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Liebstöckel/Maggikraut – Infos & Wissenswertes

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Liebstöckel (Levisticum officinale), bekannt als Maggikraut, gehört zur Familie der Doldenblütler. Den Namen Maggikraut hat Liebstöckel bekommen, weil sein Geruch sehr an die Maggi-Würze erinnert, obwohl diese keinen Liebstöckel enthält.

Woher kommt Liebstöckel?

Ursprünglich stammt die Pflanze vermutlich aus Vorderasien und kam über das Mittelmeer nach Europa.

Wo wächst Liebstöckel?

Liebstöckel ist eine mehrjährige, winterharte Pflanze, die bis zu zwei Meter hoch werden kann. Wild findet man sie nur in südlicheren, warmen Regionen. Bei uns wächst Maggikraut im Topf oder Kräutergarten. 

Auf den ersten Blick denken viele, dass es Petersilie oder Koriander sei. Doch das Kraut hat einen sehr aromatischen Duft und wenn man die Blätter zwischen den Fingern zerreibt, duften sie nach Sellerie. In Frankreich wird Liebstöckel sogar als falscher Sellerie bezeichnet.

Wann kann man Liebstöckel ernten?

Das Maggikraut kann ab April bis September geerntet werden.

Wie trocknet man Liebstöckel?

Um die Blätter vom Liebstöckel haltbar zu machen, sollte man junge, frische Blätter vor der Blüte ernten. Denn zu diesem Zeitpunkt enthalten sie viele ätherische Öle und schmecken sehr aromatisch.  

Die Blätter einfach zu einem Strauß binden, kopfüber aufhängen und trocknen lassen.

Wie schmeckt Liebstöckel?

Der Geschmack von Maggikraut ist würzig, kräftig, leicht süß, mit einer bitteren Note.  

Gut zu wissen: Liebstöckel schmeckt in Kombination mit Estragon, Knoblauch und Kerbel ausgezeichnet.  

Wie sollte man Maggikraut aufbewahren? 

  • Die frischen Stängel in ein feuchtes Küchentuch einwickeln und im Kühlschrank lagern oder in ein Glas Wasser stellen.
  • Getrockneter, gerebelter Liebstöckel sollte dunkel und luftdicht aufbewahrt werden, so behält er sein Aroma etwa 6 Monate
  • Liebstöckel kann auch eingefroren werden. Dazu die Blätter fein hacken und portionsweise in Gefrierbeutel oder ganz mit Stiel einfrieren.

Wofür kann man Liebstöckel verwenden?

Das Maggikraut ist in der Küche vielseitig einsetzbar und kann frisch oder getrocknet, mit oder ohne Stiel verwendet werden. 

Es passt hervorragend zu: 

  • Eintöpfen
  • Suppen
  • Soßen
  • Dips
  • Fleisch
  • Geflügel
  • Fisch
  • Gemüse
  • Eierspeisen
  • Salat
  • Käse
  • Brot

Gut zu wissen: Liebstöckel hat einen sehr kräftigen, intensiven Geschmack und sollte deshalb sparsam dosiert werden. Außerdem sollte das Maggikraut immer erst am Ende der Garzeit zugeben, da es durch die Hitze sein herrliches Aroma verliert.  

Die besten Rezepte mit Liebstöckel

Welches Gewürz kann man anstatt Maggikraut verwenden?

Wenn kein Maggikraut zur Hand ist, kann man Maggi-Würze oder für Suppen Petersilie verwenden. Auch die Blätter von Sellerie können als Ersatz für Liebstöckel genommen werden.

Ist Liebstöckel gesund?

Als Heilpflanze werden sowohl die Blätter als auch die Samen und Wurzeln des Liebstöckels verwendet. Im 16. Jahrhundert wurde er als Aphrodisiakum eingesetzt. Daher kommt vermutlich auch sein Name, denn er wurde als Stöckel der Liebe bezeichnet. Heute wird Liebstöckel für andere Leiden eingesetzt. Durch seinen hohen Anteil an ätherischen Ölen soll Liebstöckel verdauungsfördernd wirken und bei Magen- und Darmbeschwerden helfen. Auch bei Blasenentzündung und Harnwegsinfekten soll die Pflanze eine positive Wirkung haben. Insbesondere Liebstöckel-Tee ist in der Naturheilkunde beliebt. 
Gut zu wissen: Bei sensiblen Menschen kann Liebstöckel Nebenwirkungen wie Lichtempfindlichkeit oder Nierenreizung haben. Auch Schwangere sollten beim Verzehr von Liebstöckel vorsichtig sein, denn er wirkt durchblutungsfördernd und entkrampfend.  

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