REWEREWE Besser leben.REWE Besser leben.
https://www.rewe.de/marken/eigenmarken/wilhelm-brandenburg/
Wilhelm Brandenburg

Wilhelm Brandenburg

Wilhelm Brandenburg

“Ich esse jeden Tag Teewurst: mal die feine und mal die grobe.”

Wilhelm Brandenburg, Metzgermeister aus Familientradition

Es gibt ihn wirklich: Wilhelm Brandenburg ist Metzgermeister in fünfter Generation und Ururenkel des gleichnamigen Firmengründers, der 1885 die Fleisch und Wurstwarenfabrik in Rügenwalde gründete. Die Passion für Wurstwaren liegt ihm im Blut: nach dem Krieg baute sein Großvater das Unternehmen in Timmendorf an der Ostsee wieder auf und sein Enkel Wilhelm, der heute die Produktion im idyllischen Timmendorf leitet, wuchs direkt im Wohnhaus an der Wurstwarenfabrik auf. Schon als Kind wusste er, dass er auch Metzger werden und in der Wurstfabrik arbeiten möchte, wenn er “groß” ist.


Besonders stolz ist der Metzgermeister auf seine Rügenwalder Teewurst. Seit 1927 ist der Begriff “Rügenwalder Teewurst” geschützt und darf heute nur noch von drei Personen verwendet werden, deren Vorfahren eine Wurstfabrik in Rügenwalde (heute Darlowo in Polen) führten. Einer davon ist unser Wilhelm Brandenburg: er bekam das geheime Familienrezept vor gut 20 Jahren von seinem Vater und stellt seitdem die Würzmischung für die schmackhafte Wurst jeden Mittwoch in der Gewürzkammer her  – selbstverständlich allein, um das Familienrezept zu schützen.

Wilhelm Brandenburg: Tradition von der Ostsee

1885

Wilhelm Brandenburg gründet das Unternehmen

|

1909 - 1936

Sohn Max Brandenburg übernimmt das Unternehmen

|

1936 - 1963

Enkel Wilhelm Brandenburg führt das Unternehmen weiter

|

1963 - 1986

Seine Frau Käthe Brandenburg führt mit ihren Söhnen Wilhelm, Michael und Hartmut das Unternehmen weiter 

|

2014

Ururenkel Wilhelm Brandenburg leitet die Produktion in Timmendorfer Strand

WilhelmBrandenburg Logo
Ruegenwalde Wilhelm Brandenburg Und Frau

1885: Wilhelm Brandenburg gründet das Unternehmen

Wurst und Schinkenspezialitäten sind Ende des 19. Jahrhunderts Aushängeschild der ehemaligen Hansestadt Rügenwalde (heute: Darłowo in Polen). Im ganzen Land schätzt man die Rügenwalder Teewurst. Auch Wilhelm Brandenburgs leckere Gänsebrust wird schnell zum Verkaufsschlager, denn auch für Gänsespezialitäten war die Stadt lange bekannt.
 

Wilhelm Brandenburg an der Ostsee

1949: Neuanfang am Timmendorfer Strand

Nach dem Krieg weiß Wilhelm Brandenburg: An der Ostsee möchte er bleiben! Denn nur die reine und würzige Ostseeluft kann seinen Wurstwaren zu alter Qualität verhelfen.
So gründet er nach der Vertreibung aus Rügenwalde eine neue Fabrik am Timmendorfer Strand. Zum Glück ist sein Meisterbrief einer der wenigen Gegenstände, die er aus der alten Heimat retten konnte. Ganz klein fängt er an, erwirbt in Timmendorf eine stillgelegte Meierei und nimmt die Produktion von Wust- und Gänsewaren wieder auf. Der Unternehmergeist steckt ihm im Blut und bereits nach wenigen Jahren übertrifft er die früheren Erfolge der Firma. Seine Teewurst und sein Schinken sind schnell landesweit bekannt.

Fabrik Timmendorf
Moderner Kühlwagen

Die 50er Jahre

Die berühmte “Fresswelle” der 50er Jahre bringt die Firma voran, denn die Nachfrage nach fetten Wurstwaren steigt stetig. Wilhelm Brandenburg vergrößert die Fabrik, so dass bereits zehn Jahre nach der Neugründung 100 Menschen dort arbeiten – viele von ihnen aus dem ehemaligen Rügenwalde. Zu diesem Zeitpunkt beliefert er über 6000 Geschäfte in ganz Deutschland mit Hilfe modernster Kühlfahrzeuge.

1963: Die ganze Familie hilft mit

Nach dem frühen Tod von Wilhelm Brandenburg – er wurde nur 57 Jahre alt – führt seine Frau Käthe Brandenburg das Unternehmen erfolgreich weiter. Ihre Söhne Wilhelm und Michael werden ganz nach Familientradition Metzger und treten in das Unternehmen ein. Wenige Jahre später, nach seinem Betriebswirtschaftsstudium, folgt auch der jüngste Sohn Hartmut.

