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Das perfekte Käsefondue

Käsefondue – So gelingt es perfekt

Mmh, ein würziges Käsefondue muss man einfach lieben! Beim ersten Bissen Brot mit herrlich geschmolzenem Käse träumt man sich sofort auf eine Hütte in den Alpen. Holen Sie sich den Hüttenzauber nach Hause und machen Sie in geselliger Runde mit Familie oder Freunden ein leckeres Käsefondue. Das schmeckt nicht nur zu Weihnachten oder Silvester!

Klassisches Käsefondue

Klassisches Käsefondue

Für 4 Personen:

200 g Greyerzer/Gruyére

280 g Emmentaler

200 g Appenzeller

300 ml Weißwein, trocken

3 EL Kirschwasser

1 EL Zitronensaft

15 g Speisestärke

Pfeffer

Muskat

4 Stange(n) Staudensellerie

250 g Champignons

450 g Bauernbrot

2 EL Olivenöl

100 g Essiggurken

100 g Silberzwiebeln im Glas

1 Knoblauchzehe

2 Zweig(e) Thymian

Zubereitung:

Staudensellerie schälen und in etwa 10 cm lange Stücke schneiden. Champignons halbieren und das Bauernbrot in grobe Würfel schneiden. Knoblauchzehe schälen und andrücken.

Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und Brotwürfel zusammen mit Thymianzweigen und angedrücktem Knoblauch knusprig braten.

Greyerzer, Emmentaler und Appenzeller fein reiben. Weißwein in einem Caquelon (Fonduetopf) aufkochen, den Käse zugeben und bei starker Hitze unter Rühren langsam auflösen. Stärke mit Kirschwasser anrühren und zu dem aufgelösten Käse geben. Speisestärke leicht köcheln lassen, bis das Käsefondue glatt und gebunden ist. Mit Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Auf dem Rechaud (Stövchen) servieren, damit das Fondue auf der richtigen Temperatur bleibt. Ansonsten kann es schnell wieder fest werden.

Brotwürfel auf Fonduegabeln stecken und in das Käsefondue tunken. Staudensellerie, Champignons, Essiggurken und Silberzwiebeln als Beilagen servieren.

Käsefondue: Tipps & Rezepte

Wer hat das Käsefondue erfunden?

Käsefondue (fondue au fromage) stammt aus den Westalpen und wird traditionell in der französischsprachigen Schweiz, in den französischen Alpen-Départements und im nordwestlichen Italien zubereitet. Mittlerweile erfreut es sich jedoch so großer Beliebtheit, dass es in der ganzen Schweiz auf Speisekarten zu finden ist. Regional ist die Zusammensetzung der Käsesorten jedoch sehr unterschiedlich.

Was braucht man fürs Käsefondue?

Für  Käsefondue benötigen Sie einen Fondue-Topf – das Caquelon – idealerweise aus Gusseisen oder Ton und ein Rechaud – eine Art Stövchen, das mit Brennpaste befeuert wird. Es gibt aber auch elektrische Varianten. Zum Tunken empfehlen sich darüber hinaus lange Fonduegabeln mit drei Zinken. Meist werden diese drei Dinge im Set angeboten.

Wer kein Fondue-Set hat, kann das Fondue aber in einem normalen Topf zubereiten und auf einem Stövchen warm halten. Die Brotwürfel lassen sich auch mit einer normalen Gabel wunderbar in den Käse tauchen.

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Welcher Wein kommt ins Käsefondue?

Für ein klassisches Schweizer Käsefondue ist ein trockener Weißwein aus der Schweiz, zum Beispiel ein Chasselas/Gutedel, Heida oder Malvoisie, ideal. Aber auch mit anderen trockenen Weißweinen wie Sauvignon Blanc oder Grauburgunder gelingt das Fondue. Der Wein sollte in jedem Fall leicht säuerlich sein, da die Säure dafür sorgt, dass der Käse cremig wird.

Welchen Käse verwendet man für Käsefondue?

