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Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle

Wow! Feuerzangenbowle schmeckt nicht nur klasse, die Zubereitung ist auch ein kleines Spektakel. Erfahren Sie hier, wie Sie den Winterklassiker ganz leicht selber machen und Ihre Gäste zum Staunen bringen.

Feuerzangenbowle selber machen: das benötigen Sie

Im Handel gibt es fertige Feuerzangenbowle-Sets zu kaufen mit Topf, der Feuerzange für den Zucker, einem Zuckerhut und einem kleinen Rechaud zum Warmhalten. Sie können den Klassiker jedoch auch ohne ein Set zubereiten. Sie benötigen dafür nur einen ausreichend großen Topf aus Edelstahl, ein Rechaud oder ein Stövchen zum Warmhalten und idealerweise die spezielle Zange, von der die Bowle ihren Namen hat. Die sogenannte Feuerzange, auf die der Zuckerhut gelegt wird und von der der Zucker ins Getränk tropft, kann man einzeln kaufen. Alternativ können Sie den Zucker aber auch auf ein feuerfestes Metallgitter oder eine -reibe legen. Das sieht nicht so schön aus, erfüllt aber seinen Zweck.

Welchen Wein nimmt man zur Zubereitung von Feuerzangenbowle?

Feuerzangenbowle wird mit einem trockenen Rotwein zubereitet, geeignete Sorten sind zum Beispiel Spätburgunder oder Dornfelder. Achten Sie darauf, dass der Wein nicht zu süß ist, sonst schmeckt die Bowle nur nach Zucker.

Welcher Rum eignet sich für Feuerzangenbowle?

Neben dem Rotwein ist Rum die wichtigste Zutat. Achten Sie hier auf gute Qualität und auf den Alkoholgehalt. Damit er gut brennt, sollte er mindestens 54 Prozent Alkohol enthalten.

Wie viel Zucker kommt in die Feuerzangenbowle?

Damit die Bowle nicht zu süß wird, rechnet man mit 1 Zuckerhut pro 2 Liter Rotwein.

Welche Gewürze gehören in eine Feuerzangenbowle?

Zimt, Sternanis, Nelken: In eine Feuerzangenbowle gehören die klassischen Weihnachtsgewürze, die auch im Glühwein zu finden sind. Füllen Sie die Gewürze am besten in ein Tee-Ei oder einen Beutel, damit Sie sie vor dem Servieren schnell und einfach entfernen können. Neben den Gewürzen sind Orangen und Zitronen fester Bestandteil einer Feuerzangenbowle. Man verwendet neben dem Saft auch die abgeriebene Schale für mehr Aroma.

Tipps & Tricks für die Zubereitung von Feuerzangenbowle

Geben Sie den Rotwein, die Gewürze, den Saft und die abgeriebene Schale in einen Topf und erwärmen Sie die Bowle langsam. Sie sollte heiß werden, aber nicht kochen. Der Topf mit der warmen Bowle wird dann zum Warmhalten auf ein Rechaud gestellt und die Feuerzange wird fest auf dem Topf platziert. Auf die Feurzange kommt der Zuckerhut, der mit Rum beträufelt wird. Das geht besonders gut, wenn Sie den Rum in eine feuerfeste Suppenkelle füllen. Tipp: Gießen Sie den Hochprozentigen nicht direkt aus der Flasche auf den Zucker, sonst wird es schnell zu viel und es entstehen Stichflammen. Ist der Zucker mit Rum bedeckt, geht es ans Anzünden. Nehmen Sie dafür am besten lange Streichhölzer oder ein langes Feuerzeug. Zünden Sie den Zuckerhut entweder direkt an oder geben Sie Rum in die Schöpfkelle, zünden ihn darin an und gießen ihn so über den Zuckerhut. Immer wieder Hochprozentigen nachgießen, damit die Flamme am Zuckerhut nicht erlischt. Wenn der Zuckerhut vollständig in den Wein getropft ist, können Sie die Gewürze entfernen und die Feuerzangenbowle servieren.

Fun Facts rund um die Feuerzangenbowle

  • Die Feuerzangenbowle ist eigentlich keine Bowle sondern ein Punsch.
  • Der Ursprung der Feuerzangenbowle soll bis zu Julius Cäsar zurückreichen. Es heißt, in der damaligen Zeit habe man zu besonderen Anlässen durch Feuer angewärmten Wein getrunken. Seinen Namen verdankt dieses Heißgetränk der Feuerzange, die ursprünglich zur Entnahme der Glut aus dem Backofen verwendet wurde.
  • Schon im 19. Jahrhundert war die Feuerzangenbowle besonders bei Studenten beliebt. Richtig bekannt wurde sie jedoch erst 1944 durch den gleichnamigen Film mit Heinz Rühmann. 

Lust bekommen? Dann probieren Sie unser Rezept für Feuerzangenbowle