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Estragon – Infos, Wissenswertes & Rezepte

Gewürzlexikon Estragon

Das Küchenkraut mit dem feinen Anisaroma verleiht Saucen und Salaten eine würzig-süßliche Note. Erfahre hier mehr über Herkunft und Verwendung von Estragon.

Was ist Estragon?

Estragon (Artemisia dracunculus), früher Dragun genannt, gehört zu der Familie der Korbblütler. Das grüne Kraut hat schmale, lanzettförmige Blätter, deren Geruch an Anis erinnert. Die Blüten sind kugelförmig und haben eine weiße bis grüne Farbe.

Woher kommt Estragon?

Ursprünglich stammt Estragon vermutlich aus Eurasien und kam erst im 13. Jahrhundert nach Europa.

Wo wächst Estragon?

Die Pflanze ist mehrjährig und wird bis zu 150 cm hoch. Es gibt zwei Sorten, die sich unter anderem geschmacklich unterscheiden:

  1. Russischer Estragon oder auch Sibirischer Estragon (Artemisia dracunculus var. inodora), verträgt Temperaturen bis zu -10 °C.
  2. Französischer Estragon (Artemisia dracunculus var. sativa), auch Deutscher Estragon genannt, ist frostempfindlich und nicht winterhart.

Estragon wächst in Europa, Asien und Amerika. In Osteuropa wächst die Pflanze sogar wild.

Wann kann man Estragon ernten?

Die jungen Triebe und Blätter können mehrmals im Jahr geerntet werden. Kurz vor der Blüte ist der Gehalt an ätherischen Ölen am höchsten und daher ist der beste Zeitpunkt für die Ernte kurz vor der Blüte, die zwischen Mai und Juni stattfindet.

Die oberen Blätter der Pflanze schmecken frisch geerntet am intensivsten.

Gut zu wissen: Wer Estragon trocknen möchte, sollte die Stiele entfernen und nur die Blätter trocknen. Dafür die Blätter zum Beispiel auf einem Backblech auslegen und an einem trockenen, schattigen Platz mehrere Tage trocknen lassen.

Wie schmeckt Estragon?

Die krautige Pflanze zeichnet sich durch ihr starkes Aroma aus, welches sehr eigen ist. Der Geschmack erinnert an Anis und Fenchel. Außerdem empfinden ihn viele als eher herb oder sogar bitter.

Die Estragon-Sorten unterscheiden sich nicht nur in der Winterhärte, sondern auch im Geschmack.

Der Französische Estragon schmeckt leicht süß und etwas bitter. Diese Sorte enthält mehr ätherische Öle als der Russische Estragon, der weniger aromatisch ist.

Gewürzlexikon Estragon

Wo kann man Estragon kaufen?

Estragon ist frisch im Topf erhältlich oder auch das ganze Jahr über getrocknet bzw. gerebelt in der Gewürzabteilung in Supermärkten.

Gut zu wissen: Bei frischem Estragon sollte man darauf achten, dass die Blätter schön frisch und saftig aussehen.

Wie sollte man Estragon aufbewahren?

Frischer Estragon im Topf sollte täglich gegossen werden. Frische Blätter können in ein feuchtes Tuch eingeschlagen werden und halten sich so einige Tage im Kühlschrank. Getrockneter Estragon sollte dunkel und trocken aufbewahrt werden.

Gut zu wissen: Frischen Estragon kannst du auch problemlos einfrieren. Dafür das Kraut waschen, mit einem Küchenpapier trocken tupfen und in einem Gefrierbeutel einfrieren.

Wofür kann man Estragon verwenden?

In der Küche kann Estragon vielseitig eingesetzt werden. Vor allem in der französischen und italienischen Küche ist das Kraut beliebt und in der Sauce béarnaise unverzichtbar. Estragon eignet sich auch zur Aromatisierung von Essig und Senf (Estragonsenf).

Estragon kann für:

  • Eintöpfe
  • Suppen
  • Fisch
  • Fleisch
  • Saucen und Marinaden
  • Eierspeisen
  • Getränke
  • Gemüse
  • Kräuterquark und -butter
  • Salate
  • Nachspeisen

verwendet werden.

Gut zu wissen: Das Aroma von Estragon verstärkt sich während des Garprozesses. Deswegen sollte das Gewürz sparsam eingesetzt werden.

Welches Gewürz kann man anstatt Estragon verwenden?

Das Kraut hat einen sehr eigenen Geschmack, der sich nicht ohne weiteres ersetzten lässt. Im Notfall kann man anstelle von Estragon Petersilie oder frischen Kerbel verwenden.

Die besten Rezepte mit Estragon

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