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Fudge

Die meisten kennen "Fudge" nur als den unbeliebten Zauberei-Minister Cornelius Fudge aus den Harry Potter Romanen. Schade eigentlich, denn Fudge bezeichnet auch eine englische Süßigkeit, die sich so langsam einen Platz in unseren Supermarkt-Regalen erobert. Und das hat sie verdient, so köstlich wie sie ist!

Was ist Fudge?

Am ehesten kann man Fudge als weiches Karamell bezeichnen, das in vielen Formen, Größen, Farben und Varianten angeboten wird. Dafür wird ein Mix aus Zucker, Sahne und Butter zu einer karamelligen Masse eingeköchelt und nach Belieben verfeinert. Die Wurzeln der herrlichen Karamellbonbons liegen in England, wo sie seit Jahren mit viel Liebe in handwerklichen Kleinbetrieben, aber auch in großen Fabriken hergestellt werden. Fast ebenso bekannt und beliebt ist Fudge in Nordamerika, wo er auch oft in Cookieteig oder z. B. Eis gemischt wird.  

Wie macht man Fudge?

Man braucht nicht viel, um Fudge herzustellen, nur Butter, Zucker, Sahne und ein bisschen Geduld. Wer auf sein Kalorienkonto achten möchte, kann auch Milch statt Sahne nehmen, allerdings wird die Masse dann weniger cremig.

Die drei Hauptzutaten Zucker, Sahne und Butter müssen nun verrührt und eine Weile gekocht werden. Danach kann man sie in eine eckige Form gießen und abkühlen lassen. Wer möchte, kann die Zuckermasse aber noch nach Belieben mit Gewürzen, Schokolade oder auch einer Prise Meersalz verfeinern.

Fudge Grundrezept

Zutaten

Zutaten:

500 g Zucker

500 g Sahne

60 g Butter

Backpapier

 

Zubereitung: Zutaten in einen weiten Topf geben und unter gelegentlichem Rühren aufkochen. Gewürze, wie Vanillemark oder Zimt, sollten jetzt zugegeben werden. Bei schwacher bis mittlerer Hitze ca. 30-40 Minuten weiterköcheln, dabei nur selten rühren. Idealerweise sollte die Masse eine Temperatur von ca. 115 °C erreichen (dies lässt sich am besten mit einem Kochthermometer überprüfen).  

Eine flache, nicht zu große Auflaufform glatt mit Backpapier auslegen und beiseitestellen.

Topf vom Herd nehmen und die Masse ca. 5 Minuten mit einem Kochlöffel rühren, bis sie eine dick-cremige Konsistenz hat. Jetzt können auch Zutaten wie Keksbrösel, Nüsse oder Whiskey unter die Masse gehoben werden.

Die Masse in die mit Backpapier ausgelegte Form gießen und abkühlen lassen. Wenn die Masse fest geworden ist, können Sie sie in Würfel schneiden und nach Wahl sofort essen oder auch hübsch als Geschenk verpacken.

Mit was kann man Fudge verfeinern?

Ist die Grundmasse fertig, kann man sie nach Geschmack und Belieben verfeinern. Probieren Sie die folgenden Goodies in Ihrem Fudge:

  • Schokoladenstückchen
  • Kakao oder Kaffee
  • Nüsse
  • Vanille
  • Meersalz
  • Whiskey
  • Sahnelikör
  • Ahornsirup
  • Keks- oder Spekulatiusbrösel
  • Marshmallows
  • Schokolinsen
  • Haferflocken
  • Cornflakes
  • Trockenfrüchte
  • Rum-Rosinen
  • Erdnussbutter
  • Gewürze
  • Karamell

Fudge Rezepte

Wie lange ist Fudge haltbar?

Luftdicht verpackt und an einem kühlen und dunklen Ort gelagert, kann Fudge in der Regel problemlos noch nach mehreren Wochen gegessen werden. Der Grund dafür ist der hohe Zuckergehalt, der die Süßigkeit relativ lange konserviert. Im Sommer sollten die weichen Karamellen besser im Kühlschrank gelagert werden, da sie sonst sehr leicht schmelzen würden. Da die süße Masse allerdings relativ mächtig ist, ist Fudge auch eine typische Süßigkeit für Herbst und Winter, die auch hervorragend mit weihnachtlichen Gewürzen verfeinert werden kann. Hübsch verpackt sind Fudge-Würfel auch ein beliebtes Geschenk aus der Küche.

Weitere Geschenkideen aus der Küche finden Sie hier.

Welche Farbe hat Fudge?

Klassischer Fudge sieht hellem Karamell sehr ähnlich, er hat eine beige Färbung mit goldbraunem Glanz. Je nach Zutaten sehen die Konfektstücke aber ganz anders aus, z. B., wenn Kakaopulver untergemischt wird.

Welche Fudge-Arten gibt es noch?

  • Butter Fudge: Eine sehr buttrige Variante der Süßigkeit, die meist in Würfel geschnitten und in Bonbonpapier verpackt wird.
  • Whisky Fudge: Nur für Erwachsene ist diese Variante, die mit Whiskey verfeinert wird.
  • Maple Fudge: Variante, die hauptsächlich mit Ahornsirup gesüßt wird und besonders in Nordamerika populär ist.
  • Fudge-Brownies: In englischen oder amerikanischen Backbüchern findet man oft Fudge oder fudgy Brownies. Dies bedeutet meist nicht, dass in der Brownie-Masse Fudge enthalten ist, sondern dass die Konsistenz der Brownies besonders weich und klebrig ist, fudgy eben ...
  • Fudge-Eiscreme: Es gibt Eissorten, da werden festere Fudgestückchen oder direkt die cremige Fudgemasse unter das Eis gemischt. Wer eine Eismaschine besitzt, sollte das unbedingt zu Hause ausprobieren!

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