Fabrik Timmendorf

1986: Integration in die REWE Group

Das Familienunternehmen wird in die REWE Group eingegliedert. Wilhelm und Hartmut Brandenburg sind weiterhin im Unternehmen tätig: Wilhelm in der Produktion und Hartmut im Einkauf. 

Inzwischen produziert die Marke Wilhelm Brandenburg an fünf Standorten in ganz Deutschland:

Wilhelm Brandenburg leitet die Produktion in Timmendorfer Strand. Neben anderen Wurst- und Schinken-Spezialitäten stellt er die berühmte Rügenwalder Teewurst nach geheimem Familienrezept her. Aus Frankfurt am Main kommen verschiedene Wurstwaren wie Fleischwurst und Frischfleisch für die regionalen Bedientheken. Die berühmten "Original Frankfurter Würstchen" sind neben anderen Schnittwürsten und Feinkostsalaten das Aushängeschild für das Werk in Dreieich, Hessen. Im Netphen am Rande des Rothaargebirges wird die beliebte Hausmacherwurst im Glas hergestellt. In Perwenitz nahe Berlin produziert Wilhelm Brandenburg einen großen Teil des Frischfleischs für die Bedientheken der Region Ost.

Das macht Wilhelm Brandenburg aus

  • Überliefertes Handwerk, kontrollierte Qualität und frische Zubereitung sorgen für den exzellenten Geschmack unseres vielseitigen Fleisch- und Wurstangebots.
  • Die Teilnahme am QS-System, das für die geprüfte Qualitätssicherung bei der Produktion von Lebensmitteln steht, ist für uns eine Selbstverständlichkeit.
  • Wir verzichten bei vielen Marinaden für saftig-leckeres Grillgut – wo immer möglich – auf den Zusatz von Geschmacksverstärkern, Konservierungsstoffen, künstlichen Aromen und Farbstoffen.
  • Viele Wurstwaren sind gluten- und laktosefrei, was du an einem entsprechenden Hinweis auf der Verpackung erkennen kannst.

Die ganze Vielfalt von Wilhelm Brandenburg mit leckeren Spezialitäten findest du in deinem REWE Markt frisch vorverpackt im Selbstbedienungsregal.

VS W

So wird das Grillen ein Fest

Qualität und Auswahl – das bietet Wilhelm Brandenburg mit seinem Grillsortiment von über 150 leckeren Produkten!
Da wird jedes Grillen garantiert zum Fest, ob schnell am Abend oder ausgiebig mit Freunden und Familie.

Fleisch

Wilhelm Brandenburg bietet ein breites Sortiment frischer Fleischspezialitäten für jeden Geschmack und Anlass. Du hast die Wahl zwischen Geflügel, Rind, Schwein, Lamm oder Kaninchen. Vom leckeren Minutensteak bis hin zum Braten für die ganze Familie ist alles dabei.

Wurst

Entdecke das abwechslungsreiche Wurst-Sortiment – frisch vom Stück! Von der Geflügelsalami über Leberwurst bis hin zu Schinkenknackern: unser Wurst-Sortiment ist perfekt für ein ausgiebiges Frühstück oder eine deftige Brotzeit.

Convenience

Wie bei jedem guten Metzger, gibt es auch von Wilhelm Brandenburg viele Leckereien. Wenn es mal schnell gehen muss, sind unsere köstlichen Eintöpfe und Feinkostsalate genau das Richtige.

WILHELM BRANDENBURG REZEPTE

FRAGEN & ANTWORTEN

Du hast Fragen zu unseren Produkten von Wilhelm Brandenburg oder zum Thema Fleisch im Allgemeinen? Unsere FAQ beantworten sie dir. Hier kannst du gezielt nach Dingen suchen, die dich interessieren oder auch einfach ein wenig stöbern. Was sind beispielsweise die genauen Anforderungen an Tierhaltung und Tiertransporte? Das und noch viel mehr erfährst du hier.

Welche Anforderungen gibt es für die Tierhaltung?

Grundlage für die Tierhaltung sind rechtliche Regelungen des Tierschutzgesetzes, der Tierschutznutztierhaltungsverordnung sowie der Schweinehaltungsverordnung. In diesem Rahmen sind unter anderem der ordnungsgemäße Zustand der Ställe, die festgelegte Mindestfläche pro Tier, ausreichendes Vorhandensein von Wasser und Futtermitteln sowie weitere tierschutzrechtliche Aspekte vorgeschrieben. Das gesundheitliche Befinden der Tiere muss mindestens einmal täglich durch Fachpersonal überprüft werden. Die REWE nimmt im Rahmen ihrer Mitgliedschaft in der QS GmbH aktiv auf die Weiterentwicklung Einfluss. 

Welche Rolle spielt Futtermittel und welche gesetzlichen Regelungen gibt es?

