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Wilhelm Brandenburg

Die Geschichte einer Traditionsmetzgerei

Wilhelm Brandenburg: Tradition von der Ostsee

1885: Wilhelm Brandenburg gründet das Unternehmen

Wurst und Schinkenspezialitäten sind Ende des 19. Jahrhunderts Aushängeschild der ehemaligen Hansestadt Rügenwalde (heute: Darłowo in Polen). Im ganzen Land schätzt man die Rügenwalder Teewurst. Auch Wilhelm Brandenburgs leckere Gänsebrust wird schnell zum Verkaufsschlager, denn auch für Gänsespezialitäten war die Stadt lange bekannt.

1885

Wilhelm Brandenburg gründet das Unternehmen

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1909 - 1936

Sohn Max Brandenburg übernimmt das Unternehmen

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1936 - 1963

Enkel Wilhelm Brandenburg führt das Unternehmen weiter

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1963 - 1986

Seine Frau Käthe Brandenburg führt mit ihren Söhnen Wilhelm, Michael und Hartmut das Unternehmen weiter 

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2014

Ururenkel Wilhelm Brandenburg leitet die Produktion in Timmendorfer Strand

WilhelmBrandenburg Logo
Ruegenwalde Wilhelm Brandenburg Und Frau
Wilhelm Brandenburg an der Ostsee

1949: Neuanfang am Timmendorfer Strand

Nach dem Krieg weiß Wilhelm Brandenburg: An der Ostsee möchte er bleiben! Denn nur die reine und würzige Ostseeluft kann seinen Wurstwaren zu alter Qualität verhelfen.
So gründet er nach der Vertreibung aus Rügenwalde eine neue Fabrik am Timmendorfer Strand. Zum Glück ist sein Meisterbrief einer der wenigen Gegenstände, die er aus der alten Heimat retten konnte. Ganz klein fängt er an, erwirbt in Timmendorf eine stillgelegte Meierei und nimmt die Produktion von Wust- und Gänsewaren wieder auf. Der Unternehmergeist steckt ihm im Blut und bereits nach wenigen Jahren übertrifft er die früheren Erfolge der Firma. Seine Teewurst und sein Schinken sind schnell landesweit bekannt.

Fabrik Timmendorf
Moderner Kühlwagen

Die 50er Jahre

Die berühmte “Fresswelle” der 50er Jahre bringt die Firma voran, denn die Nachfrage nach fetten Wurstwaren steigt stetig. Wilhelm Brandenburg vergrößert die Fabrik, so dass bereits zehn Jahre nach der Neugründung 100 Menschen dort arbeiten – viele von ihnen aus dem ehemaligen Rügenwalde. Zu diesem Zeitpunkt beliefert er über 6000 Geschäfte in ganz Deutschland mit Hilfe modernster Kühlfahrzeuge.

1963: Die ganze Familie hilft mit

Nach dem frühen Tod von Wilhelm Brandenburg – er wurde nur 57 Jahre alt – führt seine Frau Käthe Brandenburg das Unternehmen erfolgreich weiter. Ihre Söhne Wilhelm und Michael werden ganz nach Familientradition Metzger und treten in das Unternehmen ein. Wenige Jahre später, nach seinem Betriebswirtschaftsstudium, folgt auch der jüngste Sohn Hartmut.

Fabrik Timmendorf

1986: Integration in die REWE Group

Das Familienunternehmen wird in die REWE Group eingegliedert. Wilhelm und Hartmut Brandenburg sind weiterhin im Unternehmen tätig: Wilhelm in der Produktion und Hartmut im Einkauf. 

Inzwischen produziert die Marke Wilhelm Brandenburg an fünf Standorten in ganz Deutschland:

Wilhelm Brandenburg leitet die Produktion in Timmendorfer Strand. Neben anderen Wurst- und Schinken-Spezialitäten stellt er die berühmte Rügenwalder Teewurst nach geheimem Familienrezept her. Aus Frankfurt am Main kommen verschiedene Wurstwaren wie Fleischwurst und Frischfleisch für die regionalen Bedientheken. Die berühmten "Original Frankfurter Würstchen" sind neben anderen Schnittwürsten und Feinkostsalaten das Aushängeschild für das Werk in Dreieich, Hessen. Im Netphen am Rande des Rothaargebirges wird die beliebte Hausmacherwurst im Glas hergestellt. In Perwenitz nahe Berlin produziert Wilhelm Brandenburg einen großen Teil des Frischfleischs für die Bedientheken der Region Ost.

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