• rewe.de
  • Jobs bei REWE
https://www.rewe.de/ernaehrung/pescetarier/
Pescetarier

Pescetarier – Infos & Rezepte

Was Vegetarier:innen und Veganer:innen essen, wissen die meisten. Doch wie sieht es eigentlich bei Pescetarier:innen aus? Erfahre hier, was hinter der Ernährungsform steckt und entdecke tolle Rezepte und spannende Infos.

Was essen Pescetarier?

Im Begriff Pescetarier steckt die lateinische Bezeichnung piscis für Fisch. Pescetarier essen natürlich nicht nur Fisch. Es handelt sich dabei um eine Untergruppe der Vegetarier. Pescetarier verzichten zwar auf Fleisch, essen jedoch im Gegensatz zu allen, die sich rein vegetarisch ernähren, regelmäßig Fisch. Der Schwerpunkt der Ernährung liegt auf der vegetarischen Ernährungspyramide. Sprich, Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst und Getreide machen den Großteil der Ernährung aus. 

Vegan, vegetarisch, pescetarisch, flexitarisch: das sind die Unterschiede

Vegane Ernährung:

das wird gegessen: Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Getreideprodukte 

darauf wird verzichtet: Fleisch, Fisch, Milch & Milchprodukte, Eier, Honig 

 

 

Vegetarische Ernährung:

das wird gegessen: Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Getreideprodukte, Milch & Milchprodukte, Eier, Honig 

darauf wird verzichtet: Fleisch, Fisch 

 

Pescetarische Ernährung:

das wird gegessen: Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Getreideprodukte, Milch & Milchprodukte, Eier, Honig, Fisch 

darauf wird verzichtet: Fleisch 

 

 

Flexitarische Ernährung:

das wird gegessen: Gemüse, Hülsenfrüchte, Obst, Nüsse, Getreideprodukte, Milch & Milchprodukte, Eier, Honig, sehr selten: Fleisch, Fisch 

darauf wird verzichtet: Fleisch und Fisch werden sehr selten verzehrt, es wird verstärkt auf die Qualität geachtet 

 

 

Sonderform Frutarier

Die Frutarier nehmen eine Sonderstellung bei den vegetarischen Ernährungsformen ein. Sie ernähren sich vegan, essen aber nur Pflanzen, die bei der Ernte nicht beschädigt wurden.

Warum wird man Pescetarier?

Es gibt viele Gründe, warum sich Menschen für eine vegetarische Ernährung entscheiden, die Fisch mit einbezieht. Meist wird aus ethischen Gründen auf Fleisch verzichtet. Insbesondere Tierwohl und Massentierhaltung sind wichtige Themen für Vegetarier. Der bewusste Entschluss, Fisch in die Ernährung mit einzubeziehen, hat oft gesundheitliche Gründe. Insbesondere in fettreichen Fischsorten wie Lachs oder Makrele stecken wertvolle Omega-3-Fettsäuren und hochwertiges Eiweiß.  

Leckere Rezepte für Pescetarier

Ist eine pescetarische Ernährung gesund? 

Dass sich eine vegetarische Ernährung positiv auf die Gesundheit auswirkt, zeigen mittlerweile viele Studien. Vegetarier achten in der Regel mehr auf ihre Ernährung, essen mehr Gemüse und insgesamt abwechslungsreicher. Die Cholesterinwerte sind oft deutlich niedriger als die von Alles-Esser.  

Erste Studien zeigen, dass sich Pescetarier noch ein bisschen gesünder ernähren. Der Grund dafür sind die in Fisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren. Sie sollen entzündungshemmend wirken und das Risiko für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken. 

Welche Vitamine fehlen Pescetariern?

Bei einer abwechslungsreichen Ernährung ist Nährstoffmangel für Pescetarier, genau wie für Vegetarier, kein großes Problem. Es kann jedoch zu einem Mangel an Eisen oder Zink kommen. Nahrungsergänzungsmittel sollten jedoch nur nach Absprache mit einem Arzt genommen werden. 

Pescetarier: Vor- und Nachteile

Vorteile

Wer regelmäßig Fisch isst, ist gut mit Jod und Omega-3-Fettsäuren versorgt. Das ist ein Vorteil, den Pescetarier gegenüber Vegetariern haben. Davon losgelöst unterscheiden sich die beiden Ernährungsformen kaum voneinander. Beide gelten als sehr gesund und gut geeignet für eine dauerhafte Ernährung. 

Nachteile

Was die Nachteile dieser Ernährungsform angeht, führen Vegetarier und Veganer gern die überfischten Meere an. Weltweit gelten über 30 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände als überfischt. Wer sich pescetarisch ernährt, sollte beim Einkauf unter anderem auf das ASC- und MSC-Siegel, sowie die Fangmethode und das Fanggebiet achten. Regionale Forellen, Karpfen, Wildlachs aus Alaska oder Hering aus Norwegen kann man bedenkenlos essen. Kabeljau, Seelachs, Rotbarsch und Scholle sind ab und an auch ok. Verzichten sollte man u.a. auf Doraden aus dem Mittelmeer, tropische Garnelen aus Wildfang oder Steinbeißer. 

Dein REWE Newsletter
Angebote, Rezepte und Aktionen. Einfach in deinen Posteingang holen!

Es ist leider ein Fehler aufgetreten.

Versuch es später noch einmal.