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Einweichen

Durch das Einweichen von Hülsenfrüchten oder anderen Lebensmitteln werden die harten Zutaten weicher und auch das Aroma intensiviert sich deutlich.

Was bedeutet einweichen?

Beim Einweichen werden Lebensmittel wie Linsen oder andere getrocknete Hülsenfrüchte, Nüsse, Gelatine oder auch Getreide für eine unterschiedlich lange Zeitspanne in kaltes Wasser gelegt. Durch das Einweichen werden die harten Zutaten weicher und auch das Aroma intensiviert sich. Die anschließende Kochzeit wird durch Einweichen verkürzt.

Warum müssen Lebensmittel eingeweicht werden?

Es gibt verschiedene Gründe, warum man Lebensmittel einweicht. Zum einen werden sie weicher und dadurch essbar. Geht es jedoch um getrocknete Hülsenfrüchte, gibt es einen weitere Grund, warum man Bohnen und Co. einweicht. Während des Einweichens lösen sich schwer verdauliche Kohlenhydrate auf und die Hülsenfrüchte werden bekömmlicher. Ein weiteres Plus: Hülsenfrüchte, Getreide oder Nüsse enthalten größere Mengen des sekundären Pflanzenstoffs Phytinsäure. Phytinsäure kann Mineralstoffe wie Zink oder Eisen an sich binden, sodass der Körper sie nicht nutzen kann. Durch Einweichen wird der Phytinsäuregehalt reduziert.

Welche Lebensmittel sollten eingeweicht werden?

  • Hülsenfrüchte
  • Getreide
  • Nüsse

Wie lange müssen Hülsenfrüchte eingeweicht werden?

Die Einweichzeiten sind ganz unterschiedlich und abhängig von den jeweiligen Sorten. Im Schnitt sollten sie 12 Stunden eingeweicht werden.

Gut zu wissen: Rote Linsen müssen nicht eingeweicht werden. Sie sind dennoch innerhalb von 15 Minuten Kochzeit gar.

Wie weicht man Hülsenfrüchte ein?

  • Die Hülsenfrüchte in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser waschen.
  • Danach kommen die Hülsenfrüchte in eine Schüssel mit ausreichend kaltem Wasser (mit der dreifachen Menge Wasser wie Hülsenfrüchte).
  • Die Einweichzeit unbedingt einhalten!
  • Die Hülsenfrüchte abseihen, das Einweichwasser weggießen.
  • Hülsenfrüchte unter fließendem Wasser abspülen. Dabei lösen sich Schalen, die Zutaten schäumen beim Kochen weniger über und Verunreinigen werden so entfernt.
  • Frisches Wasser zugeben und nach Rezept weiterverarbeiten.

Wie weicht man Leinsamen ein?

Leinsamen sind ein echtes Superfood. Damit die kleinen Samen gut bekömmlich sind, sollten sie eingeweicht werden.

So geht's:

  • 2 EL Leinsamen mit 500 ml Wasser übergießen und über Nacht stehen lassen.
  • Die Leinsamen sollten das komplette Wasser aufgesogen haben.

Wie weicht man Nüsse ein?

Die meisten verzehren Nüsse pur und weichen sie nicht ein. Um den Gehalt an Phytinsäure zu senken, kann man sie jedoch einweichen.

So geht's:

  • Nüsse in ein sauberes Gefäß geben. Mindestens die doppelte Menge Wasser zufügen.
  • Bei Zimmertemperatur einweichen.
  • Abgießen, Einweichwasser weggießen.

Wie lange dauert das Einweichen?

  • Macadamianüsse: 4 Stunden
  • Paranüsse: 6 Stunden
  • Cashewkerne: 6 Stunden
  • Walnüsse: 6 Stunden
  • Haselnüsse: 8 Stunden
  • Erdnüsse: 8 Stunden
  • Mandeln: 8 Stunden

Wie weicht man Getreide ein?

Roggen oder Weizen essen die meisten nur im Brot. Man kann jedoch auch die Getreidekörner wunderbar als kohlenhydratreiche Beilage essen. Dafür sollten sie jedoch eingeweicht werden.

So geht's:

  • Körner waschen und mindestens mit der doppelten Menge Wasser einweichen.
  • Je nach Einweichdauer quellen lassen.
  • Abgießen und nach Rezept verarbeiten.
  • Gut zu wissen: Hirse, Quinoa oder Amaranth kann man oft auch ohne vorheriges Einweichen verarbeiten. Schau dir die Zubereitung auf der Packungsrückseite am besten genau an.

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