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Glühwein

Glühwein selber machen – so geht's

Er wärmt Körper und Seele und schmeckt nicht nur nach winterlichen Gewürzen und süßer Vorweihnachtszeit, sondern in der dunklen, kalten Jahreszeit auch nach Geselligkeit: Wir lieben Glühwein! Und ganz klar, am besten schmeckt er, wenn wir den Glühwein selber machen. Wir verraten leckere Rezepte und die besten Tipps für die Zubereitung.

Welcher Wein eignet sich für die Zubereitung von Glühwein?

Egal ob rot oder weiß: Wenn Sie Glühwein selber machen, sollten Sie Wert auf einen qualitativ guten Wein legen. Der schmeckt einfach am besten und das Risiko, dass Sie am nächsten Tag mit Kopfschmerzen aufwachen, sinkt. Der klassische Glühwein wird mit einem trockenen oder halbtrockenen Rotwein zubereitet. Greifen Sie ruhig zu einem kräftigen Wein. Falls Sie einen Schuss Rum zufügen wollen, sollte der Alkoholgehalt bei maximal 12,5 Prozent liegen. Kleiner Tipp: Der Wein sollte nicht im Eichenfass gelagert sein, das verändert das Aroma des Glühweins.

Diese Sorten eignen sich für die Herstellung von rotem Glühwein:

  • Dornfelder
  • Spätburgunder
  • Pinot Noir
  • Merlot

In den letzten Jahren ist weißer Glühwein immer beliebter geworden. Auch hier sollten Sie einen trockenen oder halbtrockenen Wein bevorzugen. Geeignete Weißweine sind:

  • Müller-Thurgau
  • Silvaner
  • Riesling
  • Chardonnay
  • Pinot Grigio

Diese Gewürze schmecken im Glühwein

Ohne Gewürze wäre Glühwein nur ein erwärmter Rot- bzw. Weißwein. Im Handel gibt es fertige Gewürzmischungen für Glühwein, die man gut nehmen kann, wenn es schnell gehen soll. Besser schmeckt es jedoch, wenn man sich seine individuelle Mischung zusammenstellt. Ganz klassisch werden Gewürznelken, Sternanis, Kardamom und Zimt verwendet. Wer mag, probiert jedoch auch mal Pfefferbeeren, ein wenig Ingwer oder Fenchelsamen aus. Kleiner Tipp: Damit Sie die Gewürze leichter entfernen können, sollten Sie sie in ein Tee-Ei füllen oder in einen Teebeutel.

Neben Gewürzen geben Zitronen- und Orangenscheiben dem Glühwein eine besondere Note.

Wie viel Zucker gehört ins Rezept?

Zucker gehört zum Glühwein wie die Gewürze. Doch Vorsicht, Zucker tritt bei warmen Getränken stark in den Vordergrund. Süßen Sie erstmal sparsam und fügen Sie lieber hinterher noch etwas Zucker hinzu. Neben dem klassischen Haushaltszucker eignen sich brauner Zucker, Honig aber auch Agavendicksaft zum Süßen.

Glühwein selber machen: Tipps für die Zubereitung

Glühwein

An sich ist die Zubereitung von Glühwein ganz einfach. Es gibt jedoch eine Sache, die unbedingt beachtet werden sollte: Den Wein auf keinen Fall kochen lassen. Die ideale Temperatur liegt bei knapp 80 °C, danach verdampft der Alkohol. Füllen Sie den Wein daher in einen ausreichend großen Topf und erwärmen Sie ihn langsam. Damit der Glühwein schön würzig schmeckt, sollten die Gewürze mindestens 1 Stunde im Wein ziehen – ist Ihnen das zu viel, können Sie sie auch schon früher herausnehmen. Um den Glühwein über längere Zeit warm zu halten, sollten Sie ihn mit geschlossenem Deckel auf niedrige Stufe stellen.

Tipp: Verwenden Sie für die Zubereitung von Glühwein nur Edelstahltöpfe. Bei Kupfer- oder Alutöpfen kommt es zu Reaktionen mit dem Wein und es lösen sich Stoffe aus, die den Geschmack verändern und auch gesundheitsschädlich sein können.

Mmh, das schmeckt: Rezept für weißen Glühwein

Welcher Alkohol eignet sich für Glühwein mit Schuss?

Glühwein an sich enthält schon reichlich Alkohol, der durch die Wärme und den Zucker schneller wirkt. Wer mag, kann sein Getränk jedoch noch mit einem Schuss Hochprozentigem verfeinern. Klassisch wird brauner Rum verwendet, Wodka, Amaretto oder Korn passen ebenfalls sehr gut.

Die besten Glühwein-Variationen

Neben alkoholfreiem Punsch aus Holunderbeeren, der sich toll für Kinder eignet, gibt es noch andere Varianten: Veredeln Sie Ihren Glühwein zum Beispiel mit Kakaoschalen, Ingwer, Pfeffer, Honig, Apfelsaft oder Früchtetee. Oder machen Sie mit Nüssen, Rosinen, Orangenstückchen oder Cranberrys einen Leckerbissen daraus. Auch lecker: Glögg, die schwedische Glühwein-Variante. Glögg schmeckt noch ein wenig süßer und wird mit Rosinen und Mandelstiften verfeinert, die man aus dem Heißgetränk löffeln kann.