Unter der Bezeichnung Futtermittel werden Ernährungsmittel für alle vom Menschen gehaltenen Tiere zusammengefasst. Mit einem Wert von 10 Mrd. Euro sind Futtermittel das bedeutendste Arbeitsmaterial der Landwirtschaft und liegen mit einem Bedarf von 66 Millionen Tonnen achtmal so hoch wie der Getreideverbrauch der menschlichen Ernährung. Rechtlich ist die Herstellung, der Vertrieb wie auch der Handel und die Verwendung von Futtermitteln sowohl im EU-Recht als auch auf nationaler Ebene im Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetz sowie der Futtermittelverordnung geregelt. Zusätzlich sollen sogenannte Positivlisten die Transparenz erhöhen. 

Welche Regelungen gelten für Tiertransporte?

Grundlage für den Transport von Tieren ist die Tierschutztransportverordnung. Geregelt ist, dass nur gesunde Tiere transportiert werden dürfen. Auf das Wohl der Tiere ist unbedingt zu achten. Die Fahrzeuge müssen für den Tiertransport entsprechend in einem ordnungsgemäßen Zustand sein, der den Tieren ausreichend Platz und Standhöhe bietet und vor Wettereinflüssen schützt. Für Transporte über 65 km ist der zuständigen Behörde ein Befähigungsnachweis des Fahrers vorzulegen. In diesem Fall ist auf die Einhaltung von regelmäßigen Pausenzeiten zum Füttern und Tränken zu achten.

Woher stammt das Fleisch?

Die eingesetzten Rohstoffe stammen ausschließlich aus EG-Schlacht- und Zerlegebetrieben bzw. aus nach europäischen Standards zertifizierten Unternehmen und unterliegen somit strengsten Qualitätskontrollen. Schweinefleisch, welches als Frischfleisch vermarktet wird, unterliegt außerdem zu 100 % dem Prüfsystem Qualität und Sicherheit (QS). Hier werden alle Beteiligten der Lebensmittelproduktionskette, vom Landwirt über Futtermittelhersteller bis hin zum Einzelhandel, mit eingebunden. Aufgrund der Verbreitung des Systems wird überwiegend Schweinefleisch aus Deutschland bezogen. Bei Rindfleisch kann man sich generell am Etikett über die Herkunftsangaben (Geburt, Mast, Schlachtung und Zerlegung) orientieren. 

Welche Vorschriften gelten für die Schlachtung und Zerlegung?

Nach dem Anliefern der Tiere sind sog. Ausruhzeiten in den Schlachthöfen vorgesehen. Diese dienen dem Wohl der Tiere, aber auch der späteren Fleischqualität. Die dafür vorgesehenen Stallungen müssen in sämtlichen Belangen dem Tierschutz entsprechen. Der technische und bauliche Zustand, die hygienischen Bedingungen, das Vorhandensein von Tränken sowie die klimatischen Bedingungen sind streng geregelt. Vor dem Schlachtprozess sind Tiere so zu betäuben, dass sie in einen Zustand der Empfindungs- und Wahrnehmungslosigkeit versetzt sind und somit Schmerzen und Leiden vermieden werden. Die Betäubung erfolgt mechanisch, elektrisch oder durch den Einsatz von CO2. Es sind ausschließlich Personen zur Schlachtung berechtigt, welche nach der Tierschutzschlachtverordnung unterwiesen sind. Während des gesamten Schlacht- und Zerlegeprozesses ist sowohl auf strikte tierartenspezifische Produkttrennung als auch auf die jeweils vorgegebenen Temperaturformeln zu achten. 

Was genau beinhaltet die Kennzeichnungspflicht?

Auf dem Etikett müssen laut Lebensmittel-Kennzeichnungs-Verordnung nachfolgende Punkte angegeben werden:

  • Die Verkehrsbezeichnung des Artikels
  • Name und Anschrift des Herstellers, des Verpackers oder des Verkäufers
  • Die Zulassungsnummer des Herstellerbetriebes
  • Das Zutatenverzeichnis mit absteigendem Mengenanteil der Zutaten, die während der Herstellung dem Lebensmittel beigegeben wurden
  • Das Mindesthaltbarkeitsdatum bzw. das Verbrauchsdatum
  • Die Mengenangabe / das Füllgewicht des Produktes
  • Hinweis auf Lagertemperatur und allergene Substanzen

Zusätzlich werden Chargennummern angegeben, die zu einer Rückverfolgbarkeit der eingesetzten Materialien dienen. Bei Rindfleisch werden außer den genannten Kennzeichnungselementen noch Angaben über die Herkunft (Geburt, Mast, Schlachtung und Zerlegung) abgedruckt. Hier gelten zusätzliche Vorgaben der Rindfleischetikettierungsverordnung. Ware, die unter QS vermarktet wird, trägt zusätzlich eine eindeutige Kennzeichnung, welche auf das Prüfsystem hinweist. 

Footer Rewe