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Safran, das edelste Gewürz der Welt

Leuchtend violett blühen die Safranfelder Mitte Oktober im Hochland des Iran. Wenn früh am Morgen der Arbeitsalltag der Safran-Pflücker beginnt, ist es hier besonders idyllisch. Alles ist ruhig, man hört nur ab und an Vogelgezwitscher.

REWE Feine Welt Rotes Gold

Der Iran zählt zu den größten Safranproduzenten der Welt. Das edle Gewürz wird hier schon seit Jahrtausenden angebaut. Der aus dem Iran stammende Sargol-Safran, den REWE Feine Welt für sein „Rotes Gold“ verwendet, gilt als eine der besten Sorten.

Safran wird in Handarbeit aus den Blütennarben einer speziellen Krokus-Art gewonnen, die nur zwei bis drei Wochen im Jahr blüht. Die süß-aromatischen Stempelfäden werden von Hand aus der Blüte gezupft und danach getrocknet. Gut 170.000 Krokusblüten müssen für 1 Kilogramm Safranfäden geerntet werden. Geübte Pflücker ernten rund 60 bis 80 Gramm Safranfäden am Tag. Da überrascht es nicht, dass Safran nicht nur das edelste, sondern auch das mit Abstand teuerste Gewürz der Welt ist.

Gut zu wissen: Der Safran für REWE Feine Welt „Rotes Gold“ stammt ausschließlich aus dem Kopet Dag Hochplateau im Iran. Hier werden die Pflanzen von Familienbetrieben auf kleinen Feldern angebaut. Das Besondere: Nur die ersten Blüten des Sargol-Safrans werden geerntet. Sie enthalten die höchsten Anteile an Aroma (Safranal) und Crocin, dem gelben Farbstoff. Und diese beiden Inhaltsstoffe tragen maßgeblich zur Qualität des Safrans bei.  

Viel hilft viel: Diese Redewendung gilt nicht für Safran. Pro 4 Personen rechnet man maximal 0,1 bis 0,2 Gramm Safran. Mit seinem bitter-scharfen Aroma passt das Edelgewürz zu herzhaften, aber auch zu süßen Speisen. Klassische Gerichte sind die spanische Paella, italienisches Safran-Risotto oder die französische Bouillabaise. Die roten Fäden schmecken jedoch auch in Desserts und Kuchen – man denke an das Kinderlied „Backe, backe Kuchen“. Crème brûlée oder Panna cotta bekommen durch Safran eine raffinierte Note und werden zu einem edlen Dessert für besondere Gelegenheiten.

Pulver oder Fäden? Das ist eine Frage der Zubereitung. Pulver färbt besonders einheitlich und man hat den Vorteil, dass keine Fäden im Gericht sind. Kuchen und Desserts werden deswegen gern mit Safranpulver zubereitet. Für herzhafte Gerichte dagegen nimmt man eher Safranfäden. Da gemahlener Safran schnell an Aroma verliert, sollte man Safranfäden bevorzugen und diese kühl sowie dunkel lagern. Sie können direkt vor der Verarbeitung im Mörser zu Pulver gestoßen werden.

Tipp: Sie möchten ganze Safranfäden verwenden? Weichen Sie sie vor der Verarbeitung ca. 10 Minuten in warmem Wasser ein. Damit sie nicht an Aroma verlieren, sollten Sie sie erst kurz vor dem Garzeitende zum Gericht geben.

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