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Speisewärmer-Ratgeber

Speisewärmer

Speisewärmer hast du sicher schon einmal im Hotel oder beim Restaurantbuffet gesehen. Bis zum Servieren halten sie das Essen appetitlich warm und sind praktische Helfer bei jeder Festlichkeit oder bei einem gemütlichen Brunch. Möchtest du wissen, worin sich Speisewärmer unterschieden und worauf du beim Kauf achten solltest, bist du hier genau richtig.

Welche Speisewärmer gibt es?

Speisewärmer unterscheiden sich sowohl in ihrem Erscheinungsbild als auch in der Funktionsweise. Die Warmhaltegeräte gibt es in rund oder eckig, groß oder klein. Möchtest du einen Speisewärmer kaufen, der die Temperatur der Gerichte durch eine offene Flamme hält oder wünschst du dir einen elektrisch betriebenen Warmhaltebehälter? Hier erfährst du, welches Gerät wofür geeignet ist.

Die meistverwendeten Arten von Speisenwärmern sind:

  • Bain-Marie oder Chafing Dish
  • Warmhalteplatten
  • Rechaud
  • Stövchen

Bain-Marie oder Chafing Dishes
Ein Bain-Marie ist ein Speisewärmer mit Wasserbad. Dieses Warmhaltegerät gibt es in runder sowie eckiger Form. Herzstück eines Bain-Marie ist ein Becken, das mit heißem Wasser gefüllt ist. Darüber ist ein Behälter angebracht. In diesen füllst du dein Gericht, sobald es gekocht ist – also noch heiß aus dem Topf heraus. Durch das Wasserbad verteilt sich die Hitze gleichmäßig und nichts kann anbrennen. Das ist besonders hilfreich bei empfindlichen Zutaten. Im Bain-Marie werden Desserts, Suppen oder Soßen warmgehalten.

Chafing Dishes sind runde oder eckige Speisenwärmer mit Wasserbad, die in der Gastronomie zum Einsatz kommen. Die Beheizung erfolgt in der Regel mit einem Brenner, einer Brennpaste oder elektrisch. Um einem Kaltwerden vorzubeugen, besitzen die Warmhaltebehälter zusätzlich zum Wasserbad einen Deckel. Es ist möglich, in einem Gerät auch zwei oder mehr Speisen gleichzeitig warmzuhalten. Dazu kannst du in die Chafing Dishes Behälter mit Trennwänden oder mehrere kleine Gefäße einsetzen. Die Warmhaltegeräte finden insbesondere Verwendung, wenn Speisen wie Aufläufe, Gratins, Gemüse oder Fleisch und Fisch für längere Zeit ihre Temperatur halten sollen.

Warmhalteplatten
Eine Warmhalteplatte kommt ohne Wasserbecken aus. Sie wärmt per Elektrizität. Neben Platten mit Kabeln kannst du auch kabellose Versionen dieser Speisenwärmer kaufen. Handelsübliche Warmhalteplatten bieten im Normalfall Platz für zwei Teller beziehungsweise kleine Schüsseln oder Töpfe.

Rechaud
Bei einem Rechaud handelt es sich um ein Tischgerät, das oft beim Fondue zum Einsatz kommt. Unter einem mit Speisen oder Getränken gefüllten Behälter befindet sich eine Wärmequelle. Heutzutage erfolgt die Beheizung mittels einer Brennpaste oder einer offenen Flamme, etwa durch ein Teelicht. Früher kam die hohe Temperatur auch oft durch heiße Kohlen zustande. Viele Restaurants arbeiten beim Service am Tisch mit Rechauds. Während der Gast auf seine Bestellung wartet, wärmt diese Vorrichtung die Teller.

Stövchen
Eine Unterkategorie des Rechauds ist das Stövchen. Dieses funktioniert im Prinzip auf dieselbe Art wie ein Rechaud, ist aber vor allem ein Warmhaltegerät für Getränke. Möglicherweise denkst du bei einem Stövchen als Erstes an eine Teekanne – ein häufiges Einsatzgebiet.

Speisewärmer mit Auflaufform
Einige Speisewärmer gibt es mit einer Auflaufform im Doppelpack. So kann das Essen direkt in der Form des Speisewärmers zubereitet werden und anschließend warmgehalten werden. Die meisten Speisewärmer mit Auflaufform nutzen ein Stövchen, über das die Auflaufform praktisch eingehängt oder platziert werden kann.

Was muss ich beim Kauf eines Speisewärmers beachten?

Beim Speisewärmer-Kauf kommt es vor allem auf den Verwendungszweck an.

  • Für einen Haushalt von durchschnittlicher Größe, bei dem ab und zu Gäste zu Besuch kommen, genügt sicher ein größeres Stövchen oder eine Warmhalteplatte. Für das Warmhalten einzelner Portionen bieten sich zudem Warmhalteteller an. Hierbei handelt es sich um kleine Bain-Maries.
  • Bist du ein ambitionierter Hobbykoch oder oft Gastgeber großer Feierlichkeiten, ist ein größeres Bain-Marie oder ein Chafing Dish Du kannst Gerichte gut vorbereiten und sie lange warmhalten – wichtig etwa für einen langen gemütlichen Brunch. Wegen ihrer Größe und Höhe beanspruchen Chafing Dishes allerdings viel Platz.
  • Wer auf stilvolles und vor allem praktisches Servieren Wert legt, der findet sicherlich Gefallen an einer Warmhalteplatte. Solche Speisenwärmer sind besonders flach und lassen sich gut verstauen.

Neben dem Verwendungszweck solltest du überlegen, welche Wärmequelle die beste für dich ist. Offene Flammen, etwa durch eine Kerze oder ein Teelicht, können romantisch und stilvoll sein, bieten aber Risiken. Das ist insbesondere der Fall, wenn in deinem Haushalt Kinder oder Haustiere leben. Geht es bei dem Kauf deines Geräts primär um die Funktion und weniger um eine atmosphärische Abendgestaltung, bietet sich eine elektrische Warmhalteplatte an. Je nachdem, ob dein Speisenwärmer in der Nähe von Steckdosen steht, kannst du eine mit oder ohne Kabel auswählen.

Auch die Frage, welches Material ein Speisewärmer haben sollte, ist zu beachten. Ein Speisewärmer, egal ob Stövchen, Warmhalteplatte oder Rechaud, sollte hitzebeständig sein. Gusseisen verteilt Hitze gleichmäßig und eignet sich daher sehr gut als Material für Speisewärmer. Auch Keramik, Emaille und Aluminium verfügen über gute Wärmeeigenschaften.

Unser Tipp: Ganz gleich wofür du dich entscheidest – es bietet sich an, ein Gerät zu wählen, das standfest, relativ leicht und gut zu transportieren ist.

Was kosten Speisewärmer?

Was der Speisewärmer deiner Wahl kostet, kommt auf die Art des Geräts an. Warmhalteteller mit einem einfachen Wasserbad-Mechanismus erhältst du bereits für einen einstelligen Betrag. Ebenfalls sehr günstig sind die Rechauds und Stövchen. Diese kannst du schon ab etwa 30 Euro kaufen. Preiswerte Chafing Dishes gibt es bereits ab 40 Euro. Auch für Warmhalteplatten musst du nur etwas mehr ausgeben.

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