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Auf Fleisch und Fisch zu verzichten, ist nicht allzu schwer. Die größte Herausforderung für Veganer ist, Milchprodukte, Eier und Butter beim Kochen und Backen zu ersetzen.

Kuhmilch ersetzen

Zum Backen eignet sich vor allem süße Mandelmilch. Diese verleiht Kuchen und Gebäck einen aromatischen Mandelgeschmack. Reismilch hingegen kann man für alle Gerichte verwenden, da sie relativ geschmacksneutral ist.

Sojamilch hat einen starken Eigengeschmack und ist nicht jedermanns Sache. Weitere Alternativen zur Kuhmilch sind:

  • Hafermilch
  • Kokosmilch
  • Haselnussmilch
  • Hanfmilch
  • Dinkelmilch
  • Cashewmilch
  • Macadamiamilch

Nicht nur Veganer greifen übrigens auf die rein pflanzlichen Milchalternativen zurück: Auch viele Menschen, die unter Laktoseintoleranz leiden, profitieren von diesen Milchprodukten.

Flasche mit Mandelmilch

Eier ersetzen

Eier sind beim Backen unersetzlich – so denken viele. Doch mit diesen veganen Ei-Alternativen gelingen alle Back- und Kochrezepte:

  • Stärke aus Sojamehl
  • Ei-Ersatzpulver aus Maisstärke und Lupinenmehl
  • Seidentofu
  • Chia-Gel
  • Johannisbrotkernmehl
  • Apfelmus
  • Banane
  • Leinsaat
  • Kala Namak
Kokosnuss und Kokosmilch

Butter ersetzen

Tierisches Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger, doch die Pflanzenwelt bietet uns eine Vielzahl von Ölen, die der Butter geschmacklich auf jeden Fall das Wasser reichen können. 

Zu den beliebtesten Ölen zählt das mittlerweile in jeder veganen und nicht-veganen Küche vorhandene Olivenöl, das sich vor allem zum Anmachen von Salaten und zum Dünsten von Gemüse eignet. Zum Braten und Frittieren sollte man das geschmacksneutrale Rapsöl verwenden. Wer nicht auf die Butterstulle verzichten möchte, schmiert sich eine rein pflanzliche Margarine aufs Brot.

Vegan oder nicht? Bei diesen Lebensmitteln ist Vorsicht geboten

Solange auf einer Zutatenliste kein tierisches Produkt aufgeführt ist, sind Veganer beim Lebensmittelkauf sicher, oder? Nicht ganz. Denn viele Produkte, die eigentlich komplett tierfrei sind, werden mithilfe von tierischen Produkten hergestellt. Weil das nicht auf der Zutatenliste erscheinen muss, sind Neu-Veganer oft verunsichert.

Vegan-Falle 1: Zusatzstoffe

Zugesetzte Vitamine und Aromen in abgepackten Lebensmitteln oder Fertiggerichten sind bis heute zu einem großen Teil tierischen Ursprungs. Dazu gehören zum Beispiel A-Vitamine, die aus Fischlebertran hergestellt werden dürfen, oder der rote Farbstoff E 120, der tatsächlich aus Läusen gewonnen wird!

Deswegen sollten Veganer beim Blick auf die Zutatenliste darauf achten, dass möglichst keine Zusatzstoffe oder unklar deklarierte E-Nummern darauf zu finden sind. Frischware, aus der sich leckere Gerichte ohne versteckte Tierprodukte zaubern lassen, gibt es schließlich unkompliziert beim REWE Lieferservice.

Vegan-Falle 2: Gelatine

Gelatine ist eines der Produkte, auf das Veganer besonders achten, wenn sie die Zutatenliste studieren, denn dieses Mittel wird aus Schweineknochen hergestellt. Während es einfach ist, Gelatine als Zutat zu vermeiden, können Veganer nicht davon ausgehen, dass sie nicht zum Einsatz kommt. Besonders für Säfte und Wein ist sie in der Produktion wichtig, um Trübstoffe aus dem Getränk zu filtern. Manchmal werden bei der Bierherstellung und für Wein Fischblasen eingesetzt. 

In der Bio-Produktion wird darauf jedoch verzichtet, und auch viele große Safthersteller sind inzwischen bereit, Gelatine wegzulassen.

Gläser mit Saft

Vegan-Falle 3: Backwerk

Gerade bei Brot und Brötchen sollten Veganer genauer hinschauen. Obwohl Brot eigentlich vegan ist, kommen in Großbäckereien verschiedene Stoffe aus tierischen Produkten zum Einsatz. Backferment etwa besteht aus Honig; für Brezeln wird Schweineschmalz verwendet. Backmargarine – obwohl pflanzlichen Namens – besteht meist aus Schlachtfett. Nachfragen ist hier wichtig!

Was hilft also? Erstens naturbelassene Lebensmittel, zweitens selber kochen und drittens das vegane Bio-Sortiment vom REWE Lieferservice.

Gebäck

Vegan kochen und backen

Omas Käsekuchen, Eier-Pfannkuchen, mit Käse überbackene Lasagne – die meisten Gerichte, die täglich auf unserem Tisch landen, enthalten tierische Produkte wie Milch, Butter oder Eier. Diese durch rein pflanzliche Produkte zu ersetzen, ist nicht unmöglich, sondern reine Gewöhnungssache.