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Denken Sie über eine Umstellung auf eine vegetarische Lebensweise nach oder sind Sie bereits Vegetarier? Dann zählen Sie entweder zu den 2.000 Menschen täglich – allein in Deutschland – die sich für ein Leben ohne Fleisch entscheiden, oder gehören schon zu dem wachsenden Anteil der deutschen Vegetarier. Aktuell ernähren sich etwa 8 Millionen in der Bundesrepublik fleischlos. Deutlich zu erkennen ist der Trend auch global: Geschätzt eine Milliarde Menschen leben heute vegan oder vegetarisch. Gründe genug, dem Veggie-Boom mit Zahlen und Fakten auf die grüne Wurzel zu fühlen.

Grün wächst und gedeiht: Mehr als zehnmal so viele Vegetarier wie noch vor 20 Jahren

Schauen wir zurück ins Jahr 1983: Laut Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung gaben damals nur rund 0,6 Prozent der deutschen Bevölkerung an, vegetarisch zu leben. Heute hat sich die Anzahl der Vegetarier aus unterschiedlichen, aber hauptsächlich ethischen, Beweggründen verzehnfacht und macht damit knapp zehn Prozent unserer Bevölkerung aus.

 

Was sind die häufigsten Gründe sich vegetarisch zu ernähren und zu leben?

• Tierschutz
• Klima- und Umweltschutz
• Welthunger-Problematik
• Lebensmittelallergien
• Gesundheitliche Probleme

Das Angebot für Veggies wächst:

Gemüse mit vegetarischen Dips

Ein Blick in die Supermarktregale bestätigt den Veggie-Trend: Gab es noch vor wenigen Jahren eine kleine Auswahl an fleischlosen Alternativen in ausgesuchten Bio-Supermärkten, sind die Kühltheken und Regale aller Supermärkte heute mit einem vielseitigen vegetarischen und veganen Angebot gefüllt. Beinahe jedes Produkt ist in einer pflanzlichen Variante erhältlich – sei es das klassische Schnitzel, der Burger-Patty oder die berühmte Currywurst. Seit dem Jahr 2008 wächst der Umsatz aus vegetarischen und veganen Produkten um jährlich rund 30 Prozent.

Das Marktforschungsinstitut Nielsen gibt an, dass der Lebensmitteleinzelhandel im Jahr 2015 mit Wurst- und Fleischalternativen einen Umsatz von rund 152,5 Millionen erwirtschaftete. Das ist eine Verdopplung im Gegensatz zum Vorjahr und der Beweis dafür, dass immer mehr vegetarische und vegane Produkte auf dem Grillrost landen.

Nicht vergessen: Am 1. Oktober ist Welt-Vegetariertag.

Der Veggie-Tisch ist bunt gedeckt: Restaurants, Cafés und vegetarische Kochbücher

Längst ist die vegetarische Küche in der Gastronomie angekommen. Mittlerweile gibt es allein in Berlin rund 50 vegan-vegetarische Restaurants und Cafés, die von Fast Food bis hin zur gehobenen Spitzengastronomie reichen – Tendenz steigend. Ambitionierte Hobbyköche finden für den Heimgebrauch eine zunehmende Anzahl an Kochbüchern und zahlreiche kreative Rezeptideen für vegetarische Mahlzeiten.

Auf Grün steht auch das Speiseangebot der Betriebskantinen: Das Catering-Unternehmen Compass Group fand bei einer Auswertung von rund 70 Millionen servierten Essen im Jahr heraus, dass jedes dritte in Deutschland herausgegebene Gericht vegetarisch ist.

Ein erster Schritt: Was ist ein Flexitarier?

Wer nicht gänzlich auf Fleisch verzichten möchte, aber einen Beitrag zum Tier- und Umweltschutz leisten will, wird Flexitarier. Das sind Menschen, die sich überwiegend vegetarisch ernähren, aber auf Fleisch und Fisch nicht ganz verzichten möchten. In Deutschland bezeichnen sich aktuell 42 Millionen Menschen als sogenannte Teilzeitvegetarier oder Flexitarier.

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