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Wie pochiert man Eier?

Wie pochiert man Eier?

Nehmt am besten ein frisches Ei und schlagt es zuerst in eine Schüssel auf.

Heute zeige ich euch, wie man pochierte Eier macht. Ein pochiertes Ei ist eigentlich nichts anderes als ein gekochtes Ei, nur halt eben ohne Schale. Viele haben immer Angst, das zum Frühstück zu machen, aber eigentlich ist es gar nicht so schwer.

Man braucht wirklich nur frische Eier. Die müssen wirklich, wirklich frisch sein. Und dann kann eigentlich schon fast gar nichts mehr schief gehen.

Wir nehmen das Ei und schlagen das nicht direkt in den Topf, sondern erstmal in eine Schüssel. Da geht auch eine Tasse. Oder ihr könnt auch euch eine Kelle nehmen und in eine Kelle dann das Ei reinschlagen.

Wir nehmen den Topf und kochen den erst mal auf mit Salz drin. Also wir machen Salzwasser, damit das Ei direkt von vorneherein ein bisschen gewürzt ist. Damit wir ein bisschen Geschmack dran haben und ja, es einfach leckerer wird.

Für das pochierte Ei ist auch die Temperatur vom Wasser sehr wichtig. Wir brauchen das Wasser ziemlich heiß, aber es darf nicht aufwallen. Also so wie es jetzt hier kocht, sollte es nicht mehr kochen. Deswegen ziehen wir es einmal vom Herd, bis es sich beruhigt hat. Die ganzen Blubberblasen dürfen nicht da sein, weil sonst wird das Eiweiß zu sehr verwirbelt.

Dann nehmen wir unser Ei in der Schale und lassen es einfach in das heiße Wasser reinplumpsen. Wenn wir sehen, dass sich das Eiweiß so ein bisschen verteilt, können wir uns auch noch mit einem Löffel so ein bisschen helfen und das Eiweiß noch so ein bisschen hier drüberziehen.

So, dann stellen wir uns einen Timer. Das perfekt pochierte Ei so drei bis fünf Minuten! Ich geh immer so auf vier Minuten. Das ist so ein Zwischending. Dann ist es innen noch schön wachsartig und schön weich. Stellen wir schnell den Timer. Und dann lassen wir das pochierte Ei einfach ziehen und warten kurz ab. So, der Timer piept schon hinten. Vier Minuten sind um. Dann schauen wir doch mal.

Mit der Schöpfkelle am besten vorsichtig das Ei rausholen. Anheben ein bisschen. Und dann können wir einmal testen. Wenn es sich schön weich anfühlt, das Eiweiß gestockt ist, ist es ready. Also so ist eigentlich fertig.

Damit wir dann aber das ganze Wasser nicht auf dem Teller haben, tropfen wir es einfach noch kurz ab auf einem Tuch. Und dann können wir es schon auf den Teller legen. Machen vielleicht noch ein bisschen Pfeffer, ein bisschen Salz drauf, je nachdem. Ihr könnt es auch auf einen Toast drauflegen. Etwas Salz drauf. Vielleicht ein bisschen Schnittlauch schneiden noch. Das streuen wir dann noch drüber.

Dann schauen wir mal, ob es auch wirklich gut geworden ist. Einmal anschneiden. Ja, schön wachsweich. Genauso wie es sein soll.

Wenn ihr euch jetzt wundert, warum ich keinen Strudel gemacht habe, oder warum ich auch keinen Essig ins Wasser rein getan habe, liegt das daran, dass ich jetzt wirklich frische Eier hatte. Wenn ihr euch manchmal nicht so sicher seid, ob die Eier noch frisch sind oder nicht, dann hilft der Strudel und der Essig auch.

Der Strudel bewirkt, dass das Eiweiß, was bei Eiern, die ein bisschen älter sind, ein bisschen flüssiger ist, sich besser um das Eigelb herumlagern kann. Genauso wie der Essig. Der hilft, dass das Eiweiß schneller stockt. Und dann eben das Ei schneller seine Form bekommt. Das kann man machen. Ist ein bisschen komplizierter, muss aber nicht sein. In dem Falle würde ich dann einen Strudel machen in meinem heißgekochten Wasser und das Ei aus dem Schälchen direkt in die Mitte vom Strudel rein ploppen lassen. Und dann genauso wie eben vier Minuten ziehen lassen. Dann ist das pochierte Ei auch fertig.