ob das Weizenmehl tatsächlich so ungesund ist, ist eine andere Geschichte ...

Sojamehl

Sojabohnen

So entsteht's: Sojamehl wird aus schonend erhitzten, geschroteten und anschließend fein vermahlenen Sojabohnen hergestellt.

So schmeckt's: leicht nussig, mild

Benefits: Sojamehl ist glutenfrei, kohlenhydratarm, ballaststoff- und proteinreich.

Verwendung: Sojamehl wird gerne als Ei-Ersatz in der veganen Küche genutzt. Außerdem lässt sich Getreidemehl in Backrezepten zu 20-30 % durch Sojamehl ersetzen.

Kichererbsenmehl

Kichererbsen

So entsteht's: Kichererbsenmehl wird aus vermahlenen, geschälten Kichererbsensamen gewonnen. Mit einer leistungsstarken Mahl- oder Getreidemühle kann man es auch leicht zuhause selbermachen.

So schmeckt's: nussig-mild

Benefits: Kichererbsenmehl ist glutenfrei und enthält viel Eiweiß, Eisen, Zink und Magnesium.

Verwendung: Kichererbsenmehl wird besonders gerne für die Herstellung von Falafel, Aufstrichen, Dips und Pürees verwendet. Man kann es auch als Getreidemehlersatz in Bratlingen und Frikadellen benutzen oder ein veganes Omelett daraus zubereiten.

Mandelmehl

Mandeln

So entsteht's: Blanchierte Mandeln werden durch die mechanische Pressung teilentölt. Der dabei entstehende Mandelkuchen wird unter Ausschluss von Sauerstoff fein zu Mandelmehl vermahlen.

So schmeckt's: nussig-mild, manchmal leicht nach Marzipan

Benefits: Mandelmehl ist glutenfrei und kohlenhydratarm. Es enthält viele Proteine und ist außerdem reich an Vitamin B2, B3, Vitamin E, Calcium und Magnesium.

Verwendung: Mandelmehl eignet sich als Zutat für Smoothies, zum Abbinden von Suppen und Soßen und lässt sich zu Teilen (ca. 15 %) auch als Getreidemehlersatz beim Backen verwenden.

Kokosmehl

Kokosmehl

So entsteht's: Das Fleisch der Kokosnuss wird getrocknet, durch Pressung teilentölt und fein vermahlen.

So schmeckt's: exotisch und leicht süßlich

Benefits: Kokosmehl ist glutenfrei. Es enthält viele Ballaststoffe, Proteine und Kalium. Der Kohlenhydratgehalt ist etwas höher als der von Sonnenblumen- und Hanfmehl (20 g/100 g)

Verwendung: Aufgrund seines leicht süßlichen Geschmacks ist Kokosmehl am besten für Desserts, zum Andicken süßer Soßen oder für Shakes und Smoothies geeignet. Wer z. B. in seinem Brot Kokosmehl verwenden möchte, kann bis zu 25 % des Getreidemehls durch dieses ersetzen.

Sonnenblumenmehl

Sonnenblumenkerne

So entsteht's: Die Sonnenblumenkerne werden durch die Pressung teilentölt und anschließend zu feinem Mehl vermahlen.

So schmeckt's: nussig-mild

Benefits: Sonnenblumenmehl ist glutenfrei und enthält nur wenige Kohlenhydrate. Es ist reich an Ballaststoffen und Proteinen und enthält Selen und Zink.

Verwendung: Sonnenblumenmehl lässt sich in Smoothies, Shakes, Porrdige und vegetarischen Aufstrichen verarbeiten. Wer damit backen möchte, kann bis zu 25 % des Getreidemehls dadurch ersetzen.

Hanfmehl

Hanfsamen

So entsteht's: Hanfmehl besteht aus Hanfsamen, die gepresst, dabei teilentölt und anschließend fein gemahlen werden.

So schmeckt's: nussig-aromatisch

Benefits: Hanfmehl ist glutenfrei und enthält deutlich weniger Kohlenhydrate als herkömmliches Weizenmehl. Es ist außerdem reich an Proteinen und Ballaststoffen und enthält Eisen und Magnesium.

Verwendung: Smoothies, Shakes und Porridge erhalten durch etwas Hanfmehl eine Extraportion Nährstoffe. Zum Backen von Mehlspeisen ist Hanfmehl nur bedingt geeignet. Sie sollten nicht mehr als 10 % des im Rezept angegebenen Getreidemehls durch Hanfmehl ersetzen.