rewe.de
https://www.rewe.de/ernaehrung/zuckerersatz/
Donut

Zuckerersatz - wie gut sind die Alternativen?

Stevia, Xylit, Aspartam... Die Liste an Ersatzstoffen für Zucker ist lang. Und tatsächlich klingt es zunächst ziemlich verführerisch: Statt Zucker einfach eine Alternative der Wahl verwenden und dadurch jede Menge Kalorien sparen, ohne den süßen Geschmack einbüßen zu müssen. Ganz so unproblematisch ist das jedoch nicht ...

Welche positiven Eigenschaften bringen Zuckerersatzstoffe mit?

Süßstoff wird in Becher gegeben

Der wohl größte Vorteil von Zuckerersatz ist der deutlich niedrigere Kaloriengehalt der meisten von ihnen. Ohne großen Verzicht jede Menge Energie einsparen - das klingt tatsächlich verlockend.
Auch die Kariesgefahr, die mit einem hohen Zuckerkonsum einhergeht, kann dadurch reduziert werden. Der Zuckerersatz Xylit trägt sogar zur Zahngesundheit bei.

Der bekannteste Zuckerersatz im Überblick

Stevia – ist der Hype um den Zuckerersatz berechtigt?

Die wichtigsten Infos zu Xylit

Xylit, auch Birkenzucker genannt, hat deutlich weniger Kalorien als Zucker, besitzt aber die gleiche Süßkraft. Mehr über den Zuckeralkohol können Sie hier nachlesen.

Wissenswertes über Erythrit

Praktisch kalorienfrei aber nicht so süß wie Zucker: Welche Vor- und Nachteile der Zuckerersatz Erythrit mit sich bringt, haben wir hier zusammengestellt.

Aspartam – gefährlich oder völlig bedenkenlos?

Warum Zuckerersatzstoffe trotzdem mit Vorsicht zu genießen sind

Die Macht der Gewohnheit

Nicht nur durch den Verzehr von Süßigkeiten und Softdrinks, sondern auch durch den Zuckergehalt in zahlreichen industriell hergestellten Lebensmitteln hat sich unser Geschmackssinn an sehr viel Süße gewöhnt. Ersetzen wir den Zucker einfach nur durch eine Alternative, so trainieren wir ihm das Verlangen nach den süßen Aromen nicht ab.

Ersatzstoffe sind wenig natürlich

Es gibt synthetische, aber auch natürliche Produkte zum Zuckerersatz. Erstere sowieso, aber auch die der zweiten Kategorie durchlaufen lange industrielle Prozesse, bis sie die Darreichungsform bekommen, in der wir als Konsumenten sie letztendlich kaufen oder zu uns nehmen.

Zuckerersatz ist oft nicht praktikabel

Kaffee oder Tee süßen – kein Problem. Wenn es jedoch ans Backen oder generell an Rezepte mit normalem Zucker geht, so ist der Ersatz nicht ganz einfach. Viele der Zuckeraustauschstoffe verfügen über eine andere Süßkraft und auch über eine andere Konsistenz als der herkömmliche Zucker. Diesen 1:1 zu ersetzen, misslingt demnach häufig. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, benötigt es also Experimentierfreude oder ein fertiges Rezept mit dem jeweiligen Zuckersatz.

Zuckerersatz kann teuer sein

1 Kilo Zucker bekommen Sie im Supermarkt für deutlich weniger als 1 Euro. Zuckerersatzstoffe hingegen sind sehr viel kostspieliger.

Nicht jeder mag die Zuckerersatzstoffe

In erster Linie schmecken sie süß, das ist schon mal gut. Leider folgt nicht selten ein leichter Nach- oder Beigeschmack, den viele als unangenehm empfinden. So gilt auch hier: einfach mal häufiger rumprobieren, bis man einen Zuckersatz findet, der einem zusagt.

...und was ist mit Honig, Ahornsiurp und Co.?

Neben Stevia, Xylit und Co. werden zum Zuckersatz auch gerne Honig, Agavendicksaft, Ahorn- und Reissirup eingesetzt. Der große Unterschied: Im Hinblick auf die Kalorienmenge bieten diese Alternativen kaum einen Vorteil. Das Gute ist, dass sie meist etwas intensiver schmecken und zusätzlich ein paar Mineralstoffe mitbringen. Doch auch hier ist die Lösung nicht, den Zucker 1:1 zu ersetzen. Wer wirklich etwas für seine Gesundheit tun möchte, sollte sparsam süßen – ganz egal womit.

Fazit

Zucker zu ersetzen ist ab und zu völlig okay. Auf lange Sicht macht es jedoch mehr Sinn, den Körper an einen weniger süßen Geschmack zu gewöhnen und die Süßschwelle herunterzuregulieren. Das gelingt, indem man den Zuckerkonsum langsam aber stetig immer weiter reduziert.

Zucker REWE