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Lebensmittelvorrat: Must-Haves in deinem Küchenschrank

Einen Grundstock an Lebensmitteln im Vorrat zu haben, ist nicht nur praktisch, sondern wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ausdrücklich empfohlen. Wie du dir einen solchen Vorrat clever zusammenstellst, was auf keinen Fall fehlen sollte und worauf du lieber verzichtest, verraten wir dir hier.

Warum sind Vorräte wichtig?

Die Lebensmittel des alltäglichen Gebrauchs im Haus zu haben, sodass du ohne Probleme ein paar Tage ohne Einkaufen auskommen kannst, macht aus vielen Gründen Sinn. So kann es beispielsweise immer passieren, dass du krank wirst und deine Wohnung erst mal nicht verlassen kannst oder möchtest. Je nach Region, in der du lebst, könnte es aber auch passieren, dass du durch eine Lawine von der Außenwelt abgeschnitten bist, Hochwasser die Straßen unpassierbar macht oder starke Schneefälle die Versorgung von Geschäften unmöglich machen. Egal ob Notfall oder einfach keine Lust zum Einkaufen: Ein gut zusammengestellter Vorrat ist in vielerlei Hinsicht ratsam.

Welche Lebensmittel sind für den Vorrat geeignet?

Grundsätzlich machen natürlich die Lebensmittel am meisten Sinn, die sich über einen längeren Zeitraum lagern lassen. Dazu zählen beispielsweise Mehl, Nudeln, Reis, haltbare Milch und Konserven. Schnell Verderbliches wie Fleisch oder Fisch kann höchstens eingefroren aufbewahrt werden. Darüber hinaus solltest du deinen Vorrat nur mit den Produkten bestücken, die auch im Alltag in deiner Ernährung eine Rolle spielen. Bist du Vegetarier, macht eine Dose Corned Beef beispielsweise wenig Sinn. Betrachte die Lebensmittel für deinen Vorrat nicht einzeln, sondern mache dir immer auch Gedanken, wie du sie kombinieren könntest. Kaufst du eine fertige Tomatensoße, ist es naheliegend, auch Pasta im Haus zu haben.

Checkliste für die besten Lebensmittel zum Bevorraten:

  • Getreide & Getreideprodukte

Nudeln, Reis, Hirse oder Pseudogetreide wie Quinoa sind sehr lagerfähig und vielseitig einsetzbar. Du kannst sie zu Salaten verarbeiten, für Aufläufe oder Bowls nutzen oder einfach mit einer Soße zubereiten.

  • Hülsenfrüchte

Linsen, Kidneybohnen, Kichererbsen und Co. sind ebenfalls ideal zum Lagern. Entweder du kaufst sie in der getrockneten Variante, die du ggf. vor dem Kochen einweichen musst. Schneller geht's mit Hülsenfrüchten aus der Dose, die natürlich auch bei einem Stromausfall von Vorteil sind.

  • Cerealien

Haferflocken, Müsli und Cornflakes sind in Vorratsdosen gut verschlossen und trocken gelagert sehr lange haltbar. Sie bieten ein leckeres, nahrhaftes und sättigendes Frühstück, wenn du mal nicht die Gelegenheit hast beim Bäcker frisches Brot oder Brötchen zu kaufen. 

  • Backzutaten

Mit Mehl, Zucker, Backpulver und Trockenhefe hast du die Basis für die meisten Brot- und Kuchenrezepte im Haus. Darüber hinaus kannst du auch wunderbar improvisieren und ggf. andere Zutaten austauschen.

  • Nüsse & Samen

Als Snack für zwischendurch, als Topping für Suppen und Salate oder als Basis für selbstgemachte Dips oder Aufstriche: Nüsse und Samen sind nicht nur unheimlich vielseitig, sondern auch sehr nährstoffreich und sättigend.

  • Essig & Öle

Mit einem guten Olivenöl als Allrounder und einer Flasche Apfelessig hast du eine gute Basis für Dressings aller Art. Das Olivenöl kannst du natürlich auch zum Braten (bei schwacher Hitze) verwenden. Öle wie Leinöl oder Walnussöl sind nach dem Öffnen deutlich kürzer haltbar und eignen sich daher weniger für den Vorrat.

