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Marmelade

Marmelade kochen: die 7 häufigsten Fehler

Den Geschmack der leckeren Sommerfrüchte in Form von Konfitüre für die kalten Monate zu konservieren, ist immer eine gute Idee! Umso ärgerlicher ist es, wenn der süße Fruchtaufstrich nicht gelingt. Die 7 häufigsten Fehler haben wir dir hier zusammengestellt. So läuft beim nächsten Einkochen garantiert alles glatt!

Fehler 1: Ups – die Marmelade ist viel zu flüssig

Gleicht Ihre Marmelade eher einer Fruchtsoße statt einem Aufstrich, kannst du deine Kreation meist noch retten. Bei Marmelade aus süßen Beeren, wie Erdbeeren, einfach 2-4 Esslöffel Zitronensaft zugeben und alles nochmals 2-3 Minuten köcheln lassen. Sauren Früchten, wie Johannisbeeren, kannst du etwas Apfelsaft hinzufügen und ebensfalls 2-3 Minuten weiterköcheln.
Falls das nicht klappt, schmeckt die ruchtsoße garantiert auch lecker zu Naturjoghurt oder Quark.

Fehler 2: Zu viel des Guten – die Marmelade ist sehr fest

Zu dick sollte die Marmelade auch nicht sein. Wenn du merkst, dass du beim Rühren Probleme bekommst, kannst du pro Kilo Marmelade noch 100 ml Saft oder Wasser zugeben. Erneut aufkochen und hoffentlich darüber freuen, dass nun die perfekte Konsistenz erreicht ist.

Fehler 3: Schönheitsmakel – das Gelee ist trüb

Auf die inneren Werte kommt es an. Auch wenn das Gelee nicht glasklar geworden ist, beeinträchtigt das den Geschmack zum Glück überhaupt nicht. Das passiert übrigens schnell, wenn in den Saft etwas Fruchtfleisch geraten ist oder die Früchte beim Entsaften zu stark gepresst wurden.

Fehler 4: Schimmel auf der Marmelade – ein K.-o.-Kriterium

Hier ist leider nichts mehr zu machen: Sobald sich Schimmel auf der Marmelade entwickelt hat, ist ihr Weg in die Mülltonne der einzige Ausweg. Um den Befall beim nächsten Mal zu vermeiden, solltest du schon vorher darauf achten, dass alle Früchte möglichst frisch sind. Außerdem ist es wichtig beim Sterilisieren der Gläser gründlich zu arbeiten und diese außerdem fest zu verschließen. 

Fehler 5: Die Kochzeit kommt irgendwie nicht hin

Falls die Konfitüre nach der auf der Verpackung des Gelierzuckers angegebenen Kochzeit noch nicht fest ist, kann das an der Menge der Früchte liegen. Daher am besten maximal die doppelte Menge zubereiten, ansonsten kann es leicht zu längeren Kochzeiten kommen. Ebenso kann es passieren, dass die Fruchtmasse schlechter durchkocht und Festigkeit und Farbe nicht optimal ausfallen.

Fehler 6: Huch, der Zucker muss auch gerührt werden?

Ja! Wenn du nicht die ganze Menge des Gelierzuckers verwendest, macht es Sinn trotzdem die ganze Packung zunächst in eine Schüssel zu füllen und gut durchzurühren. Dadurch werden das Pektin und die Zitronensäure gleichmäßig vermischt und der Geliervorgang kann einwandfrei funktionieren. Anschließend die gewünschte Menge abnehmen und den Rest einfach zurück in die Packung füllen.

Fehler 7: Nach dem Marmeladekochen sieht die Küche aus wie ein Schlachtfeld

Erdbeer-Spritzer an den Fliesen, Marmeladen-Kleckse auf der Anrichte – wenn das anschließende Saubermachen länger dauert als das eigentliche Einkochen, kann das ganz schön nervig sein. Zum Glück geht's auch anders. Es hilft, einen großen Topf verwenden. Schließlich soll die Marmelade ja sprudelnd kochen – das kann bei einem Mini-Topf schnell schiefgehen. Die sterilisierten Gläser am besten zum Befüllen vorsichtshalber auf ein Geschirrtuch stellen. Falls durch die Hitze mal ein Glas springen sollte oder ein Klecks daneben geht, ist das Sauermachen deutlich einfacher.

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