Schweizer Käse natürlich. Am bekanntesten ist die Variante moitié-moitié (französich für: halb-halb), bei der die Käsesorten Vacherin und Gruyère/Greyerzer zu gleichen Teilen verwendet werden. Aber auch die Mischung von Gruyère, Vacherin, Appenzeller und Emmentaler ist sehr beliebt. Das französische Käsefondue wird meist mit Baufort, Comté und Gruyère zubereitet.

Das Verhältnis der Käsesorten können Sie ganz nach Ihrem Geschmack abwandeln. Mögen Sie es zum Beispiel gerne würzig, verwenden Sie ein bisschen mehr Appenzeller. Außerdem ist es sinnvoll zu jüngeren Käsesorten zu greifen, denn je älter der Käse ist, desto schwieriger lässt er sich schmelzen.

Wie bereitet man Käsefondue zu?

Für ein perfektes Käsefondue reibt man den Käse zunächst möglichst fein, damit er gut schmilzt und sich mit dem Wein verbindet. Für eine würzige Note reibt man dann den Topf mit Knoblauch ein und erwärmt dann Käse und Wein unter ständigem Rühren. Dabei ist es wichtig, dass der Käse langsam bei mittlerer Hitze auf dem Herd erwärmt wird, damit nichts anbrennt und eine cremige Masse entsteht. Sobald der Käse geschmolzen ist, würzt man ihn mit frisch gemahlenem Pfeffer und Muskat.

Welches Brot eignet sich zum dippen?

Besonders beliebt ist ein rustikales Bauern- oder Steinofenbrot, aber auch Weißbrot, Baguette oder Ciabatta passen wunderbar zum Käsefondue. Am besten nehmen Sie Brot vom Vortag, da ofenfrisches Brot schneller von der Gabel rutscht.

Was gibt es als Beilage?

Als Beilage isst man traditionell Cornichons und Silberzwiebeln, aber auch kleine Pellkartoffeln, Schinken oder Weintrauben passen hervorragend. Bei den Beilagen können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen und herumprobieren, was Ihnen am besten schmeckt.

Welchen Wein trinkt man zum Käsefondue?

Zum Käsefondue empfiehlt sich ein trockener Weißwein. Ein Schweizer Wein wie Heida oder Chasselas passt gut dazu. Sie können aber auch gerne zum Grauburgunder, Sauvignon Blanc oder gar zum Riesling greifen. 

Unsere besten Käsefondue-Rezepte

Es muss nicht immer der Klassiker sein! Auch unser Mini-Käsefondue mit Blätterteig oder die vegane Variante schmecken himmlisch! Glauben Sie nicht? Dann probieren Sie doch mal. Und wer seinen Gästen im Herbst etwas ganz Besonderes bieten möchte, macht unser Kürbis-Käse-Fondue. Mmh!

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Käsefondue ohne Alkohol

Wer auf Alkohol verzichtet, muss nicht auf Käsefondue verzichten, denn auch ohne Wein und Kirschwasser können Sie ein köstliches Fondue zubereiten. Essen kleine Kinder oder Schwangere mit, sollten Sie lieber zur alkoholfreien Variante greifen, denn der Alkohol im normalen Fondue verkocht nicht komplett.

Zutaten für 4 Personen:

250 g Emmentaler

250 g Gruyère

1 Knoblauchzehe

1,5 EL Speisestärke z. B. Maisstärke

250 ml Apfelsaft

200 ml Milch

Pfeffer

Muskat

Brot

Zubereitung:

  1. Beide Käsesorten fein reiben. Knoblauchzehe schälen, halbieren und den Topf (Caquelon) damit einreiben.
  2. Käse, Speisestärke, Apfelsaft und Milch hineingeben und auf mittlerer Stufe langsam erhitzen.
  3. Gelegentlich rühren, bis der Käse vollkommen geschmolzen ist. Dann mit frisch gemahlenem Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Brot in Würfel schneiden und servieren.

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