  • Tomatenprodukte

Egal ob stückige Tomaten aus der Dose, passierte Tomaten aus der Flasche oder dem Tetrapack oder die Tube Tomatenmark: Hieraus lassen sich zahlreiche Soßen und Dips zubereiten. Perfekt für die schnelle, unkomplizierte Küche.

  • Gewürze

Sie sind zwar nicht überlebenswichtig, ohne einen Grundstock an Gewürzen würde jedoch fast jedes Gericht ziemlich fad schmecken. Neben Salz und Pfeffer sind z. B. Paprikapulver, Currypulver, Knoblauchpulver und Gemüsebrühe eine gute Basis, mit denen du Gerichte aller Art verfeinern kannst.

  • Gemüse

Frisches Gemüse kannst du logischerweise nicht ewig lagern. Jedoch sind die wasserärmeren Sorten durchaus einige Tage oder sogar Wochen lagerfähig. Recht robust sind beispielsweise Kartoffeln, Karotten, Weißkohl, Kürbis und Sellerie. Für eine möglichst lange Haltbarkeit solltest du darauf achten, wo welche Sorten am besten aufbewahrt werden. So gehört beispielsweise nicht alles in den Kühlschrank. Empfindlicheres Gemüse wie Brokkoli oder Spinat kannst du prima tiefgekühlt kaufen und lange Zeit im Gefrierschrank aufbewahren.

  • Obst

Äpfel und Birnen sind recht lange lagerbar und ideal, wenn du nicht ständig einkaufen möchtest. Empfindliche Beeren oder auch Mangos gibt es tiefgekühlt, sodass du damit z. B. Smoothies, selbstgemachte Fruchtjoghurts oder Kompotts zubereiten kannst.

  • Brot & Brötchen

Da Brot und Brötchen nach wenigen Tagen altbacken werden und/oder schimmeln, kannst du auf Knäckebrot oder Reiswaffeln für deinen Vorrat setzen. Aufbackbrötchen sind meist auch über einen längeren Zeitraum haltbar und im Tiefkühlfach kannst du die Haltbarkeit deiner Backwaren ebenso deutlich verlängern.

  • Kühlware

Joghurt, Milch, Quark, Käse und Co. sind meist einige Wochen haltbar. Bei Milch kannst du für den Vorrat zur H-Milch greifen. Schmelzkäse kann ungeöffnet sogar ungekühlt aufbewahrt werden und hält deutlich länger als Frischkäse.

Noch mehr Ideen für Lebensmittel aus dem Vorrat

Gut zu wissen:

Auf der Webseite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe findest du eine genaue Auflistung und eine Checkliste darüber, welche Mengen an Getränken und Lebensmitteln du für 10 Tage im Notfall brauchst.

Weitere Tipps vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe:

  • Pro Person sollten ca. 14 Liter Flüssigkeit je Woche vorrätig sein. Wasser, Fruchtsäfte und länger lagerfähige Getränke sind am besten geeignet.
  • Man sollte nur die Lebensmittel und Getränke vorrätig halten, die man auch normalerweise nutzt.
  • Für den Fall eines Stromausfalls sollten auch Lebensmittel vorhanden sein, die ungekühlt gelagert werden können und die auch kalt gegessen werden können.
  • Neu gekaufte Lebensmittel immer hinten ins Regal stellen, sodass die älteren zuerst verbraucht werden.
  • Bewahre die Lebensmittel kühl, trocken und dunkel auf und achte auf eine luftdichte Verpackung.
  • Decke dich evtl. mit einem Campingkocher o.ä. ein, sodass du auch ohne Strom oder Gas kochen könntest.
  • Auch an Spezialkost für Allergiker und Babys sowie an Tierfutter für Haustiere sollte ggf. gedacht werden.

Gut zu wissen:

Suppen und Soßen kannst du wunderbar in großen Mengen kochen und für den Vorrat einmachen. Hier erfährst du wie es geht.

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